Stromtastkopf für Oszilloskop

Gast #3998547
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Es gibt welche (für gut 100 €) die 100 mV/A liefern. Wenn du nicht allzu 
hohe Frequenzen sehen möchtest, kannst du z. B. 10 Windungen durch die 
Klammer ziehen. Macht 1 V/A. Wenn das Skope 2 mV/Kästchen auflöst, 
siehst du 2 mA/Kästchen.

Wenn es deutlich besser werden soll, wird es auch deutlich teurer.
#3998576
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Ypsilon schrieb:
> Ist der i-Prober auch so ne Art Differentialtastkopf?

Der I-Prober ist einfach nur ein extrem empfindliches Magnetometer das 
so konstruiert ist daß der Sensor sehr nahe an der Spitze liegt, so 
kannst Du kleine Gleich- (und auch Wechsel-) Ströme berührungslos 
messen, zum Beispiel auf einer Platine im laufenden Betrieb indem Du die 
Spitze auf die Leiterbahn hältst.

Ich hätte sowas schon oft gebrauchen können zum schnellen Finden von 
Kurzschlüssen auf handbestückten Prototypen aber auch so um mal schnell 
nen Strom in ner Leiterbahn zu messen, aber das ist leider einfach zwei 
Nummern zu teuer für mich.
Gast #3999085
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Mit dem Thema habe ich mich auch mal beschäftigt. Wenn du den Strom auf 
einer Leitung messen willst ohne diese aufzutrennen, dann kommst du nur 
bis ca. 1 mA runter. Die beste Zange die ich dafür in den Fingern hatte 
war die Tektronix TCP312. Von Lecroy und i-prober haben die Zangen keine 
so reproduzierbaren Ergebnisse geliefert im < 10 mA Bereich wie die 
TCP312.
Wenn du in die Leitung reinkannst, dann gibt es noch andere 
Alternativen, die auch viel weniger als 1 mA zuverlässig messen können.

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