Hallo zusammen, ich sehe es in Schaltungen immer wieder, dass zwischen den seriellen Leitungen RX und TX (z.B. wenn ein ATMEGA mit einem GPS-Modul verbunden ist) 1K Wiederstände geschaltet sind. Mich würde mal interessieren, welchen Sinn die Dinger dort haben? Danke & Gruß Christoph
Ich habe dort noch nie Wiederstände gesehen, nur manchmal Widerstände als Angst-Beschaltung gegen fehlerhafte Programmierung.
Gibt es manchmal. Wenn sie da sind, sollen sie sehr steilflankige Signale ein wenig verrunden, was gerade bei HF Anwendungen nützlich sein kann - der MC strahlt dann keine HF in den GPS Empfänger ein (und umgekehrt). Man sieht solche Dämpfungswiderstände auch ab und zu mal in schnellen Bussystemen wie Adress- und Datenbus in PCs.
Könnten auch billige Pegelwanlder 5V->3.3V sein, wenn das GPS-Modul mit 3.3V läuft. Durch die Widerstände wird dann der Strom über die CMOS-Schutzdioden im Chip begrenzt. Ist eigentlich unsauber, aber dafür billig ;)
Christoph Kind schrieb: > dass zwischen den seriellen > Leitungen RX und TX (z.B. wenn ein ATMEGA mit einem GPS-Modul verbunden > ist) 1K Wiederstände geschaltet sind. in Reihe? parallel? zwischen Rx und TX? nach GND? nach VCC? Christoph Kind schrieb: > Mich würde mal interessieren, welchen Sinn die Dinger dort haben? frage den Erfinder, mit so einer unbestimmten Frage kann man nur spekulieren, wir sehen nicht was du siehst. in die Leitung Rx Leitung seriell und in die Tx Leitung seriell als Strombremse und zur Flankenverrundung mache ich auch wo es gebraucht wird.
Das mit dem Pegelwandler hatte ich mir auch schon gedacht. Aber so wie ich euch verstehe, sollte man auf die Wiederstände verzichten? Bei mir laufen alle Module generell immer mit 3.3 Volt. Gruß
Christoph Kind schrieb: > ich euch verstehe, sollte man auf die Wiederstände verzichten? > Gruß sollte man nicht generell auf "Wiederstände" verzichten, nur bei Bedarf Widerstände mit maximal 2e einbauen?
Christoph Kind schrieb: > Das mit dem Pegelwandler hatte ich mir auch schon gedacht. Aber so wie > ich euch verstehe, sollte man auf die Wiederstände verzichten? "Man soll nicht" sondern man tut das was für die eigene Anwendung richtig ist, und dazu muss man einfach verstehen was die Schaltelemente bweirken sollen.
Großes Kino! 2 Antworten, die helfen: Von Matthias und Georg Der TO fragte: Christoph Kind schrieb: > Mich würde mal interessieren, welchen Sinn die Dinger dort haben? isidor antwortete: > "Man soll nicht" sondern man tut das was für die eigene Anwendung > richtig ist, und dazu muss man einfach verstehen was die > Schaltelemente bweirken sollen. Das ist an Banalität nicht zu überbieten. Nimm Deinen Satz und kopiere ihn ÜBERALL rein.
Christoph Kind schrieb: > welchen Sinn die Dinger dort haben? Bei 2 Leitungen RxD und TxD gibt es zwar nur 2 Anschlussmöglichkeiten, aber das ist auch oft eine zuviel, und dann sind 2 Ausgänge miteinander verbunden. Oft ist auch nicht klar, ob auf der "seriellen Schnittstelle" im konkreten Fall 3,3 V, 5 V oder +-12 V Signale verwendet werden. Da bringt 1 kOhm einen gewissen Schutz ohne die normale Funktion zu behindern. Macht man alles richtig, braucht man keine. Georg
Ratgeber schrieb: > Das ist an Banalität nicht zu überbieten. Selbst solche Banalitäten / Trivialitäten scheinen dem Fragesteller nicht geläufig zu sein. Im Übrigen beziehst du im Zitat meine Antwort auf eine Frage auf die ich meine Antwort nicht gegeben habe. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Bei Versuchsaufbauten auf Lochrasterplatine verwende ich oft Widerstände als Verbindungsbrücken statt Drahtbrücken. Zwischen Digitalen I/Os eben im kOhm-Bereich, in stromführenden Linien ~100 Ohm oder je nachdem welche Ströme wo zu erwarten sind. Passiert ein dummer Fehler bei Verdrahtung, raucht nichts ab. Gestört hat es noch nie, es sei denn es geht um MHz.
Christoph Kind schrieb: > Aber so wie > ich euch verstehe, sollte man auf die Wiederstände verzichten? Wo liest du das? Im Gegenteil, gerade als Angstwiderstände oder auch als Flenkenverrundung sind sie doch sehr nützlich. Es muss ja nicht gleich 1k sein, aber 100-470 Ohm sind durchaus brauchbar. 33 Ohm sind z.B. oft in den o.a. Datenleitungen bei schnellen CPUs.
Okay, Fragen wir mal anders herum. Kann es falsch sein, bzw. zu Problemen führen, ein paar 100 Ohm Widerstände in die Leitungen einzubauen?
Christoph Kind schrieb: > Kann es falsch sein, bzw. zu > Problemen führen, ein paar 100 Ohm Widerstände in die Leitungen > einzubauen? Ja es kann auch falsch sein. Ob richtig oder falsch entscheidet sich durch dein physikalisches Design (Schaltung und Leitungslängen) und die Datenraten die du übertragen willst. Ferner hast du nicht spezifiziert ob du Längs- oder Quer- (Pullup/Pulldown) Widerstände "in die Leitungen" einbauen willst. Du merkst es schon: bei klaren Vorgaben bekommt man hier auch klare Lösungen, ansonsten eben Wischi-Waschi .....
Christoph Kind schrieb: > Okay, Fragen wir mal anders herum. Kann es falsch sein, bzw. zu > Problemen führen, ein paar 100 Ohm Widerstände in die Leitungen > einzubauen? Ohne zu wissen, wo man ihn einbaut kann so ein Serienwiderstand natürlich falsch oder auch richtig sein. Gib eine konkrete Anwendung, dann kann man es verbindlicher sagen... Sieh dir mal den Beitrag "Re: Signalproblem bei langem Kabel" an.
Christoph Kind schrieb: > Okay, Fragen wir mal anders herum. Kann es falsch sein, bzw. zu > Problemen führen, ein paar 100 Ohm Widerstände in die Leitungen > einzubauen? Wir wissen doch nicht mal, was du da verbinden möchtest. Du hast zwar im ersten Beitrag ein Beispiel angeführt, aber nie gesagt, was bei dir konkret verbunden werden soll. Wenn es ein HF Modul ist, das an einem MC angeschlossen werden soll, würde ich erstmal die Innenschaltung des HF-Moduls überprüfen, denn evtl. hat der Hersteller schon einiges an HF Abblockung vorbereitet. #42 schrieb: > Christoph Kind schrieb: >> sollte man auf die Wiederstände verzichten? > ^ > Der lernt es nicht... > > #42 Aha, die Dudenpolizei ist wieder unterwegs, denn es ist Wochenende. Mein Gott, ja, er hat den bösen Fehler gemacht und 'Widerstände' mit 'ie' geschrieben. Kindisch ist es eher, sich darauf zu stürzen und den Thread zuzumüllen.
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