Ich habe folgendes Problem: Ich habe eine Fotodiode im Kurzschluss, die Strom erzeugt, der wiederum in einen (komplexen) Transimpedanzverstärker geht. Leider geht der der Amp bei zu hohen Strömen in die Sättigung (bei mehr als 10V Ausgangsspannung) und deswegen will ich den Eingangsstrom begrenzen. Mein Idee war nun, den Strom parallel zum Ampeingang durch Kollektor/Emitter eines Transistors laufen zu lassen und den Ausgang des Amps mit einer Zenerdiode (9,2V) und einem Widerstand an die Basis zu hängen. Gedacht war, dass wenn die Ausgangsspannung der Sättigung nahe kommt der Transistor durchschaltet und dann ein Teil des Stromes nicht mehr durch den Amp fließt, sondern über den Transistor abfließt. Wenn ich den Widerstand an Kollektor/Emitter messe funktioniert es, diesen von nicht messbar groß auf ca. 30 Ohm zu schalten. Sobald ich allerdings einen Pol des Diodenkreises an Kollektor oder Emitter halte, fällt meine Ausgangsspannung auf ~0, der Amp bleibt aber in Sättigung. Hat jemand eine Idee? Gruß Sven
Ich vermute, dass deine Regelung schwingt und die Messung daher zu falschen/unplausiblen Werten führt. Du könntest einfach eine 10V Zenerdiode parallel zur Fotodiode schalten. Das kann dann gar nicht schwingen. Präzisere Hilfe erfordert den vollständigen Schaltplan.
Danke für die schnelle Antwort. Eine Zenerdiode parallel zur Fotodiode dürfte nichts bringen, da diese ja im Kurzschluss keine Spannung produziert und auch nur sehr wenig Strom liefert (1-10nA). Der Schaltplan ist soweit schon komplett. Der Verstärker ist leider eine Blackbox, da komerzielles Gerät (DLPCA-200). Ich weiß nur, dass er meinen Strom mit dem Faktor 10^9V/A verstärkt (den Verstärkungsfaktor kann ich nicht senken).
Sven M. schrieb: > Wenn ich den Widerstand an Kollektor/Emitter messe funktioniert es, > diesen von nicht messbar groß auf ca. 30 Ohm zu schalten. Sobald ich > allerdings einen Pol des Diodenkreises an Kollektor oder Emitter halte, > fällt meine Ausgangsspannung auf ~0, der Amp bleibt aber in Sättigung. > nur sehr wenig Strom liefert (1-10nA). Wenn der TIA bei Ua=10V gesättigt ist, wie stellst du dann Sättigung bei Ua=0V fest? Egal, so geht das eh nicht. Von der Schwingproblematik wurde schon gesprochen, aber auch rein statisch geht das so nicht. Der 2N3904 hat einen Kollektor-Emitter-Reststrom von bis zu 50nA bei mit 3V in Sperrichtung vorgespannter Basis-Emitter-Strecke, was bei dir nicht der Fall ist. Der Reststrom ist also viel größer als dein Messsignal.
Der TIA hat ein Lämpchen mit "Overload" neben dran. Wenn das leuchtet geh ich davon aus, dass er in Sättigung ist. @ArnoR: Das hört sich leider plausibel an, hast du sonst eine Idee, wie das funktionieren könnte?
Sven M. schrieb: > (den Verstärkungsfaktor kann ich nicht senken). Dann könntest Du z.B. ein Graufilter vorschalten. Eine Helligkeitsaus- wertung über viele Dekaden erfordert normalerweise eine Messbereichs- umschaltung oder einen Logarithmierverstärker.
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