Wenn Du kein Einzelkämpfer bist:
Schau' doch mal den Kollegen über die Schulter.
Ein oft großes Problem, bei einem "neuen" Arbeitgeber ist, die
Eigenheiten und Gewohnheiten herauszufinden.
Das geht von den verwendeten Verfahren, über die "üblich" verwendete
Software, bis hin zu den "üblicherweise" verwendeten Bauteilen.
Gerade letzteres hat seine Berechtigung. Thema: Mengen im Bestellwesen.
Bei Betrieben die selber bestücken: Die Lagerhaltung.
Natürlich gilt: Brauchst Du ein bestimmtes Teil, so brauchst Du es.
Aber in vielen anderen Fällen gibt es keinen Grund das Teil XY zu
verwenden - außer der Gewohnheit.
Fast jeder Betrieb verwendet seinen eigenen Softwarepool. Kennst Du die
Programme wirklich alle, so brauchst Du Dir nur die "übliche" Art der
Verwendung anzuschauen.
Stichworte: Z.B. im Source-Code jeden Pups zu kommentieren oder die Art
sonstiger Dokumentation zu übernehmen.
Oder: Wir legen unsere Formulare immer "so" an.
Gibt man Dir die Zeit dich in Ruhe einzuarbeiten, so solltest Du diese
auch intensiv nutzen.
Der erste Eindruck entsteht dann, wenn es wirklich losgeht. Rennst Du
dann, wie ein aufgescheuchtes Huhn herum und fragst die Kollegen nach
jedem Sche**, so wirst Du lange brauchen diesen wieder loszuwerden. Dann
bist Du nämlich - selbst wenn es nicht berechtigt ist - der Typ den von
Tuten und Blasen keine Ahnung hat. Und der Typ, der "ohne uns nicht
zurechtkommt". Viel Spaß damit so etwas wieder loszuwerden.