Hallo, eigentlich hatte ich den Transimpedanzwandler so ausgelegt, dass alle Frequenzen über 400kHz sowieso nicht mehr verstärkt werden und mir deshalb den nachkommenden Antialeasing Filter gespart (Samplerate 800khz) Doch leider habe ich noch Schwingungen im 2-3Mhz Bereich auf dem Signal, welche ich nun loswerden möchte. Macht es (wenigstens etwas) Sinn, die Eingangskapazität durch einen kleinen Kondensator im pF Bereich zwischen invertierenden Eingang und GND zu hängen? Dadurch sollte doch eigentlich der TIA insgesamt langsamer werden, und deshalb die höheren Frequenzen nicht mehr wiedergeben. Edit: Oje, beim Forum verklickt, sorry dafür
Das kommt drauf an, wo der ungewünschte sprektrale Anteil entsteht. Wenn du den eingang kapazitiv dämpfen willst, kann dein Ausgang ja umsomehr hochfrequent wackeln, bis wirklich was am OPV-Eingang ankommt. Du kannst auch den Eingangswiderstand deines TIAs erhöhen.. aber das hilft nur gegen rauschen, was wirklich in der Quelle ist. Rauschen, das von deinem TIA selbst erzeugt wird, musst du durch einen Filter am Ausgang wegmachen.
Gerald M. schrieb: > Macht es (wenigstens etwas) Sinn, die Eingangskapazität durch einen > kleinen Kondensator im pF Bereich zwischen invertierenden Eingang und > GND zu hängen? Wie hast du denn den TIA auf 400kHz bandbegrenzt wenn du solche Fragen stellst? > Dadurch sollte doch eigentlich der TIA insgesamt > langsamer werden, und deshalb die höheren Frequenzen nicht mehr > wiedergeben. Die (zusätzliche) Eingangskapazität führt zu einer Überhöhung im Frequenzgang bis hin zur Instabilität, also genau das Gegenteil von dem was du erreichen willst.
Gerald M. schrieb: > Macht es (wenigstens etwas) Sinn, die Eingangskapazität durch einen > kleinen Kondensator im pF Bereich zwischen invertierenden Eingang und > GND zu hängen? Ich glaub eher nicht. Die Eingangsimpedanz ist doch per Definition schon 0 Ohm und zu diesen 0 Ohm noch etwas parallel zu schalten dürfte der Sache nicht dienlich sein. Was passiert wenn Du den kleinen Kondensator der parallel zum Gegenkopplungswiderstand liegt etwas größer machst? Das sollte eigentlich die Bandbreite begrenzen können.
Bernds Vorschlag rockt. mach das so und gut.
Ein TIA wird im Gegenkopplungspfad kompensiert! Mach einen kleinen Kondensator rein und den immer größer. Wenn es aufhört zu schwingen, bist du nahe dran. Dann wirds noch klingeln bei Eingangsänderungen. Wenn du nun den Kondi noch einen Tick größer machst, hört das auch auf. Danach machst du den Kondi noch etwas größer zur Sicherheit und fertig ist die Chose. Typisch sind ein paar pF.
Also danke schon einmal. Zunächst einmal, der TIA oszilliert nicht, er rauscht. Ich hatte den Signalgain simuliert 8Mit dem Tool auf Analog.com), und so ausgesucht dass der Gain ab dem Frequenzbereich abfällt, der mich nicht interessiert (siehe Bild Signal.png) Was ich dabei nicht beachtet habe ist der Noisegain (siehe Noisegain.png), welcher natürlich auch bei abgeschwächtem Signal auftritt. Aufgebaut ist es folgendermaßen: Präzisionsspannungsquelle --> Spannungsteiler (19mV) --> Spannungsfolger --> Testwiderstand von 2kOhm --> Eingang TIA Der TIA besteht aus einem ADA4637 mit einem 500kOhm R_f und 3pF C_f (berechnen 1,5pF)
Ah. Ich würde in der ersten Stufe keine Filterung extra einbauen außer der Stabilisierung (Die einen Tiefpaß ergibt nebenbei). In den nachfolgenden Stufen dann in jeder Stufe weiter filtern. Wichtig ist nur, daß jede Stufe linear bleibt bei Maximalaussteuerung.
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