Gast
#4019398
Hallo zusammen, ich habe einen 5-poligen magnetischen Inkrementalgeber, leider hat dieser Produktionsbedingt eine inhomogene statische Winkelverteilung der Magnetpole. Das bedeutet, dass ich zwischen den Flanken (5 Pulse = 10 flanken) unterschiedliche Winkel habe. Dieser Unterschied führt zu hohen Schwankungen in der Drehzahlberechnung ((Flanke2-Flanke1)/delta t). Jetzt könnte ich mir die folgenden Kompensationsverfahren/ Ideen vorstellen: 1. Einfach nur jede 10 Flanke für die Drehzahlauswertung zu verwenden. Leider ist diese Methode zu langsam bzw. undynamisch und hat nur ein Zehntel der Auflösung. Erweiterung von Punkt 1: Vergleich von Flanke1 zu Flanke1 Flanke 2 zu Flanke 2 … bis Flanke10 zu Flanke 10. Der Vorteil ist, dass ich die Auflösung deutlich erhöht habe, jedoch der Dynamik gleichgeblieben ist oder halt eine Filter-Wirkung hat. 2. Motor mit einer konstanten Spannung beaufschlagen und, wenn der Mittelwert der Drehzahl konstant ist, den Offset für jede der 10 Flanken speichern und jedes Mal gegenrechnen. Motor mit konstanter Drehzahl ist in meiner Anwendung nicht möglich, da dieser Ständig eine unterschiedliche Last hat. Außerdem stelle ich mir den Rechenaufwand für einen Mikrokontroller zu hoch vor, bei Drehzahlen von über 10000 U/min. Da gibt es bestimmt spezielle Verfahren leider habe ich bisher nichts Passendes finden können. Hat jemand einen Tipp für mich? Oder hat einer von euch ein Verfahrenen angewendet? Mir würden auch Schlagwörter weiterhelfen. Gruss RUT