Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Keil free für STM32F0


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von Keiluser (Gast)


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Keil Free MDK für STM32F0 hat das schon jemand getestet ?

http://www2.keil.com/stmicroelectronics-stm32/mdk

www2.keil.com/stmicroelectronics-stm32

von Keiluser (Gast)


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von Keiluser (Gast)


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hier nochmal auf deutsch:

http://evertiq.de/design/16003

von Keiler (Gast)


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Tolle Sache, nutze Keil beruflich schon seit Jahren. Die IDE ist zwar 
etwas altbacken, aber ok. IAR kann es auch nicht besser. Wenn Keil noch 
den F4 kostenfrei unterstützen würde, müsste ich mir privat die Coocox 
Umgebung nicht mehr an tun.

von Markus M. (adrock)


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Das ist schön und auch in der STM32F0 Serie gibt es ja schon schöne 
Controller. Ich behaupte mal für fast alle Anwendungsfälle wird diese 
Serie auch ausreichen im Hobbybereich.

Allerdings wäre es dann umso ärgerlicher, wenn man sich für ein anderes 
Projekt mit einem F1 oder höher dann doch an eine komplett neue IDE 
gewöhnen müsste.

Werde wohl jetzt deswegen bei Em:Blocks bleiben.

von anon (Gast)


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Hat das schon jemand getestet? Wird die Programmierung von anderen 
(STM32) MCUs aktiv verhindert oder wird es bloß Lizenz-rechtlich 
untersagt?

von Christian N. (mugen2013)


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anon schrieb:
> Hat das schon jemand getestet? Wird die Programmierung von anderen
> (STM32) MCUs aktiv verhindert oder wird es bloß Lizenz-rechtlich
> untersagt?

Das würde mich auch interessieren.

von Steffen R. (steffen_rose)


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Mit def F0 Lizenz habe ich es bisher nicht probiert.

Aber:
Bisher haben sie die Nutzung nichtlizenzierter Settings aktiv 
verhindert.

von anon255 (Gast)


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F4 geht nicht mit der F0-Lizens

von Christian N. (mugen2013)


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d.h. wenn ich Keil mit der Lizenz für F0 oder L0 aufspiele, kann ich 
quasi danach gar nicht mit F4 arbeiten (d.h. als Lite 32kb Version 
nutzen)?

Oder werden da einfach die Pro Funktionen ausgeblendet, wenn ich F4 
nehme und ich kann ganz normal 32kb Version nutzen?

von anon254 (Gast)


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nein, F4 geht gar nicht, musst also eine 2. Version parallel 
installieren,
echt cool

von W.S. (Gast)


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Na immerhin:

"There are no code-size limitations, and all necessary STM32 
configuration files and firmware are supported, as well as intuitive 
hardware such as STM32 Nucleo boards or Discovery Kits used for design 
validation and development.....The free Keil MDK-ARM environment for 
STM32 aids the transition from legacy 8-bit architectures to Cortex 
32-bit development by supporting the STM32F0 and STM32L0 series 
featuring Cortex-M0 and M0+ without any restrictions."

Mit M0 und M0+ kommt man ja doch ganz schön weit. Ich nehme mal an, daß 
man damit ALLE M0 und M0+ von allen Herstellern programmieren kann, 
wenn man die µVision eben NICHT benutzt, sondern nur den 
Compiler+Assembler+Linker+FromElf und sowas wie CMSIS und ST-Lib 
tunlichst bleiben läßt.

Also, aus meiner Sicht sieht das wie ein echter Husarenstreich von ST 
gegen NXP aus.

W.S.

von Christian N. (mugen2013)


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anon254 schrieb:
> nein, F4 geht gar nicht, musst also eine 2. Version parallel
> installieren,
> echt cool

Ok, das ist natürlich ziemlich lästig. Danke für die Info. Schade, dass 
Keil oder IAR keine Hobbyversion für nicht kommerziellen Zwecke 
kostengünstig anbietet.

von Steffen R. (steffen_rose)


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kostenfrei:
Die MDK-ARM Lite Edition ist frei. Ähnliches hat auch IAR.

kostenfrei/günstig:
Verschiedene CPU Hersteller haben spezielle Versionen lizenziert. Wie in 
diesem Fall die F0 Version kostenfrei.

Meines Wissens kannst Du die Keil IDE auch mit dem gcc verwenden, wenn 
es Dir darauf ankommt. Dann fallen auch die ganzen Beschränkungen weg.

von drama (Gast)


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Was ist konkret der Mehrwert gegenüber einem normalen gcc, also z.B. der 
offiziellen gcc-arm-embedded-Distribution von ARM selbst? Nette IDEs 
gibt es doch schon länger kostenlos, wenn man denn sowas braucht.

von Steffen R. (steffen_rose)


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Ob eine IDE gut oder schlecht ist kann wohl nur jeder Einzelne 
beurteilen.
Und sei es nur aus Gewohnheit.

Christian hat nach Keil und IAR gefragt.

von Markus M. (adrock)


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Man kann Keil wohl mit dem GCC benutzen, allerdings bleibt trotzdem die 
Beschränkung bzgl. der Codegröße z.B. im Debugger (so ist zumindest mein 
letzter Stand).

von Christian N. (mugen2013)


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Da ich noch im Prinzip ganz am Anfang stehe, wäre eine universellere 
Programmierumgebung  wünschenswert. d.h. für solche Hersteller wie ST, 
Atmel, Infinion, Nuvoton usw. Damit man nicht jedes mal die 
Entwicklungsumgebung kennen lernen muss.

Bei Eclipse muss man haufenzeug noch mit installieren und das kann 
fehleranfällig sein. Die Bedingung ist auch gewöhnungsbedürftig.

 Die kommerzielle Lösungen haben halt als die Lite Variante Begrenzung 
bei dem Code.

von Steffen R. (steffen_rose)


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@Christian:
Eine solche Vielfalt immer Hobbybereich finde ich eher ungewöhnlich. 
Viele werden längere Zeit auf einem System bleiben.

Falls Du einfach nur etwas Zeit für die Entscheidung der richtigen CPU 
benötigst, kannst Du auch die voll funktionsfähigen zeitbeschränkten 
Eval-Versionen nutzen.

Ansonsten gibt es noch weitere freie IDEs, welche auf den gcc aufsetzen.

Es muss ja nicht immer Eclipse sein. Ganz davon abgesehen, dass es diese 
in vielen Fällen auch schon fertig zusammengestellt gibt und man somit 
nicht selbst anfangen muß verschiedene Pakete nachzuinstallieren. Bei 
"gewöhnungsbedürftig" gebe ich Dir recht. Aber genau eine solche 
Flexibilität bei deiner Wunsch IDE forderst Du ein.

von anon254 (Gast)


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wie ich heute auf der embedded world erfahren habe, gibt es
auch eine "NXP Keil Edition"

ich vermute mal das es sich um diese hier handelt:

http://www.arm.com/support/university/educators/embedded/index.php?tab=NXP

von Christian N. (mugen2013)


Angehängte Dateien:

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@Steffen Rose
Es muss nicht alles auf einmal sein. ;) In Falle, wenn ich z.B. das 
Tool(Board) wechsle,  möchte ich eine funktionierende 
Entwicklungsumgebung habe und nicht mehrere Tagen damit verbringen, eine 
neue Umgebung zum Laufen zu bringen.

Bezüglich Keil+ GCC: Hast du es selber zum Laufen gebracht? Bei mir 
klappt es irgendwie nicht und zwar bei linken stimmt irgendwas mit exit 
Funktion nicht.

@ anon254
Es sieht irgendwie an die hardwaregebundene Version aus. Genauso wie bei 
STM32F0 in Verbindung mit Keil.

: Bearbeitet durch User
von Steffen R. (steffen_rose)


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Nein, haben bisher nicht selbst das Bedürfnis gehabt die Keil IDE mit 
dem gcc zu verbinden. Keil hat aber auch Application Notes hierzu.

----

weitere herstellerspezifische Versionen zum Sonderpreis:
http://www.keil.com/pr/article/1266.htm

----

Auf der Messe haben sie auch erzählt, dass die Aussage von anon254 
falsch wäre. Man kann mit der F0 Lizenz weiterhin Codesize restrikte F4 
Projekte bearbeiten.

Aber: Andere Hersteller, z.B. Freescale sollen nicht mehr gehen.
Naja, irgendwie etwas unstimmig. Bleibt nur selbst testet. Kostet ja 
nix. ;-)

----

@Christian:
Ich opere nun schon seit Tagen damit rum, Keil, Keil Packages, CubeF0 
Sourcen und unsere Software zusammenzubringen.
Hauptsächlich Aussage vom Keil Mitarbeiter auf der Messe war, dass die 
packages genommen werden sollten aund daran gearbeitet wird, die Cube 
Sourcen per Package einzubinden.
Ist also auch bei Keil nicht alles so einfach ...

-----

von anon254 (Gast)


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Steffen Rose schrieb:
> Auf der Messe haben sie auch erzählt, dass die Aussage von anon254
> falsch wäre. Man kann mit der F0 Lizenz weiterhin Codesize restrikte F4
> Projekte bearbeiten.

-------------------------------------------------------------

The 'Blinky' project is a simple CMSIS RTOS based example for
ST 'STM32F429ZI' microcontroller using ST 'STM32F429I-Discovery' Kit.
Compliant to Cortex Microcontroller Software Interface Standard (CMSIS 
v2.0).

Error: *** Device is not supported by Toolchain ! ***
Build Time Elapsed:  00:00:01

-------------------------------------------------------------
The 'Blinky' project is a simple demo program for
ST 'STM32F051R8' microcontroller using ST 'STM32F0-Discovery' Evaluation 
Board
Compliant to Cortex Microcontroller Software Interface Standard (CMSIS 
v2.0).

Build target 'STM32F051 RAM'
".\RAM\Blinky.axf" - 0 Error(s), 0 Warning(s).
Build Time Elapsed:  00:00:00

-------------------------------------------------------------


noch Fragen !

von Christian N. (mugen2013)


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Es ist echt witzig.Die erzählen anscheinend alles mögliche. Der Typ von 
Keil(Gott sei dank konnte er deutsch reden) hat mir empfohlen parallel 2 
Keil Umgebungen nur halt in verschiedenen Verzeichnisse zu installieren. 
Als ich ihm gesagt hatte, dass es eventuell zu Verwirrungen bei Registry 
kommen könnte, meinte, dass es nicht so schlimm sein sollte  und man 
musste nur am Anfang den Projekt aktualisieren. Ob es jetzt so alles 
läuft, kann man natürlich vorher nicht sagen. Oder immer wieder die 
Lizenz auszutauschen, aber das ist natürlich nicht optimal und da mache 
ich lieber mit Open Source IDEs.

Bezüglich Keil + GCC habe ich schon in diversen Foren nachgeschaut. 
Anscheinend läuft es nicht wirklich reibungslos.

Bezüglich Edu Lizenz habe ich ihm auch nachgefragt. Der meinte, dass es 
nur bei Unis geht, die eine Lizenz erworben haben.

PS: Ich habe mir gestern Coocox aufgespielt. Es ist auf jeden Fall eine 
interessante Lösung. Vor allem fand ich echt schön als ich GPIO gewählt 
habe, wurden alle dazu gehörige Sachen in Projekt rein kopiert. Bei Keil 
musste ich die ganzen Bibliotheken manuell einfügen. Und die Struktur an 
sich hat mir auch auf ersten Blick ganz gut gefallen.

von Steffen R. (steffen_rose)


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anon254 schrieb:
> noch Fragen !

Danke!

von W.S. (Gast)


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drama schrieb:
> Was ist konkret der Mehrwert gegenüber einem normalen gcc..

der bessere Compiler.

W.S.

von W.S. (Gast)


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Christian N. schrieb:
> Da ich noch im Prinzip ganz am Anfang stehe, wäre eine universellere
> Programmierumgebung  wünschenswert. d.h. für solche Hersteller wie ST,
> Atmel, Infinion, Nuvoton usw. Damit man nicht jedes mal die
> Entwicklungsumgebung kennen lernen muss.

Dann mach sie dir. Es hindert dich keiner, die jeweiligen Tools selber 
zu benutzen, ohne irgend eine IDE dazwischen. Wenn du erstmal gelernt 
hast, eine Batchdatei zu schreiben (oder falls du Linuxer sein solltest 
eben ein Shellscript), dann brauchst du nur noch einen guten Editor, ein 
passables Vehikel zum Navigieren auf deinen Festplatten (z.B. 
Totalcommander bzw. Krusader), ein Brenntool um deine Ergebnise in den 
Chip zu bekommen und die eigentlichen Tools (Compiler, Assembler, 
Linker, Lib's).

Ähemm.. und wenn man sich den Startupcode selber macht, dann sollte 
(eigentlich) jeder M0 mit dieser ST-Variante beglückbar sein - 
vorausgesetzt, das Brenntool ist ohne Beschränkungen.

W.S.

von Christian N. (mugen2013)


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@W.S.

Findest du nicht, dass es einbischen zu viel für den Anfang ist? ;) Vor 
allem wenn man das Ganze so per Hand jedes einzelne Bestandteil noch 
einrichten muss. Es ist noch dazu verdammt fehleranfällig. Man wird eine 
Weile nur für die Einrichtung gebrauchen.
Ich möchte das Ganze vorerst unter Windows machen. Aber wenn ich auf 
Open Souce Lösungen setze, laufen die in der Regel auch unter Linux.

PS: Hast du eventuell paar Links mit guten Anleitungen wo das Ganze 
möglich ausführlich beschrieben wird, wie es läuft und am besten keine 
uralte Links, wo man schon nach paar Schritte keine Bock mehr hat, wegen 
irgendwelchen Fehler, weiterzumachen.

von Steffen R. (steffen_rose)


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ich schrieb:
> Man kann mit der F0 Lizenz weiterhin Codesize restrikte F4
> Projekte bearbeiten.

Ein wenig Tricky, aber geht.
Vor(!) dem Start von uVision kann man in der Tools.ini temporär die F0 
Lizenz auskommentieren und kommt so zurück auf die Codegrößenbeschränkte 
Lite Version. (LIC0 Key)

@W.S.
Wenn mn dann auch noch einen Debugger einsetzen will, muß das Ganze auch 
wieder zusammenpassen. Geht alles. Aber ich finde, um es richtig zu 
machen, benötigt man schon einiges an Detailwissen.

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