Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik einer externen USB Festplatte simulieren, sie wäre ''sicher entfernt'' worden


von P. (Gast)


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Hallo,
ich baue mir gerade einen USB Hub für mein Tablet um eine USB Festplatte 
anschließen zu können, das Problem dabei ist, dass Android unter 
sicherem Entfernen die Datenleitungen der USB Schnittstelle nicht 
deaktiviert

Die Festplatte schaltet sich demnach nicht aus, ich muss sie also immer 
radikal vom Tablet abziehen, während sie noch läuft

Gibt es eine Möglichkeit, der Festplatte zu simulieren, sie wäre 
abgeschaltet worden ?? So dass sie sich selber abschaltet und aufhört 
sich zu drehen ??

Und zwar ohne die Datenleitungen beide abzuschalten, habe zwecks Größe 
nicht mehr viel Platz in dem Hub

Meine Idee wäre es, D+ zu deaktivieren, da, wie ich in anderen Beiträgen 
gelesen habe, D+ mit 1.5k auf 3.3 V gezogen wird, um zu signalisieren, 
dass ein Gerät angeschlossen wurde

Viele Dank im Vorraum
Grüße P.

von Marc S. (marc_s86)


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"Sicher entfernen" heißt nur dass keine io Zugriffe mehr stattfinden, 
danach passiert nichts mehr egal ob sie sich dreht oder nicht

von P. (Gast)


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Ja, aber meine Festplatte schaltet sich immer noch in eine Art Stand-by, 
stoppt also die Platte und so

Wenn sie sich beim Abziehen noch dreht, muss ich da sehr vorsichtig 
sein, sie hat leider keinen Erschütterungsschutz

Deshalb meine Frage, ob da sowas möglich wäre

Mir ist wohler dabei, wenn sie sich nicht mehr dreht

von Sascha W. (sascha-w)


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Hallo,

damit die Festplatte komplett abzuschalten muss ihr der Controller einen 
Befehl zum schlafen schicken, Android scheint das eben nicht zu tun.

Wegen der Erschütterung - ist dein Kabel so kurz?

Sascha

von P. (Gast)


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Naja knapp 20 Zenti lang
Also reichlich kurz

Also kann ich das nur realisieren, indem ich entweder beide 
Datenleitungen trenne ?!

Das funktioniert ja, benötigt nur mehr Platz und passt deshalb nicht 
mehr in den Hub rein

von P. (Gast)


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Sry das 'entweder' gehört da nicht hin

PS: Habe das schon mit einem längeren Kabel ausprobiert...
Dann fängt die Festplatte an zu spinnen
Vermutlich wegen der hohen Übertragungsgeschwindigkeit

von mhh (Gast)


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P. schrieb:
> PS: Habe das schon mit einem längeren Kabel ausprobiert...
> Dann fängt die Festplatte an zu spinnen
> Vermutlich wegen der hohen Übertragungsgeschwindigkeit

Schiebe es ohne schlechtes Gewissen auf den Spannungsabfall am zu langen 
Kabel - die Betriebsspannung an der Festplatte wird zu klein.

von Marc S. (marc_s86)


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P. schrieb:
> Wenn sie sich beim Abziehen noch dreht, muss ich da sehr vorsichtig
> sein, sie hat leider keinen Erschütterungsschutz


wenn keine Zugriffe mehr stattfinden ist auch der lese kopf nicht auf 
der platte. ansonsten schreib halt ne app die deine platte schlafen 
legt.

von Sascha W. (sascha-w)


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Marc S. schrieb:
> ansonsten schreib halt ne app die deine platte schlafen legt.
dafür sind unter Android sicherlich wieder Rootrechte erforderlich.

Sascha

von ssd (Gast)


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Kauf eine ssd. Die kannst du erschüttern.
Mal im Ernst, du kannst die Platte problemlos bewegen beim Abziehen. Das 
macht ihr nix.

von mhh (Gast)


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ssd schrieb:
> Mal im Ernst, du kannst die Platte problemlos bewegen beim Abziehen. Das
> macht ihr nix.

Wenn Du mit "mal im Ernst" die mechanische Festplatte meinst, liegst Du 
falsch. Denn keine ist für die Nutzung unter Bewegung auch nur 
ansatzweise geeignet bzw. konzipiert. Selbst ein vorhandener 
Erschütterungsschutz soll das nicht ermöglichen - er dient nur dem 
Selbstschutz.

von Stefan F. (Gast)


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> Wenn sie sich beim Abziehen noch dreht, muss ich da sehr vorsichtig
> sein, sie hat leider keinen Erschütterungsschutz

Bei Stromausfall fährt jede Festplatte automatisch in die Park-Position. 
In Betrieb sollte man sie vorsichtig behandeln, aber besondere 
Schutzmaßnahmen (wie deine) sind übertrieben.

Unter Linux kann man solche Sachen mit dem Befehl hdparm steuern. 
Vielleicht geht das auch unter Android.

von Toxic (Gast)


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Stefan Us schrieb:
> Bei Stromausfall fährt jede Festplatte automatisch in die Park-Position.

Sofern die Elkos der USBspannungsversorgung grosszuegig dimensioniert 
sind.Irgendjemand muss ja die weitere Energieversorgung fuer den Motor 
uebernehmen,wenn das Wohnzimmerlicht ausgeht....

von Toxic (Gast)


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mhh schrieb:
> Wenn Du mit "mal im Ernst" die mechanische Festplatte meinst, liegst Du
> falsch. Denn keine ist für die Nutzung unter Bewegung auch nur
> ansatzweise geeignet bzw. konzipiert.

Naja,es ist ja kein Geheimniss das mechanische HDD's aufgrund ihres 
Konzeptes erschuetterungsempfindlich sind.Aber solange man nicht 
schlagartig ihre Position veraendert darf man die schon bewegen.Den 
Beweis dafuer erkennt man daran, wenn man den Kollegen Max Mustermann im 
Buero dabei beobachtet wie er den Laptop im eingeschalteten Zustand mit 
auf die Toilette nimmt und das Ding nach seinem "Gepupse" immer noch 
funktioniert. ;-)

von Hermann K. (r2d2)


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Toxic schrieb:
> Sofern die Elkos der USBspannungsversorgung grosszuegig dimensioniert
> sind.Irgendjemand muss ja die weitere Energieversorgung fuer den Motor
> uebernehmen,wenn das Wohnzimmerlicht ausgeht....

Moderne Festplatten benutzen dazu die Rotationsenergie der Platten. Ich 
hab das mal bei einer defekten Platte probiert. Beim ausschalten wurden 
immer die Köpfe in Parkposition bewegt. Als ich die Scheiben entfernt 
habe oder wenn ich die Platten von Hand angehalten habe ist das nicht 
passiert.

von Marc S. (marc_s86)


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das ist blödsinn, du kannst die platte problemlos in laufendem zustand 
bewegen. du soltest sie villeicht nicht auf die erde werfen während du 
gerade daten schreibst aber ansonsten ist der kopf eingefahren und es 
passiert nichts.

von Toxic (Gast)


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R2 D2 schrieb:
> Moderne Festplatten benutzen dazu die Rotationsenergie der Platten.

Ja ,danke fuer die Info.Wusst ich nicht.

von Stefan F. (Gast)


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> Moderne Festplatten benutzen dazu die Rotationsenergie der Platten.

Kann ich bestätigen. Du kannst jede Gewöhnliche Festplatte im laufenden 
Betrieb abstecken, ohne dass sie kaputt geht (Datenverlust mal außer 
Acht gelassen).

Die Rotation erzeugt ein solides Luftpolster zwischen Kopf und 
Datenträger. Da müssen schon extreme Kräfte dran rütteln, um diesen 
Effekt zu überwinden. Ich betreibe mobile Festplatten sicherheitshalber 
immer liegend, damit sie nicht umkippen.

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