buch88 schrieb:
> Ich bin gerade dabei einen Längsregler zu bauen. Nun habe ich eine
> Frage. Der Längstregler
Ist "Längstregler" die Steigerungsform von "Längsregler"? ;)
> (im Anhang) aus einem Buch soll die
> Spannungsversorgung der IC-Bausteine sicherstellen bzw. auf 12V (bzw.
> 12V-UBE) begrenzen. Der minimale Strom der Z-Diode, der nicht
> unterschritten werden darf liegt bei 8mA und Izmax bei 80mA.
Sagt wer? Das Datenblatt jedenfalls nicht.
Die BZX85 ist eine 1,3W Z-Diode. Der 12V-Typ verträgt also bis 100mA.
Und den Kurven im Datenblatt nach ändert sich die Z-Spannung bis 1mA
(weiter runter geht das Diagramm nicht) praktisch nicht. Und auch die
Z-Impedanz ist ab 0,5mA schon sehr gut.
> Der Eingangssannngsbereich geht von 12V bis 65V.
> Ist der Vorwiderstand nicht zu groß?
Unter der Annahme, daß wenigstens 8mA durch die Z-Diode fließen müßten,
sicherlich. Allerdings fließt bei 12V rein sowieso kein Strom durch die
Z-Diode, auch nicht wenn R2 0 Ohm hätte.
> Würde die Schaltung bei 12V Eingangsspannung so funktionieren?
Kommt drauf an, was "funktionieren" genau heißt.
Sie wird sicher keine 12V mehr am Ausgang liefern (auch keine 11,3V).
Aber wenn es ok ist, daß bei 12V rein die Ausgangsspannung bis
vielleicht 11V absackt und ansonsten die Ausgangsspannung auf ca. 12V
begrenzt wird, dann funktioniert die Schaltung durchaus.
Sie ist aber komisch dimensioniert. Der BC546 muß bei hoher Eingangs-
spannung ordentlich Leistung verheizen. Mehr als 10mA Ausgangsstrom sind
bei 65V am Eingang nicht drin, realistisch sind eher 5mA. Unter diesem
Gesichtspunkt ist R2=4,7K auch passend dimensioniert. Aber warum dann
eine dermaßen fette Z-Diode? Auch bei 65V am Eingang fließen nicht mehr
als 11mA durch die Z-Diode, entsprechend 130mW Verlustleistung. Eine
250mW Z-Diode hätte also dicke gereicht.