Hallo, mal eine ganz dumme Frage. Ich löte etwas auf einer Lochrasterplatine und möchte zwei Lötstellen miteinander verbinden. Womit mache ich das? Mit dem Lötzinn funktioniert es nicht... Mit freundlichen Grüßen ein blutiger Anfänger...
Silberdraht aka Drahtbrücke http://www.reichelt.de/Kupferdraht-versilbert/SILBER-0-6MM/3/index.html?ACTION=3&GROUPID=4486&ARTICLE=18069&OFFSET=16&
Lötanfänger schrieb: > Mit dem Lötzinn funktioniert es nicht... Dafür hamm'se schon vor vielen Jahren den Draht erfunden …
Dennis S. schrieb: > Silberdraht Verzinnter Draht genügt, oder blanker Kupferdraht („Klingeldraht“), den man sich halt selbst verzinnt.
Jörg Wunsch schrieb: > Verzinnter Draht genügt, oder blanker Kupferdraht Die Beinchen die man von Bauelementen abzwickt, eignen sich auch gut als Drahtbrücken. Und wenn man auf Lochraster ist, kann man die vorhandenen Beinchen der Bauteile auch gleich passend abbiegen und flach auf der Kupferseite auflöten.
Okay, Silberdraht heißt hier das Zauberwort. Wenn ich kleine Spannungsregler, Widerstände, IC's etc. löten möchte, welcher Durchmesser wäre hierfür am besten?
Lötanfänger schrieb: > Okay, Silberdraht heißt hier das Zauberwort. > Wenn ich kleine Spannungsregler, Widerstände, IC's etc. löten möchte, > welcher Durchmesser wäre hierfür am besten? Da wäre der Strom das Zauberwort, wenn es allerdings sowieso frei verdrahtet wird nimm halt 0,6 oder 0,8mm
Lötanfänger schrieb: > welcher Durchmesser wäre hierfür am besten? Der, den du gerade in der Bastelkiste hast. Junge, fang lieber an zu löten statt noch weiter zu theoretisieren. ;-) Wie geschrieben: abisolierter Klingeldraht genügt vollauf. Das Verzinnen von Draht ist für einen Lötanfänger sowieso die erste Übung, die er beherrschen muss.
Lötanfänger schrieb: > Mit dem Lötzinn funktioniert es nicht... Tu mehr dran, irgendwann verbinden sich 2 Lötaugen miteinander.. ;) Ich habe anfangs immer die abgeschnittenen Beinchen von eingelöteten Bauteilen aufgehoben und als Brücken oder Leiter(auf der Lötseite) benutzt.
dunno.. schrieb: > Tu mehr dran, irgendwann verbinden sich 2 Lötaugen miteinander.. ;) Nö, solange noch genügend Flussmittel dabei ist, zieht es sich auf die Lötinseln zurück. Wenn man so viel hat, dass es breitfließt, dann wird es sich wohl über deutlich mehr als nur zwei Lötaugen breit machen. ;)
Mit Lötzinn geht es meiner Meinung nach genauso gut. Und ganz so viel Lötzinn braucht man auch nicht. Wenn man die Temperatur einstellen kann und diese nicht voll aufdreht kann man wunderbar Brücken löten.
@mrmcchicken dies richtig zu machen ist aber gar nicht sooo einfach, und evtl ist es besser wenn ein Einsteiger erstmal den konventionellen Weg übt...
Lötanfänger schrieb: > Ich löte etwas auf einer Lochrasterplatine > und möchte zwei Lötstellen miteinander verbinden. Womit mache ich das? > Mit dem Lötzinn funktioniert es nicht... Doch, das geht schon mit Lötzinn, und zwar schneller und änderungsfreundlicher als mit Draht, auch wenn manch ein Berufsschullehrer das nicht weiss, Lötkolben ggf etwas kühler stellen. http://www.oocities.org/mwinterhoff/lochrast.htm
@MaWin die Fotos zeigen dass es mit klassischen, nichteutektischem Bleilot geht und von erfahrener Hand geht...
MaWin schrieb: > http://www.oocities.org/mwinterhoff/lochrast.htm Das ist meiner Meinung nach das klassische Negativbeispiel. Mit einer Lötzinnwurst bringt man zu viel Hitze auf die Platine und an das Bauteil (durch die Wärmekapazität auch viel zu lang). Beim korrigieren muss die Entlötpumpe ran und es lösen sich fast immer Lötaugen mit ab. Der Widerstand von Lötzinn kann zu Problemen führen. Durch das Verheizen von viel Lötzinn entstehen natürlich auch vermehrt Lötdömpfe. MaWin schrieb: > Doch, das geht schon mit Lötzinn, und zwar schneller und > änderungsfreundlicher als mit Draht, auch wenn manch ein > Berufsschullehrer das nicht weiss, Lötkolben ggf etwas kühler stellen. Wenn man vor dem Löten Silberdrahtstücke vorbereitet hat, tut sich da nichts von der Geschwindigkeit. Und Änderungsfreundlicher bezweifele ich doch stark. Wenn eine Leiterbahn nachträglich versetzt werden muss, müssen bei der Drahtmethode 2-3 Lötpunkte erhitzt werden und bei der Lötzinnwurst die ganze Bahn. Mladen G. schrieb: > http://www.b-redemann.de/download/loeten.pdf Genau so wurde das damals(tm) in meiner Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme vermittelt. Und zwar unabhängig vom Ausbilder! Manche Prüfer haben sogar nachgeschaut, ob zwischen zwei benachbarten Lötaugen ein Draht liegt. Gruß, ein Elektroniker
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.