Hallo, Ich suche für einen Bekannten eine Möglichkeit, auf verschiedenen Videowänden und Screens Videos abzuspielen. Folgende Voraussetzungen: -Die Aufstellorte sind unterschiedlich, kein I-Net Anschluss vorhanden. -Die Videos dürfen nur zu gewissen Zeiten abgespielt werden, die restliche Zeit Blackscreen (Abschalte ginge je nach Hardware nur bedingt). -Es sollen unterschiedliche Videos gezeigt werden, die individuell vom Büro aus geändert werden können. Folgende Ideen habe ich dazu: 1. Raspberry Pi mit XBMC und Surfstick. 2. Script/Zeitsteuerung startet und stoppt player, Hintergrund einfach Schwarz. 3a. Videodatei liegt auf Webadresse. 4a. Per Script regelmässig auf neue Datei checken, runterladen, wenn fertig im Loop abspielen. -oder- 3b. Videodatei per Dropbox-Ordner zuweisen. (Was passiert wenn während dem Abspielen eine neue Datei hinzugefügt wird?) -oder- 3c. Remotedesktopsoftware verwenden und alles vom Büro aus fernsteuern. Soweit meine Idee, es soll einfach zu bedienen sein und die Hardware möglichst "Lötfrei" zu bekommen sein. Seht ihr grobe Denkfehler, habt ihr weitere Vorschläge? Ich kenne mich mit Linux nur rudimentär aus und kann nicht abschätzen was da mit welchem Aufwandt verbunden ist. Viele Grüße und Danke für Vorschläge
>-Die Aufstellorte sind unterschiedlich, kein I-Net Anschluss vorhanden. > > 3a. Videodatei liegt auf Webadresse. Was denn nun ? Allenfalls per dynamischem DNS als Server konfigurieren.und verwalten. Ich wuerd keinen Umweg ueber irgendwas haben wollen.
An den Aufstellorten gibt es keinen Anschluss, daher über Surfstick. Damit hat man in der Regel keine IP und Dyndns geht nicht. Daher der Umweg.
Phillip Hommel schrieb: > Videodatei liegt auf Webadresse. Phillip Hommel schrieb: > Remotedesktopsoftware verwenden und alles vom Büro aus fernsteuern. Phillip Hommel schrieb: > Die Aufstellorte sind unterschiedlich, kein I-Net Anschluss vorhanden. Viele Details und trotzdem völlig wirr. Wenn ein Netzwerkanschluss vorhanden ist, dann auch Internet, alles andere ist schon sehr exotisch. Und wenn kein Netz, wie dann Remotebedienung? Rätsel über Rätsel. Georg
Hä? Es gibt da keine Dose aus der Internet raus tropft. Daher wird an das Pi ein USB Stick angeschlossen, der eine Simkarte enthält und damit mobil ins Netz geht. Unterschied zu Netzanschluss: keine IP, kein dyndns. So schwer?
Phillip Hommel schrieb: > keine IP, kein dyndns. Also nochmal: Du gehst über einen UMTS Stick ins Internet, ok? Sobald du jetzt mittels des UMTS Sticks im Internet bist, HAST DU EINE IP Adresse! Anders gehts doch gar nicht! Allerdings ändert sich diese IP bei jeder Einwahl, aber GENAU AUS DIESEM GRUND gibt es ja dyndns! So, wo ist jetzt dein Problem?
Vermutlich dass viele UMTS-Provider dir keine extern erreichbare IP geben (teilweise gibts Addressen aus privaten oder CGNAT Bereichen, teilweise werden eingehende Verbindungen schlicht und einfach geblockt) Das kann man umgehen indem man entweder das Geld investiert in Verträge die das nicht haben oder in dem man einfach VPNs von den Endpunkten zu einer zentralen Stelle aufbaut.
DynDNS schrieb: > Also nochmal: Du gehst über einen UMTS Stick ins Internet, ok? Sobald du > jetzt mittels des UMTS Sticks im Internet bist, HAST DU EINE IP Adresse! Und zwar oft eine nicht routebare RFC-Adresse, z.B. 10.x.x.x. Lösung: Dezentrale Node baut bei Start einen VPN-Tunnel auf.
Genau, und da das keine Option ist, suche ich eine Lösung, die OHNE dyndns auskommt. D.h. der pi muss selbst aktiv schauen, ob es eine neue Datei gibt, daher die Idee mit einem Webspeicher, Dropbox,...
Stell einen Web-Server auf. Jede Node verbindet sich zyklisch mit diesem Server per HTTP(S), individuell authentifiziert oder nicht, und tut das, was als Antwort retour kommt. Die Streams müssen nicht von diesem Server kommen, nur Kommandos/Links. Geht mit Bordmitteln.
Der Rechner im Büro ist auch nur zeitweise an, Server sind keine Vorhanden. Die Firma ist in der Beziehung nicht wirklich gut ausgestattet weils bisher nie notwendig war. Bisher wurden die Werbedisplays mit CF Karten vor Ort gefüttert, langsam wird das Einzugsgebiet einfach zu gross. Soll eine einfache Lösung sein. Kann eine VPN zu einem "normalen" günstigen webspace aufgebaut werden? Dazu von vielen Orten gleichzeitig (so um die 30-40)?Ist das praktikabel? Meine Idee dazu war eben (siehe oben) dass die Pi sich selbst versorgen und der Operator die neuen Clips nur in ein bestimmtes Verzeichnis schieben muss und vielleicht noch in eine cfg-datei scheiben. Alles keine IT Freaks.
Phillip Hommel schrieb: > Server sind keine Vorhanden. Kann man ändern, für Grössenordnung 10€/Monat. Kosten sind z.B. abhängig von garantierter Verfügbarkeit von Ressourcen. Als reiner Command&Control-Server harmlos. > eine VPN zu einem "normalen" günstigen webspace aufgebaut werden? Dazu > von vielen Orten gleichzeitig (so um die 30-40)?Ist das praktikabel? Ja. Kosten sind ggf. abhängig vom Traffic, wenns sehr viel wird. Bei Drittanbietern wie Dropbox erst überlegen, ob man an den Kram mit dem Pi rankommt.
A. K. schrieb: > Wenn du mich meinst: ja. Naja, meinte eigentlich Phillip. Mit wget meine ich folgendes: Du mietest dir einen kleinen WEB-Space an, der halt für deine Filme ausreicht. Ich hoffe jetzt nicht, dass du jeden Tag ein paar GB über UMTS aktualisieren willst, denn dann wird das ganze schon etwas teurer. Du schreibst ein skript, das zu gewissen Zeiten (1-4x pro Tag?) per cron gestartet wird und deinen UMTS Stick und damit die IP Verbindung hochfährt. Danach prüfst du, ob auf deinem WEB-Server eine neue Datei liegt und holst diese dann per wget.
Ja das klingt genau so wie ich mir das vorstelle. Das Datenvolumen muss natürlich gecheckt und ein entsprechender Vertrag gewählt werden aber das ist nicht meine Baustelle. Dann hätte jede Instanz ein eigenes Verzeichnis. Das ist super. Wie kriege ich das automatische abspielen in den Griff? Und das abspielen nur zu gewissen Zeiten? Neue Datei soll ja alte ersetzen ohne dass ewig keine Werbung läuft. Nur nachts syncen ist ihnen glaube ich zu selten...
Warum so kompliziert? Installiere dir einfach Debian auf der Kiste(egal ob ARM oder x86). * bring den UMTS Stick zum laufen * schreib ein Script, welches dir per Email die aktuelle IP zusendet * richte einen SSH Zugang ein (Putty und WinSCP sind dein Freund) * installiere dir den VLC oder mplayer * schreibe dir ein gutes Skript für die Video-Wiedergabe, welches z.B. den VLC in fullscreen laufen lässt Die Videos von einer Webseite abzuspielen halte ich für keine gute Idee, lieber per scp rüberkopieren oder per wget runterladen.
Hallo Philipp, ich habe sowas ähnliches auch mal umgesetzt: - Raspberry Pi A mit UMTS Stick - Debian drauf mit der minimal Installation, keine Desktopoberfläche. - Webserver lighttpd und php installieren - den RPI im Kiosk Browser Modus betreiben mein Starten bootet z.B. auf eine schwarze Weboberfläche(Black Screen wie du wolltest) - im Hintergrund läuft aber ein Javascript mit einem Timer der auf einem Server eine Textdatei runterlädt und den Inhalt überprüft mittels PHP periodisch. Ist der Inhalt anders als in der lokalen Datei werden die Videos aktualisiert runtergeladen mit wget befehl auch über php. Danach wird die lokale Datei aktualisiert - Mit weiteren JS Timern kann ich dann die Videos dann zu bestimmten Zeiten auf dem Bildschirm ausgeben, dazu starte ich mit PHP einfach den OMXPlayer mit dem passendem Video. Execute Beispiel:
1 | omxplayer -o hdmi big_buck_bunny_720p_surround.avi |
Mit diesem Befehl gebe ich das bunny Video z.B im Vollbildmodus auf dem HDMI Port aus....
Die Text Datei mit den aktualisierten Videos und die Videos lade ich dann aus einer Dropbox runter mit dem wget Befehl
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