Oberwelle oder Limit des Oszilloskops?

Gast #4034513
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Guten Mittag,
Ich habe eine kleine Schaltung welche ich an mein Oszilloskop gehängt 
habe um mir die Schaltflanken anzugucken. Mein Oszilloskop ist ein Hameg 
Gerät mit einer Bandbreite von 20MHz.
Nun ist die Schaltflanke doch recht flott. An meinem Oszilloskop braucht 
das Signal rund 28ns um zu fallen. Meine Frage ist nun ob dies so 
stimmen kann.
Bedeutet das nun, wenn der Wert stimmt, dass die höchste Oberwelle des 
Signals eine Frequenz von etwa 35MHz hat? (1/(28*10^-9)s).
Der Wert ist fast doppelt so hoch wie die Bandbreite meines 
Oszilloskops.
Könnte es auch einfach sein, dass mein Oszilloskop >35MHz nur Blödsinn 
anzeigt?
Gast #4034545
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Das Oszilloskop selbst ist eine Mischung aus Analog und Digital 
Oszilloskop.
Gemessen hab ich die an der Schaltung im Analogen Modus. Den Digitalen 
Teil kann ich auch nur maximal bis 10 µs/Div. einstellen. Wie viele 
Samples das Gerät macht weiß ich gerade nicht.
Das Gerät ist ein HM 205-3.
Gast #4034547
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Wurstbrot schrieb:
>
> Bedeutet das nun, wenn der Wert stimmt, dass die höchste Oberwelle des
> Signals eine Frequenz von etwa 35MHz hat? (1/(28*10^-9)s).

Du hast da den Faktor 2*PI vergessen. Bei 20MHz ergibt sich eine 
Zeitkonstante von 8ns bzw. eine 10/90%-Anstiegszeit von 17.5ns.
(theoretische Werte für Tiefpass 1. Ordnung)

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