Gast
#4034557
Hi, würdet Ihr mit bitte bei folgendem Verständnisproblem weiterhelfen? Szenario 1: Ein (einfacher) AD-Umseter tastet ein Signal mit 32 MHz ab. Gemäß Shannon/Nyquist kann ich damit eine maximale Bandbreite von 16 MHz darstellen, ansonsten kommt es im Spektrum zu Aliasing. -> Prinzipiell richtig, wenn ich jetzt mal nur an das Amplitudenspektrum denke, oder? Szenario 2: Ein AD-Umsetzer (wieder 32 MHz) liefert je Abtastung ein I/Q-Datenpaar. Damit wird dann wieder das Spektrum berechnet. -> Das wäre, was man allgemein als "komplexe Auswertung" der Abtastwerte bezeichnet, richtig? -> Wie kann es überhaupt sein, dass der ADU I/Q-Werte gewinnt? Der tastet doch einfach nur die Amplitude ab und lässt einen Timer mitlaufen, um das später wieder richtig zuzuordnen, oder nicht? Bzw. wie ist es überhaupt möglich aus einem einzelnen Abtastwert ein I/Q-Paar zu machen? Mir ist zwar klar, dass jedes Signal in einen Inphase- und Quadrature-Teil zerlegt werden kann, aber was bringt das wenn ich ein Signal messe, das viele verschiedene Frequenzen mit jeweils eigenen Phasen hat? :-[ -> Wieso kann man nun auch eine größere Bandbreite als nur 16 MHz darstellen? -> Hat das Phasenspektrum etwas damit zu tun? Was? Mit der Erklärung, dass 32MHz-I/Q-Abtastung sozusagen 64 MHz entspricht, komme ich leider nicht zurecht. Das ist wohl auch nur eine "Not-Erklärung", oder? Denn die Fourier-Transformation benötigt ja zunächst mal nur Amplitudenwerte, die zeitlich sortiert sind bzw. in der Reihenfolge auftauchen wie sie abgetastet wurden. Vielen Dank vorab!