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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Benötige Hilfe bei Reparatur eines Schaltnetzteils


Autor: Borsty B. (Firma: www.waechter-bernhard.de) (mantabernd)
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Hi zusammen,

ich habe ein defektes Schaltnetzteil eines Xerox Phaser 8570 Druckers 
vor mir liegen. Das Netzteil selbst kommt von Emerson und hat die 
Bezeichnung 7001232-J200  Leider macht die Sekundärseite keinen Mucks 
mehr.

Gleich vorweg, alle Messungen wurden behutsam und mit einem Trenntrafo 
durchgeführt.

Bei den Messungen hab ich gesehen dass die Elektronik auf dem Netzteil 
keinen Saft mehr bekommt, also der µC und diverse OP's. Auch ein 
verbauter 7805 nach einem Schaltregler wird nur noch mit 0.8V 
angefahren.

Versuchsweise hab ich die Zuleitung zum 7805 (und somit die Versorgung 
der Steuerelektronik) mal abgeklemmt und ca. 10V angelegt. Es schaltet 
dann auch ein Relais und auf der Sekundärseite tut sich was. Leider 
passen die Spannungen sekundär trotzdem noch nicht.

Die ganze Elektronik wird durch ein Schaltnetzteil auf Basis eines L6668 
von ST versorgt. In dessen Datenblatt ist eine Beispielschaltung zu 
finden, sehr Ähnlich scheint es hier auch gemacht worden zu sein. An Pin 
1 liegen ca. 315V an, an Pin 5 sind es aber lediglich 8V was den L6668 
im Shutdown hält. Hier müssten laut Datenblatt mind. 12.5V anliegen. Die 
Spannung kommt aus einer Hilfswicklung des Überträgers (Trafos). Am Pin 
4 (OUT) tut sich auch nichts, also es liegen keine Schaltflanken an.

Genauso verhält sich auch der zweite Übertrager (Trafo). Dieser wird mit 
zwei Mosfets (High- und Lowside) angesteuert. Auch hier passiert an den 
Gates nichts. Alles auf Low :(

Was meint ihr wo hier der Fehler liegen könnte?

Danke & Gruß :)

: Verschoben durch Admin
Autor: MaWin (Gast)
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Borsty Bürste schrieb:
> An Pin 1 liegen ca. 315V an, an Pin 5 sind es aber lediglich 8V
> was den L6668 im Shutdown hält.

Klingt nach defektem L6668, denn er soll aus den 315V den Elko an Pin 5 
laden.

Bleibt noch, daß der Elko einen zu niedrigen Innenwiderstand hat oder 
die Diode rückwärts leitet.

Autor: oszi40 (Gast)
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6668 Anlaufschaltung angesehen? C getauscht?

Autor: Borsty B. (Firma: www.waechter-bernhard.de) (mantabernd)
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MaWin schrieb:
> Klingt nach defektem L6668, denn er soll aus den 315V den Elko an Pin 5
> laden.
>
> Bleibt noch, daß der Elko einen zu niedrigen Innenwiderstand hat oder
> die Diode rückwärts leitet.

Elko hab ich getauscht, die Diode auch (war aber auch beides beim 
durchmessen unauffällig).

Der Elko erreicht genau 8V.

Disable und Standby Pin des L6668 sind auch ok. Denke echt dass der 
L6668 einen Schlag hat. Aber seltsam ist es schon dass der Elko genau 
auf 8V geladen wird.

Autor: Michael K. (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Borsty Bürste schrieb:
> Aber seltsam ist es schon dass der Elko genau
> auf 8V geladen wird.

Das könnte genau die Spannung sein ab der der L6668 anläuft.
Die Anlaufschaltung kann ja nur Energie für ein paar Pulse liefern.
Übernimmt bis dahin nicht die Hauptstufe ist schluss und das Spiel geht 
von vorne los.

Klemm das MosFet Gate ab und schau ob dann Pulse vom L6668 generiert 
werden.
Wahrscheinlich ist nur der Mosfet hin.
Mit Pech auch der Gate Vorwiderstand und die Teiberstufe im L6668.

Wenn der MosFet durchschlägt verschmelzen oft die Anschlüsse intern 
miteinander. Das ist dann Zufall ob es mit Drain + Source die Sicherung 
reisst oder mit Drain + Gate die Ansteuerung.
Bei Gate + Source zieht sich die Ansteuerung immer selbst die 
Anlaufversorgung weg ohne das Pulse zu sehen wären.

Läuft die Primär Stufe wieder schau Dir die Sek. Stufe an, ob alles ok 
ist.
Oft überhitzen die MosFets weil die Regelung versucht bei einem anderen 
Bauteildefekt 'gegenzuhalten'.

Autor: Stefan R. (reinhars)
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Hallo zusammen,
wollte mal fragen, ob jemand schon was erreicht hat mit dem Netzteil?

Zum Thema habe ich sehr wenig finden können und würde mich freuen, wenn 
schon jemand erfolgreich ein solches Netzteil repariert hat. Habe 
momentan zwei Drucker mit diesem Problem hier sehen.

Hier habe ich einen Thread gefunden, in welchem ein Schaltplan verlinkt 
ist mit dem betreffenden L6668. (Ein Transistor ist in dem Schaltplan 
falsch - PNP/NPN vertauscht).

http://monitorlab.ru/forum/viewtopic.php?t=21012

mit Google-Translator:
http://translate.google.com/translate?hl=de&sl=ru&u=http://monitorlab.ru/forum/viewtopic.php?t=21012

Würde mich freuen, wenn jemand eine Lösung hätte.

Grüße Stefan

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Ich weiss, sowas mag man kaum hören, wegen unprofessionell und so.
Aber bevor ich mich damit monatelang befasse und zu keinem Ergebnis 
komme:

je nach Spannung, die Netzteile abgeben sollen, lässt sich sowas doch 
ganz einfach "erschlagen"
bei 5V und 12V nimmst ein kleines open-Frame-Netzteil oder 
Versicherungsschäden/Bastlerware von den Maxens. das original-Netzteil 
legst dann hoch. bei genannter Quelle gibts auch Netzteile, die "krumme" 
Spannungen liefern, wie sie auch in Druckern vorkommen.

Autor: Stefan R. (reinhars)
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Sorry, aber ich glaube in diesem Fall ist sowas nicht Möglich, da es 
sich hier nicht um ein simples Netzteil handelt sondern auf der 
Netzteilplatine ebenfalls diverse Steuerungen für z.B. die Heizungen für 
das Schmelzen der Wachstinten sowie die Heizung der Reservoirs verbaut 
sind.

Bräuchte der Drucker nur ein paar simple Spannungen, hätte ich 
dieseschon längst bereitgestellt.

Da dieser Fehler aber wirklich öfters bei diesen Druckern vorkommt, 
würde mich es schon interessieren wo hier der Fehler liegt.

Hier könnte man ja schon fast an geplante Obsoleszenz denken.

Autor: Borsty B. (Firma: www.waechter-bernhard.de) (mantabernd)
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Stefan R. schrieb:
> Bräuchte der Drucker nur ein paar simple Spannungen, hätte ich
> dieseschon längst bereitgestellt.

dito! Da ist auch ein AC/AC Teil mit drauf wo sich Spannungen im Bereich 
100-300V ändern und somit die Heizung steuern. Konnte das an einem 
Ähnlichen Modell rausmessen. Leider baut Xerox das Netzteil für jedes 
Modell ein wenig anders sodass man sie nicht untereinander tauschen 
kann.

> Da dieser Fehler aber wirklich öfters bei diesen Druckern vorkommt,
> würde mich es schon interessieren wo hier der Fehler liegt.

Ja, hätte mich auch gefreut es herauszufinden. Den L6668 und 
entsprechenden Mosfet hab ich getauscht. Leider ohne Erfolg. Es hat auf 
jeden Fall etwas mit den Sekundärspannungen zu tun.

> Hier könnte man ja schon fast an geplante Obsoleszenz denken.

Wir haben hier mehrere Xerox Phaser Drucker und alle gaben bisher nach 
spätestens 3 Jahren den Geist auf. Aber das tut hier nichts zur Sache.

Mein Drucker ist auf jeden Fall schlussendlich im Müll gelandet. Schade 
drum, war ein 2400dpi Wachsdrucker den ich für Platinenlayouts verwenden 
wollte.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Du kannst ein Netzteil abklemmen, auch wenn es Bestandteil einer viel 
grösseren Platine ist. Es muss zudem auch nicht zwingend im Gerät 
verschwinden.
Was sollte mich daran hindern, ein Netzteil ausserhalb des Gerätes 
liegen zu haben, das mir die Spannungen dahin führt, wo die 
Sekundärspannungen vom Originalnetzteil rankommen? kommt halt kein 
Netzkabel mehr ins Gerät rein, sondern ein mehradriges mit DC drauf.

Heizungen? für 230V?
die werden doch sicherlich irgendwie angesteuert. Über Relais, Thyristor 
usw.
Die Steuerspanungen dafür kommen woher?
-aus dem Netzteil.

so kann man vor allem auch erkennen, ob mir das Netzteil nicht doch von 
"weiter hinten" liegenden Baugruppen gegrillt wurde.

kamman natürlich machen, ist aber schon blöd irgendwie, wenn ich Teile 
bestelle die ich erst einbaue und dann doch wieder geschossen werden, 
weils weiter hinten bockt und man das nicht wirklich messtechnisch 
erfasst hat.

Monitore, ne Waschmaschine und ein Kopierer laufen so bereits seit 
Jahren.

-Zahl doch keine zig EUR für Netzteil Reparatursätze, wo ich dann auch 
noch anderthalb Stunden dran sitzen muss, um die Teile zu tauschen.

Autor: Stefan R. (reinhars)
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Das Netzteil ist so aufwändig, dass ich die ein oder andere Stunde zum 
Bauteile tauschen gerne in kauf nehme, bevor ich duzende verschiedene 
Spannungen (welche erst einmal rausgemessen werden müssten - ZEIT) mit 
externen Netzteilen (die auch Geld kosten)ersetze.

Wer mir einen Reparatursatz anbieten kann - gerne, kaufe ich wenn der 
Preis gerechtfertigt ist.

Auch sind in diesem Netzteil einige Schutzschaltungen für Fehlfunktionen 
vorgesehen. Gerade bei Wachs und Hitze bin ich hier lieber etwas 
vorsichtig.
Die Drucker sind so ausgelegt, dass sie rund um die Uhr in Bereitschaft 
stehen und nicht täglich aus und an geschalten werden (führt zu hohem 
Wachsverbrauch für Reinigungen). Ich würde jedenfalls nicht ruhig in der 
selben Wohnung mit einem derart umgebauten Teil schlafen können.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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soll da im russischen Link auch ein Schaltplan zu finden sein?

ausser auf Begriffe wie KACCA komme ich da zu nix.
auch nicht mit der "Übersetzten" Version

Autor: Stefan R. (reinhars)
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Der Link zu dem Bild ist gleich im ersten Post. Dateiname: 5108244-0L00 
REV.1A.JPG

Ist nicht leicht mit dem Translator da durch zu kommen. Ich musste 
zwischendurch mal den "Abgesicherten Modus" vom Translator abschalten, 
dass der download funktioniert hat.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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sorry, kann ich nicht anklicken.

gibts auch einen Link den man hier per kopieren-einfügen anzeigen lassen 
und dann direkt anklicken kann, ohne dass da x-mal das gleiche 
google-Übersetzer-Fenster aufpoppt?

nimms mir ned übel aber bei russischen Seiten denke ich an alles andere 
als an vernünftige Seiten.

Autor: Stefan R. (reinhars)
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Autor: F. F. (foldi)
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Stefan R. schrieb:
> Da dieser Fehler aber wirklich öfters bei diesen Druckern vorkommt,
> würde mich es schon interessieren wo hier der Fehler liegt.

Interessant ist das allemal. Als ich anfing mich mit Netzteilen zu 
beschäftigen, das erste Mal den Fehler gefunden hatte, konnte ich das 
trotzdem nicht reparieren, weil ich deh IC nirgens bekommen konnte.

Autor: Stefan R. (reinhars)
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Ich gehe aktuell davon aus, dass es an der Aussenbeschaltung des L6668 
liegt. Auf der Fehlersuche habe ich einmal nicht lange genug gewartet, 
bis die Elkos entladen waren. Als ich den Optokoppler links neben dem 
L6668 ausgelötet habe ist das Netzteil kurz angesprungen, solange die 
Kondensatorladung ausgereicht hat. Aber durch einfaches entfernen oder 
brücken des Optokopplers war das Netzteil nicht dazu zu bringen 
anzulaufen.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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So bauen sich bei mir diese Seiten auf.
-gut dann bin ich raus hier. Das ist der selbe Link von oben.

unter Ubuntu mit Firefox bekomme ich da auch mit Translator kein Bild 
raus.

Wenn dieser Link die weltweit einzige Möglichkeit ist, dieses Bild 
anzuzeigen...

Autor: Schreiber (Gast)
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Borsty Bürste schrieb:
>> Da dieser Fehler aber wirklich öfters bei diesen Druckern vorkommt,
>> würde mich es schon interessieren wo hier der Fehler liegt.
>
> Ja, hätte mich auch gefreut es herauszufinden. Den L6668 und
> entsprechenden Mosfet hab ich getauscht. Leider ohne Erfolg. Es hat auf
> jeden Fall etwas mit den Sekundärspannungen zu tun.

was ist eigentlich mit dem Gleichrichter (Sekundärseitig) und den 
Optokopplern?

Borsty Bürste schrieb:
> Die ganze Elektronik wird durch ein Schaltnetzteil auf Basis eines L6668
> von ST versorgt. In dessen Datenblatt ist eine Beispielschaltung zu
> finden, sehr Ähnlich scheint es hier auch gemacht worden zu sein. An Pin
> 1 liegen ca. 315V an, an Pin 5 sind es aber lediglich 8V was den L6668
> im Shutdown hält. Hier müssten laut Datenblatt mind. 12.5V anliegen. Die
> Spannung kommt aus einer Hilfswicklung des Überträgers (Trafos). Am Pin
> 4 (OUT) tut sich auch nichts, also es liegen keine Schaltflanken an.

mal die Hilfsspannungserzeugung prüfen. Sind da irgendwelche 
Dioden/Kondensatoren verbaut?
und was passiert wenn man die interne Hilfsspannungsversorgung abklemmt 
und die 12,5V extern einspeist (VORSICHT!)

Autor: Magic S. (magic_smoke)
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Wenn er die Schaltkreise direkt mit dem Labornetzteil bespaßt, dann 
bitte KEINE Netzspannung anlegen. Die Reaktionen der ICs kann man auch 
ohne geladenen Zwischenkreis messen, evtl. muß man noch eine 
Unterspannungserkennung oder so abklemmen, aber dann sind die 
Steuersignale für die FETs oder eine zu hohe Stromaufnahme der ICs 
sichtbar.

Ich glaube nicht, daß es an den FETs liegt. Wenn die durchlegieren, 
entlädt sich die Zwischenkreiskapazität über die FETs. Das gibt einen 
Knall, dann ist der Deckel offen und manchmal entsteht deutlicher 
Schaden an der Platine oder der Trafowicklung. Bei der PFC-Stufe wird 
die Netzspannung kurzgeschlossen, mit ähnlichen Ergebnissen.

Schwer zu sagen woran das liegen könnte, ohne selbst mit dem Oszi drin 
rumstochern zu können. Per Ferndiagnose mutiert das zum Rätselraten wenn 
es die üblichen Verdächtigen (Elkos oder Startwiderstand) nicht sind.

Autor: TelTower (Gast)
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kommt ihr alle mit dem bissel russisch nicht zurecht?

Autor: TelTower (Gast)
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Schaltplan ist jetzt "unten", nur leider erkennt man schlicht nichts ;)

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Ich kann die meisten russischen Worte Lesen und auch irgendwie 
aussprechen.
Nur weiss ich dann selten was das dann übersetzt heisst.
Mein Russisch reicht, um nicht zu verdursten, ein PECTOPAH zu finden und 
einer Frau zu sagen, dass ich sie liebe.
viele könnten das noch nicht mal auf Plattdeutsch, obwohl sie in Hamburg 
leben.

bei solchen Seiten, wo ich kaum was verstehe, lasse ich
"alles mit Flashgot laden".  Im Auswahlfenster sehe ich dann, ob da 
irgendwo ein png, pdf oder sonstwas an Datei liegt. wenn da nix 
auftaucht klicke ich da nicht jeden Link blind an.

: Bearbeitet durch User
Autor: oszi40 (Gast)
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TelTower schrieb:
> erkennt man schlicht nichts ;)

Strg drücken + Mausrad drehen könnte Dir helfen. 8-)

Autor: TelTower (Gast)
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schon klar -und mit "Schlüpper (Strg) "+"0" alles zurück auf Normal.
Schönen Feierabend

Autor: Stefan R. (reinhars)
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Also wenn jemand WIRKLICH Interesse hat den Fehler zu finden kann ich 
ein oder zwei Netzteile zur Verfügung stellen.

Und ein Wort, welches ich auf russisch überall finde ist "download" ;-)

Autor: F. F. (foldi)
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Stefan, du wirst es kaum glauben, aber als ich anfing diese Teile 
verstehen zu wollen und ich ne Menge über das gesamte Thema gelesen 
hatte, da suchte ich tatsächlich nach einem kaputten, nicht so 
komplizierten Netzteil.
Irgendwann hatte ich dann ein kaputtes Steckernetzteil und konnte mich 
austoben. Am Ende ging der Sound von meines Sohnes Computer nicht mehr 
(hier ist noch ein 500mA FI verbaut) und ich habe dann für meine 
Elektronik eine Versorgungsstation mit Trenntrafo und 10mA FI gebaut. 
:-)

: Bearbeitet durch User
Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Trenntrafo und FI?

Autor: Magic S. (magic_smoke)
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Wenn Du 230V 16A einfach mal so in einen Schutzleiter mit hoher Impedanz 
reinjagst, dann suchen die sich auch bei einem 10mA FI ihre Wege... Bis 
der abschaltet, ist locker eine Vollwelle durch.

Autor: F. F. (foldi)
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Der FI für die anderen Dosen.

Autor: chrisdila (Gast)
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Ich konnte so ein Netzteil heute erfolgreich reparieren. Überpüft mal 
den Kondensator C44 (Unten Links auf der Netzteilplatine, 0,1µF 275V X2 
Folienkondensator). Der hatte bei mir noch 4nF :-).

Autor: eProfi (Gast)
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chris, vielen herzlichen Dank für Deinen Tip, sieht man diesen C auf dem 
oben geposteten Schaltplanteil? Het jemand eine besser lesbare Version?
Was ist dessen Funktion?
Welchem C im ST.com-Datenblatt entspricht er?

In einer ST-Application Note fand ich einen X2-C vor dem 
Netzgleichrichter:
C79 220nF 275V auf Seite 6/30:
http://www.st.com/web/en/resource/technical/document/application_note/CD00166673.pdf
Suchmaschinenfutter: Schaltnetzteil Netzteil SMPS power supply defekt
Xerox P/N: 819-6646-01

Autor: Magic S. (magic_smoke)
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0µ1F 275V~ X2 klingt für mich stark nach Netzfilter. Wenn sowas nur noch 
4nF hat, ist das zwar nicht gut für die EMI-Prüfung, aber das Netzteil 
müßte trotzdem funktionieren, wenn ein Kondensator im Netzfilter stirbt.

Autor: chrisdila (Gast)
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Also ich kann auf dem Schaltplan oben kein C44 ausfindig machen.
Bei mir habe ich das Bauteil übrigens durch einen 0,15µF Kondensator 
ersetzt, da ich nichts anderes da hatte. Geht wunderbar.

Autor: chrisdila (Gast)
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Hier ist das defekte Teil zu sehen.

Autor: voltwide (Gast)
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Wenn der X-Kondensator ("selbstheilend") nur noch einen Bruchteil seiner 
Nennkapazität hat, spricht dies für einen Netz-Überspannungsschaden.

Wenn die Controllerversorgung nicht zustande kommt, muß man selbige mal 
oszillographieren, und hier zeigen. Es gibt dort einen Stützkondensator, 
meist 47uF Elko. Wenn der eingetrocknet ist, kann irgendwann das 
Netzteil nicht mehr starten. Genau diesen einen Fehler hatte ich mal in 
einem Fernseher.
Am besten, Du mißt mal dessen Kapazität nach.

Autor: eProfi (Gast)
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chrisdila, bitte verfolge die Leitungen, wo die beiden Anschlüsse des 
C44 hingehen. Oder mache ein gutes Foto von beiden Seiten der Platine im 
Bereich des C44.
X2 ist bestimmt in der Nähe des Netz-Einganges.
Sitzt er in Reihe vor dem Netz-Gleichrichter, wie in der von mir oben 
gelinkten ST-App-Note?

Autor: Stefan R. (reinhars)
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Erst einmal vielen Dank an chrisdila, dass er hier seine Ergebnisse mit 
uns geteilt hat. Habe den Kondensator getauscht und die Kiste läuft 
wieder. Klasse!

Der defekte Kondensator hat, so wie es für mich aussieht keinen direkten 
Zusammenhang mit dem Schaltnetzteil L6668. Auf den ersten Blick ist der 
Kondensator Teil eines Kondensatornetzteils, welches einerseits einen 
Optokoppler durchschaltet, welcher das Schaltnetzteil mit dem L6668 
aktiviert und andererseits dem Mikrocontroller die Versorgungsspannung 
bereitstellt.

Der Cap hatte bei mir noch ca. 4-5nF und einen Widerstand von über 1k. 
Gestartet ist das Netzteil bei mir auch mit 47nF - hatte keinen 
passenden da. Werde diesen aber gegen einen MKP4 0,1  630V  15mm 
Raster tauschen.

Nochmals vielen Dank! Ich freue mich sehr, dass die Kiste wieder läuft - 
stand schon auf dem Verschrottungshaufen :-o

: Bearbeitet durch User
Autor: Andreas.M. (Gast)
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Erstmal danke an alles die hier geschrieben haben oder das Problem 
gelöst haben. Leider bin ich nicht wirklich fit was das Thema 
Kondensatoren usw. betrifft. Nun habe ich aber auch so einen schönen 
Drucker den ich wieder gerne am laufen haben möchte.

Welche Kondensatoren habt ihr verbaut ???
Den KNB1560 gibt es ja leider irgendwie nirgends zu kaufen, daher die 
Frage was kann ich als alternative einbauen bzw. was empfehlt ihr mir.

Herzlichen Dank an alles die mir eine Antwort senden.

GRUSS
Andreas M.

Autor: Bernd K. (movin)
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Hinweis an die Moderatoren: Der Hinweis: "der ursprüngliche Beitrag ist 
mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen."

ist in einem zu dezentem Rot geschrieben und sollte blinken.

Autor: hinz (Gast)
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Bernd K. schrieb:
> Hinweis an die Moderatoren: Der Hinweis: "der ursprüngliche
> Beitrag ist
> mehr als 6 Monate alt.
> Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
> für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen."
>
> ist in einem zu dezentem Rot geschrieben und sollte blinken.

und:

http://www.feuerwehr-alfhausen.de/Katastrophenalarm.mp3

Autor: Stefan R. (reinhars)
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Geeigneter Kondensator ist beispielsweise:
WIMA Polypropylen Folienkondensator Kondensator MKP4 630V 0,1uF 15mm

Zu bekommen bei allen Komponentenhändlern oder in der bekannten Bucht.

Grüße

Autor: hinz (Gast)
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Stefan R. schrieb:
> Geeigneter Kondensator ist beispielsweise:
> WIMA Polypropylen Folienkondensator Kondensator MKP4 630V 0,1uF 15mm

Nein, es braucht schon einen X2-Kondensator für mindestens 275VAC.

Autor: Stefan R. (reinhars)
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Wenn ich mich im Datenblatt von WIMA 
(http://www.wima.de/DE/WIMA_MKP_4.pdf) nicht verschaut habe, ist der 
MKP4-630V für 280VAC geeignet.

Autor: hinz (Gast)
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Stefan R. schrieb:
> Wenn ich mich im Datenblatt von WIMA
> (http://www.wima.de/DE/WIMA_MKP_4.pdf) nicht verschaut habe, ist der
> MKP4-630V für 280VAC geeignet.

Ist aber kein X2-Kondensator!

Autor: Stefan R. (reinhars)
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Ja, stimmt. Ist der MKP4 von WIMA nicht.
Der richtige Typ heißt von WIMA heißt MKP-X2

Autor: Jens L. (athotis)
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Hallo liebes Forum, ich möchte mich bedanken :)

Dieser Thread hat mir geholfen, meine Nachaltigkeitsperformance zu 
verbessern... bei einem Kunden hat eine Mitarbeiterin den ColorCube 8570 
"kaputt gemacht"... nach einem Fehler den Stecker gezogen und dann ging 
er nicht mehr an...

Tante Google hat mich zu diesem Thread geführt... C44 als Schuldigen 
identifiziert, in 15 Minuten zu selbigem vorgearbeitet und siehe da, 
nach dem Entlöten, stellte sich heraus, dass er über die Jahre das 
"Fahrrad fahren verlernt hat"

Alles wieder zusammen gebaut und nun sollte der Durcker noch 10 Jahre 
Wachs schmelzen können :)

Viele Grüße aus Berlin
Jens

Autor: XY (Gast)
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Jens L. schrieb:
> 20190201_085004.jpg

Du hast statt eines X2 Kondensators einen "normalen" eingebaut?
Nicht für die Belastung spezifiziert, das wird teuer - für Dich.
(Der C wird nicht lange halten, evtl. hohen Schaden verursachen.)

https://de.wikipedia.org/wiki/Entst%C3%B6rkondensator

Wenn Du schlau bist, besorgst Du Dir flott einen X2 Cap passenden
Pinabstandes - doch sogar eine Drahtbrücke zur Anpassung an einen
anderen Pinabstand wäre besser, als der ungeeignete Typ.

Autor: Andrew T. (marsufant)
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XY schrieb:
> Du hast statt eines X2 Kondensators einen "normalen" eingebaut?

Es sit ein Wima MKP10 mit 400V AC (!!) Spec.

> Nicht für die Belastung spezifiziert, das wird teuer - für Dich.

Nonsens.

> (Der C wird nicht lange halten, evtl. hohen Schaden verursachen.)

Nonsens.

Dieser MKP10 überlebt den Drucker um Jahre.

Autor: hinz (Gast)
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Andrew T. schrieb:
> XY schrieb:
>> Du hast statt eines X2 Kondensators einen "normalen" eingebaut?
>
> Es sit ein Wima MKP10 mit 400V AC (!!) Spec.

Prüfspannung: 1kV

Für den X2/275VAC sind es 2,2kV.

Autor: *.* (Gast)
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https://www.elektronik-kompendium.de/news/x2-und-y2-kondensatoren-was-ist-das/

-->

Das sind allerdings gefährliche Annahmen. Richtig ist es, wenn 
X2-Kondensatoren eingesetzt werden und da darf durchaus nur 250 VAC auf 
den Etiketten stehen, wenn diese X2-Kondensatoren an 230VAC zum Einsatz 
kommen. Dafür gibt es zwei wichtige Argumente: X2- und auch 
Y2-Kondensatoren sind selbstheilend bei zu hohen Überspannungsimpulsen 
und sie haben eine definierte Impulsspannungsfestigkeit, die 2500 V 
betragen bei X2-Kondensatoren. Bei Y2-Kondensatoren sind es 5000 V. 
Höhere Werte gibt es bei X1- und Y1-Kondensatoren mit 4000 V bzw. 8000 
V.

Autor: Jens L. (athotis)
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Hallo liebes Forum - Asche aufs Haupt...

der Kondensatornetzteilartikel hat mich überzeugt...

Wima MKX21W31003I00KSSD MKP-X2-0.1 µF 275 V/AC 20 % sollte passen

Ein schönes Wochenende wünsche ich..

Jens

Autor: Jens L. (athotis)
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Hallo @ll,

nun sollte es passen :)

Danke nochmal...

Jens

Autor: Sven S. (schrecklicher_sven)
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Wie kommt es eigentlich, daß der so viel "schlechtere" Kondensator so 
viel größer ist?
Ist da bloß Luft drin?

Autor: hinz (Gast)
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Sven S. schrieb:
> Wie kommt es eigentlich, daß der so viel "schlechtere" Kondensator so
> viel größer ist?
> Ist da bloß Luft drin?

PP statt PET.

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