Hallo, da ich mit Spannungen über 12V immer etwas vorsichtig bin, wollte ich mal bei euch nachhören, wie man am besten die drei Netzphasen beim Drehstrom mit dem Oszi visualisiert. Prinzipiell müsste es ja möglich sein, die Masse des Oszis auf den Neutralleiter zu legen und dann drei Eingänge auf die Phasen zu legen. Erwischt man dann aber aus versehen nicht den Neutralleiter, steht das ganze Gerät unter Spannung. Wie schließt man das also am besten/sichersten an? Trafo dazwischen? Spannungsteiler? Noch eine Frage: Bei Oszis mit CAT II steht da max 300V. Ist das bei Wechselspannung der Effektivwert zwischen Null und Phase? Oder der Peak-Wert? Oder gar die Differenz zwischen verschiedenen Kanälen? Danke für eure Hilfe! Der Oszi-Noob
Ich wuerde den GND der Signale an Erde legen. die 300V werden sich auf Peak beziehen. Das waere dann nicht gut fuer Netz, denn Netz hat ja 310 oder so. Man kanns aber trotzdem fuer kurze Zeit machen. Fuer haeufige Messungen sollte man sich eine 1:100 Hochspannungssonde, die bis 2kV geht goennen. Oder mit Spannungsteilern arbeiten.
Oszi-Noob schrieb: > Wie schließt man das also am besten/sichersten an? Drehstromtrafo mit 3x 12V Ausgang. Siebzehn Für Fuenfzehn schrieb: > Ich wuerde den GND der Signale an Erde legen. Musst du sowiso, da normalerweise die Oszimasse auf Schutzerde liegt. @Oszi Noob: Was willst du erreichen? Um zu verstehen wie Drehstrom funktioniert, kannst du dir auch die Diagramme aus dem Lehrbuch anschauen. Dafür den Aufwand das mit dem Oszi zu messen kannst du dir schenken.
Oszi-Noob schrieb: > wie man am besten die drei Netzphasen beim Drehstrom mit dem Oszi > visualisiert. Verwende drei Trennverstärker (teuer) oder einen Trafo. Dann kannst du mit deiner Oszi-Masse/Erde machen, was du willst...
Udo Schmitt schrieb: > @Oszi Noob: Was willst du erreichen? Um zu verstehen wie Drehstrom > funktioniert, kannst du dir auch die Diagramme aus dem Lehrbuch > anschauen. Dafür den Aufwand das mit dem Oszi zu messen kannst du dir > schenken. Ich plane eine Schaltung, die synchron zur Netzfrequenz läuft. Um das zu überprüfen will ich die Signale am Oszi abgleichen. Da ich eh einen Trafo in der Schaltung habe, werde ich den einfach benutzen und dahinter dann das Signal abnehmen. Vielen Dank!
Muss sein: Stelle das Oszi auf ein Karussell und schalte es ein
Oszi-Noob schrieb: > Ich plane eine Schaltung, die synchron zur Netzfrequenz läuft. und Oszi-Noob schrieb: > Da ich eh einen Trafo in der Schaltung habe, werde ich den einfach > benutzen passt nicht so ganz. Wenn du Pech hast (Wicklungssinn, dann ist die Sekundärspannung 180° Phasenverschoben. Durch die Streuinduktivität hast du immer eine gewisse Phasenverschiebung.
Udo Schmitt schrieb: > Oszi-Noob schrieb: >> Ich plane eine Schaltung, die synchron zur Netzfrequenz läuft. > > und > > Oszi-Noob schrieb: >> Da ich eh einen Trafo in der Schaltung habe, werde ich den einfach >> benutzen > > passt nicht so ganz. Wenn du Pech hast (Wicklungssinn, dann ist die > Sekundärspannung 180° Phasenverschoben. > Durch die Streuinduktivität hast du immer eine gewisse > Phasenverschiebung. Und da die Induktivität näherungsweise konstant ist, ist wieder Synchronizität gewahrt. Möglicherweise genügt das dem TE. Es wird nur schwieriger z.B. die (exakte) lage des Spannungs-Nulldurchgangs vor dem Trafo zu erkennen
Hallo, "schön" wieder mal solche Kommentare zu lesen: "> Der Oszi-Noob Damit hast du dich schon selbst für die Messung ausgeschlossen!" siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Noob einen Anfänger sollte man helfen, erklärungen liefern, vorführen wie es gemacht wird usw. und "@Oszi Noob: Was willst du erreichen? Um zu verstehen wie Drehstrom funktioniert, kannst du dir auch die Diagramme aus dem Lehrbuch anschauen. Dafür den Aufwand das mit dem Oszi zu messen kannst du dir schenken." eine Krankheit die immer mehr um sich greift: Nur simulieren und abstraktes lehrnen, blos nicht in der Praxis ausprobieren blos nicht das geringste Risiko eingehen, alles streng nach Vorschrift... Wie gut das es trotz allen noch Leute wie Lothar Miller gibt, der sinnvolle, richtige und praxisnahe Hinweise gibt - danke. Praktiker
Andrew Taylor schrieb: > Udo Schmitt schrieb: >> passt nicht so ganz. Wenn du Pech hast (Wicklungssinn, dann ist die >> Sekundärspannung 180° Phasenverschoben. >> Durch die Streuinduktivität hast du immer eine gewisse >> Phasenverschiebung. > > Und da die Induktivität näherungsweise konstant ist, ist wieder > Synchronizität gewahrt. Möglicherweise genügt das dem TE. > > Es wird nur schwieriger z.B. die (exakte) lage des > Spannungs-Nulldurchgangs vor dem Trafo zu erkennen Mir genügt es, wenn die Anzahl der Takte seit X stimmen. Die globale Lage des Spannungs-Nulldurchgangs brauche ich nicht. Nur die lokale auf meiner Platine, um die Takte zu zählen.
Oszi-Noob schrieb: >> Und da die Induktivität näherungsweise konstant ist, ist wieder >> Synchronizität gewahrt. Möglicherweise genügt das dem TE. >> >> Es wird nur schwieriger z.B. die (exakte) lage des >> Spannungs-Nulldurchgangs vor dem Trafo zu erkennen > > Mir genügt es, wenn die Anzahl der Takte seit X stimmen. Die globale > Lage des Spannungs-Nulldurchgangs brauche ich nicht. Nur die lokale auf > meiner Platine, um die Takte zu zählen. Sehr gut, dann konnte dir hier mit den Hinweisen geholfen werden! Viel Erfolg beim Aufbau!
Praktiker schrieb: > "@Oszi Noob: Was willst du erreichen? Um zu verstehen wie Drehstrom > funktioniert, kannst du dir auch die Diagramme aus dem Lehrbuch > anschauen. Dafür den Aufwand das mit dem Oszi zu messen kannst du dir > schenken." > > eine Krankheit die immer mehr um sich greift: > Nur simulieren und abstraktes lehrnen, blos nicht in der Praxis > ausprobieren Und du greifst auch in die Kreissäge, weil du nicht glaubst dass sie die locker den Finger absägt. Die Krankheit hier ist eher ohne Ahnung Unsinn zu posten. Oszi Noob ist ja jetzt geholfen, aber bestimmt nicht durch dich, deutlich mehr durch meine Nachfrage.
Danke euch soweit! Trotzdem hab ich nochmal eine Verständnisfrage: Mit einer "normalen" 230V Steckdose kann ich doch beim Oszi die Tastköpfe einfach auf 10x stellen, einen Kanal an die eine Leitung hängen und einen zweiten Kanal an die andere. Dann das Oszi die beiden Kanäle subtrahieren lassen. Da ich ja beide Leitungen als Messkanal angeschlossen hab und nicht als Masse, sollte das ganze sicher sein, oder? Viele Grüße, der Noob ;) PS: Niemand will hier in die Kreissäge fassen. Aber was spricht dagegen damit sägen zu lernen?
Andreas schrieb: > Mit einer Steckdose kann man keine Tastköpfe umstellen! was ist hier eigentlich los?
Was du schreibst und was du meinst unterscheidet sich erheblich, daraus soll man raten was du willst. Manche mit polierter Glaskugel können das vielleicht!
Mit einem normalen Oszi (Cat II 300V) / einfachem Tastkopf würde ich nicht in die Steckdose pieken. Da wäre auch eher Cat III angebracht und ruhig etwas mehr Spannungssicherheit. Auch wenn du keinen Schlag bekommst, leidet vermutlich das Oszi. Ich würde sicherheithalber so etwas wie eine "Differenzspannungssonde x20/x200" verwenden. Da hat man bei x200 noch einiges an Reserve. Gruß Daniel
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