CAN Terminator

Gast #4038367
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Ich habe sehr viele Schaltungen gesehen, wo nicht ein einzelner 120 Ohm
zum terminieren genommen wird, sondern zwei 60'er oder 62'er und in der
Mitte wird ein Kerko gegen Masse geschaltet.
Wie groß der sein muss weiß ich nicht und ich weiß auch nicht, nach was
es sich richtet. Habe schon welche mit 1nF, 4,2nF und 560pF gesehen.
Könnte mir hier jemand bitte was dazu sagen?
Gast #4038471
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soul eye schrieb:
> Üblicherweise 4,7nF.

Aber wonach richtet sich das?

soul eye schrieb:
> Manche Transceiver stellen sowas bereit (der Pin heisst "split"). Das
> nennt man "aktive Terminierung"

Ich habe hier einen kleinen Scheißerchen Namens LPC11C22, es ist ein 
32Bit ARM Controller mit CAN Controller und CAN Transceiver in einem... 
Der hat nicht so einen Pin zum splitten.
Gast #4038539
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Grundsätzlich wird CAN mit jeweils 120 Ohm an den Leitungsenden 
terminiert ( also 2 Widerstände ) oder einmal mit 60 Ohm im 
"Sternpunkt". Daher wundert mich deine erste Aussage.
Wir betreiben unseren CAN ohne Kondensator, warum denn auch mit, wenn in 
der Spec davon weit und breit nichts zu finden ist.
Natürlich kann man einen Kondensator verwenden oder auch eine 
Spannungsquelle, aber wenn man zu solchen Tricks greifen muss, sollte 
man sich die Frage stellen, ob CAN noch die richtige Wahl ist.
Gast #4038720
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Hi

>Ne ist klar.. Aber mir ist nicht klar warum man eine Mittelabzapfung
>macht und mit einem kerko es gegen Masse zieht. Was ist der Sinn
>hierbei?

Nennt sich Split termination.

Zitat AN00020 von NXP:

Practice has shown that effective reduction of emission can be achieved 
by a modified
bus termination concept called split termination. In addition this 
concept contributes to
higher immunity of the bus system.
...

MfG Spess
Gast #4039626
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Naja, Erklärungen wären manchmal für einiges nett.

Aber die zwei Widerstände mit dem 4,7nF dazwischen verbaue ich weil es 
im CAN-Vernetzungs Lastenheft von VW so als umzusetzende Schaltung drin 
steht.

Wenn man von sowas abweicht müsste man schon sehr genau erklären können, 
warum die eigene Lösung besser funktionieren soll als der etablierte 
"Standard".

Das gibt irgendwie nicht genug her um da lange drüber nachzudenken - 
zumal es ja genau so sehr erfolgreich funktioniert.
Gast #4049751
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Eine Alternative. Initialisiere einen Chip nur mit den Basisparametern 
sende aber nichts (Einschalten, Pins zuordnen, Baudrate). Die 
Empfangsinterrupts oder in einer Endlosschleife pollen geht auch.

Nun sende mit dem zweiten Knoten (gleiche Baudrateeinstellungen) alle 
100 oder 500 Millisekunden deine Nachricht. Und kontrolliere mit dem 
Oszi ob die Nachricht richtig gesendet wird (z.B. alle 500ms) und nicht 
Error-Frames zu finden sind.

Falls das funktioniert kannst du nun Stück für Stück weitere Funktionen 
hinzunehmen.

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