Matthias schrieb:
> Hab gerade meine Fuses auf die folgenden Werte gesetzt:
> -U lfuse:w:0xef:m -U hfuse:w:0x99:m -U efuse:w:0xff:m
> damit hab ich ihn wohl den Takt genommen ?
Offensichtlich, da du ihn ja nicht mehr ansprechen kannst.
> Zwischen den beiden XTal Pins hängt ein 14,718Mhz Quarz, und je 18pf
> gegen Masse.
Schön. Und welche Lastkapazität hat der Quarz? Das ist nämlich der
Knackpunkt, wenn man den LowPower-Oszillator benutzt, so wie du das
getan hast, da müssen die Kondensatoren recht genau zu der Lastkapazität
des Quarzes (unter Berücksichtigung der parasitären Kapazitäten des
Aufbaus) passen, sonst schwingt der Quarz entweder garnicht oder
zumindest viel zu langsam an.
> Muss ich mir nun so ein Ding besorgen ?
> http://www.electroons.com/blog/wp-content/uploads/2013/03/MXO45.jpg
Nein. Du brauchst bloß die Kondensatoren etwas zu variieren. So eng ist
die Abhängigkeit nun auch wieder nicht, daß man nicht nach zwei, drei
Versuchen mit unterschiedlichen Werten was gefunden hat, was gut genug
paßt, daß man mit dem Ding zumindest wieder reden kann.
Versuch's mit 12,15,22,27 pf. Irgendwas davon wird ziemlich
wahrscheinlich funktionieren.
Vorausgesetzt, es ist wirklich das im Controller angekommen, was du
glaubst, reingeschrieben zu haben. Wenn die Kommunikation da schon nicht
so perfekt lief, kann es leicht passieren, daß du tatsächlich was völlig
anderes geschrieben hast, als du wolltest, weil beim Controller einfach
mal nur noch Bitmüll angekommen ist.
Aber auch dann gibt es meist noch die Möglichkeit, das Teil durch einen
externen Takt an XTAL1 wieder zum Leben zu erwecken.
Erst wenn auch diese Möglichkeit vergeblich ausgeschöpft wurde, braucht
man wirklich HV-Programming. Oder, oft billiger: einfach einen neuen
Controller...