@Bussard: ja, ich habe schon nach diversen Billigladern geschaut aber es
stellt sich mir die Frage, ob die dann so viel besser sind als die
Lowcost-Lösung mit der Einzelzellen-Ladung. Beispielsweise gibt es von
Turnigy ein günstiges Ladegerät (großer Modellbauakku-Hersteller), bei
denen teilweise billige Widerstände zum Balancing verwendet wurden,
wodurch das Balancing eben nicht so gut ist.
Ich will mit dem Akku eine DSLR betreiben (Canon EOS 100D). Für längere
Nachtaufnahmen reicht der normale Akku nicht lang genug. Ein Netzteil
habe ich bereits. Somit habe ich auch einen passenden Adapter, um den
Modellbauakku anzuschließen. Wenn ich für den Akku mit Versand ca. 16
Euro zahle (es gibt vereinzelt 5Ah Akkus in dem Preisbereich) und noch
mal 10-15 Euro für das Ladegerät... ich weiß nicht, ob sich das lohnt.
Den Akku will ich so und so nicht für den alltäglichen Betrieb
verwenden, da er zu groß ist.
@Jobst: geht das wirklich? Ich habe mehrere Threads im Netz gelesen, in
denen davor gewarnt wurde. Viele meinten, dass die Lade-ICs eben NICHT
galvanisch getrennt seien. Bei dem MCP73831 gibt es ein internes
Schaltbild: Da sieht es so aus, als würde alles an einer Masse hängen.
Zum Parallelschalten mehrerer solcher Einzellenladegeräte haben viele
einen DC/DC Konverter vorgeschlagen (wie den 0505). Wenn ich aber die 1
Ah von einem Einzelzellenlader ausnutzen wollte, bräuchte ich einen
leistungsfähigen Konverter.
Ich könnte einfach mal mit einem Digitalmultimeter nachmessen, ob die
zwei Kreise im Chip miteinander verbunden sind (habe nur noch keinen
Lader da).
Mit dem Balancer muss ich mal schauen. Hier im Forum purzelt eine
Anleitung von Elektor herum, die lediglich aus 3 Widerständen und einem
OPV bestehen. Das sollte eigentlich passen.