Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Akkubohrschrauber 10,8V von Makita und Metabo


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von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Hallo zusammen,

weiß jemand welcher Akkuhersteller mit genauen Typ beim Makitaakku 
BL1013 bzw. DF330 Akkubohrschrauber verbaut ist oder beim Metabo 
PowerMaxx BS ( nicht PowerMaxx 12, obwohl das wohl egal sein dürfte ) 
in der 1,5Ah und 2,0Ah Variante ?


Bernd_Stein

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von Jörg E. (jackfritt)


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Sind da noch einfach 18650 drin?
Dann einfach irgendwelche nehmen?
Was spricht dagegen?

von Klaus2 (Gast)


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Hallo Bernd,

die genauen Typen findest du evtl nicht raus. Aber letztendlich kommt es 
ja nur auf die Bauform, Technologie und die Strombelastbarkeit an. Gute 
18650er Zellen findest du an vielen Ecken. Ich habe einfach einen 
Turnigy Modellbauakku (Flachzellen) genomen, der kann 40C (das wären 
88A) - damt würde der Bosch (urspr. NiCD) wohl bei Blockade abfackeln...

Klaus.

von Harald W. (wilhelms)


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Jörg Esser schrieb:

> Sind da noch einfach 18650 drin?
> Dann einfach irgendwelche nehmen?
> Was spricht dagegen?

Die meist zusätzlich verbaute Elektronik in den Akkus, die einen
Austausch der Zellen schwierig bis unmöglich macht. Selbst dann,
wenn man die Originalzellen verwendet.

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Klaus2 schrieb:
> Hallo Bernd,
>
> die genauen Typen findest du evtl nicht raus. Aber letztendlich kommt es
> ja nur auf die Bauform, Technologie und die Strombelastbarkeit an.
>
Genau, das würde ich ja über den Typ herausbekommen.

Max Mustermann schrieb im Beitrag #4043349:
> Aber glaubst du denn das Makita oder Metabo dir das verraten.
> Ausserdem kaufen die evtl. auch von verschiedenen Herstellern!
> Und dann sind das evtl. noch Typen die es so im Handel nicht gibt
>
Naja, früher hat Bosch ja Zellen von Saft verbaut und ich dachte, da 
gibt so ähnliche Verträge bei Makita und Metabo mit den Herstellern.

Harald Wilhelms schrieb:
> Die meist zusätzlich verbaute Elektronik in den Akkus, die einen
> Austausch der Zellen schwierig bis unmöglich macht. Selbst dann,
> wenn man die Originalzellen verwendet.
>
Da soll es einen polnischen Thread geben, der sich genau mit der 
Problematik beschäftigt, das die neu verbauten Zellen immer noch als 
defekt erkannt werden, aber das wird im Ladegerät ermittelt - soweit ich 
das in Erinnerung habe bzw. Aufgefasst habe.

DeWalt finde ich noch interressant, da diese LiFePO4 verbauen, aber 
leider alles viel zu teuer.

Bernd_Stein

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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METABO hat also Zellen von SANYO oder PANASONIC.
Das ist sehr gut.

https://www.youtube.com/watch?v=VVpNexPFkx8


Bernd_Stein

von Old P. (Gast)


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Man quatscht der einen Scheiß (der Makitamann im Video). 3-Ampere-Akku, 
4-Ampere-Akku und ähnliches Gesülze....
Er meint wahrscheinlich Ah, das hat man ihm bei der Vertreterbesohlung 
nur nicht beigebracht.
Ansonsten stimmt es schon, die Makitas, die ich bisher zerlegt habe, 
waren Sanyo oder Panasonic. Aber auch die machen die Grätsche, darum 
habe ich zerlegt. Bei Li-Zellen habe ich bisher meist 18650er gesehen, 
auch von diesen Herstellern.
Gewechselt habe ich bei Li in Schraubern noch nicht, bei einem Notebook 
(auch 18650er Zellen) ging das aber gründlich in die Grütze. Dort ist 
allerdings ein umfangreicher Ladecontroller direkt im Akku verbaut, wenn 
der kurz ohne Strom ist, dann ist aus. Bei meinen AEG-Maschinen (12V Li) 
ist dagegen kaum Elektronik im Akku (wenn überhaupt), da sollte ein 
Zellentausch möglich sein.

Old-Papa

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Old Papa schrieb:
> Man quatscht der einen Scheiß (der Makitamann im Video). 3-Ampere-Akku,
> 4-Ampere-Akku und ähnliches Gesülze....
>
Es ist ein *METABO*-Vertreter. Aber danke für die Informationen zu den 
Makita-Akkus.


Bernd_Stein

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Beim Dewalt muss ich mich evtl. korrigieren. Beim 10,8V Typ steht 
LiIon. Außerdem gibt es keine 1,5Ah LiFeP04 Zellen. Aber bei anderen 
Geräten von Dewalt sind LiFePO4 verbaut.


Bernd_Stein

von Old P. (Gast)


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Bernd Stein schrieb:
> Es ist ein *METABO*-Vertreter. Aber danke für de Informationen zu den
> Makita-Akkus.
So kann man sich irren ;-) Aber Gesülze bleibt es doch....
Ich glaube außer Dewalt habe ich schon alles unter den Fingern gehabt 
und zerlegt, selbst bei NoNames fanden sich Saft- und Sanyo-Zellen.

Man kann übrigens schon an der Spannunglage erkennen, welche 
Li-Technologie verbaut ist. LiFePo4 hat nur 3,6V mal 3 macht 10,8V 
(Beispiel) LiIon hat rund 4V macht bei 3 Zellen 12V.

Old-Papa

von senke (Gast)


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Dass Dewalt LiFePo verbaut ist schon lange wieder passee!
Auch die verbauen mittlerweile 18650er Zellen auf LiMn-Basis. Sonst 
wären die gar nicht in der Lage bei der Kapazität mitzumischen und 
könnten maximal 3Ah bei einem xx2P Akku anbieten. Auch wäre ein 18V Akku 
nur mit 12 und nicht mit 10 Zellen bei 3Ah möglich. Wollten die einen 
5Ah Akku mit LiFePo realisieren müssten in einem 18V Akku 18Zellen drin 
sein.
Metabo verbaut in seinen aktuellen 5,2Ah Packs übrigenswie Bosch in 
seinen 5Ah Pack 2600mAh(max) Zellen von Panasonic (18650NSX)
In den Packs der kleinen Metaboschraubern dürften aber ähnliche, nicht 
frei verfügbare Zellen verbaut sein.

von F. F. (foldi)


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Old Papa schrieb:
> Dort ist
> allerdings ein umfangreicher Ladecontroller direkt im Akku verbaut,

Das musste ich leider letztens auch feststellen. Da wird der Akku auch 
kaputt gerechnet.
Keine zwei Jahre alt und die Kiste war immer leer, aber die Spannung war 
noch nicht so schlecht. Also gehe ich auch davon aus, dass das eine 
Akkuverkaufsmethode ist.

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)



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Old Papa schrieb:
> Man kann übrigens schon an der Spannunglage erkennen, welche
> Li-Technologie verbaut ist. LiFePo4 hat nur 3,6V mal 3 macht 10,8V
> (Beispiel) LiIon hat rund 4V macht bei 3 Zellen 12V.
>
Oh, ich glaube Du vertust Dich da schon wieder LiFePO4 hat nominell 
3,3V.

senke schrieb:
> In den Packs der kleinen Metaboschraubern dürften aber ähnliche, nicht
> frei verfügbare Zellen verbaut sein.
>
Was meinst Du mit nicht frei verfügbar ?

Habe mal einen 10,8V Flex Akkuschrauberakku auseinandergenommen ( siehe 
Bilder ) warum sollte man die Zellen nicht einzeln bekommen ?


Bernd_Stein

von Old P. (Gast)


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Bernd Stein schrieb:
>
> Oh, ich glaube Du vertust Dich da schon wieder LiFePO4 hat nominell
> 3,3V.
> Bernd_Stein

"Nominell" geben die Marketingfuzzis aber nicht an. Mein LiFeP04 am 
Fahrrad hat mit 10 Zellen 36Volt. Nominal bei 33V, kann sein. Mein 
Graupner-Lader lädt den bis etwas über 36Volt.
Der Makita (oder Metabo?) meines Bruders hat bei 3 Zellen angegeben auch 
10,8Volt. Das passt auch eher zu 3,6 als zu 3,3Volt ;-)

Old-Papa

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Old Papa schrieb:
> Der Makita (oder Metabo?) meines Bruders hat bei 3 Zellen angegeben auch
> 10,8Volt. Das passt auch eher zu 3,6 als zu 3,3Volt ;-)
>
Genau, deshalb denke ich ja auch das LiFePO4 gar nicht in diesen 
genannten Akkubohrschraubern verbaut sind. Deshalb wahrscheinlich auch 
immer die Angabe LiIon, welche ja eine Spannung von ca. 3,6V haben.


Bernd_Stein

von F. F. (foldi)


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Bernd Stein schrieb:
> Habe mal einen 10,8V Flex Akkuschrauberakku auseinandergenommen ( siehe
> Bilder )

Danke für die schönen Bilder. So bekommt man mal einen Eindruck, ohne 
selbst da Hand anlegen zu müssen.

von Harald W. (wilhelms)


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Bernd Stein schrieb:

> Habe mal einen 10,8V Flex Akkuschrauberakku auseinandergenommen

Mit der Flex? :-)

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)



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Harald Wilhelms schrieb:
> Bernd Stein schrieb:
>
>> Habe mal einen 10,8V Flex Akkuschrauberakku auseinandergenommen
>
> Mit der Flex? :-)
>
Das war zum Glück nicht nötig ;-)

Das ist alles solide Arbeit auch beim Ladegerät.

Beim Maktia weiß ich nicht wie der zu öffnen ist. Ob unter den 
Druckstellen Schrauben sitzen wage ich zu bezweifeln.

Ist schon seltsam - alles LiIon aber das Maktia Ladegerät schreit 
förmlich nach einem Ausfall, da so viele Bauteile verwendet werden.


Bernd_Stein

von Ulrich H. (lurchi)


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Bei den Akkus soll (muss eigentlich) die mittlere Spannung angegeben 
werden, also 3,6 V für LiMn und 3,3 V für LiFePO. Voll geladen hat man 
4,1-4,2 V bzw. 3,6 V für LiFePO. Das hat Old Papa mit den Spannungen 
wohl gemeint. Wenn da Teils 12 V für LiIonen Akku Packs angegeben sind, 
ist das ein Zeichen, dass die es nicht genau mit den Normen oder der 
Wahrheit nehmen - tatsächlich werden es auch 10,8 V Akkus ( 3 Zellen a 
3,6 V nominell) sein.

Der Unterschied bei den Ladegeräten Makita - Flex kommt einfach daher, 
dass das Flex Ladegerät noch einen klassischen 50 Hz Trafo nutzt, das 
Maktia ein Schaltnetzteil. Die 10,8 V Typen kenne ich nicht so, aber bei 
den Ladegeräten für NiCD/ NiMH (-14 V/18V) waren die Makita Geräte auf 
Schaltnetzteilbasis recht zuverlässig - besser als die älteren mit 
klassischem Trafo. Das weniger an Elektronik im Ladegerät ist da nicht 
unbedingt ein Zeichen von Zuverlässigkeit.

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Ulrich H. schrieb:
> Bei den Akkus soll (muss eigentlich) die mittlere Spannung angegeben
> werden, also 3,6 V für LiMn und 3,3 V für LiFePO.
>
Habe mal versucht den Code des Akkus zu entschlüsseln, weiß jetzt zwar 
das es eine SONY-Zelle ist, aber weder ob LiIon oder LiMn, noch wieviel 
Amperestunden.


Ulrich H. schrieb:
> Das weniger an Elektronik im Ladegerät ist da nicht
> unbedingt ein Zeichen von Zuverlässigkeit.
>
Ja, aber theoretisch steigt mit der Bauteildichte auch die 
Ausfallwahrscheinlichkeit. Aber egal LiIon braucht wohl eine 
komplizierte Ladeelektronik.


Bernd_Stein

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Beim Makita ist mir aufgefallen, das in dem Hanbuch bzw. der 
Bedienungsanleitung gar nichts vom Drehmoment steht, aber in den 
Inseraten dies angegeben wird. Davon ab der DF 330D hat im 1.Gang aber 
genug Kraft.

Der Metabo PowerMaxx BS punktet bei mir wegen des abnehmbaren 
Bohrfutters und deren Akkus, auf die sie 3 Jahre Garantie geben.
Quick ist zwar eine einfache Sache, aber wann braucht man das schon. 
Dann kann man sich auch die Mühe machen und das Bohrfutter abschrauben.

Bei den Preisen bin ich jedoch etwas hin und her gerissen,
da ein *BS 14,4 LT Compact* ein 13mm Bohrfutter hat und max. 50Nm 
schafft und so gesehen nicht wesentlich teurer ist, wenn man ihn als 
Ausstellungstück oder so bekommt.

Hier ein paar Videos damit Ihr wisst wovon ich schreibe :

https://www.youtube.com/watch?v=GT_Vi27MPKQ

https://www.youtube.com/watch?v=GYxJNdVjEmU

http://www.metabo.com/Produktkatalog-handgefuehrte-Elektrowerkzeuge.23852+M599a20ab0bf.0.html

http://www.metabo.com/Produktkatalog-handgefuehrte-Elektrowerkzeuge.23852+M567c2a5df63.0.html


Bernd_Stein

: Bearbeitet durch User
von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Hab noch was gefunden zum Bohrfutter und dem Drehmoment.

Brauch man nun Werkzeug zum Abnehmen des Bohrfutters oder nicht ?

Die Drehmomentmethode ist wohl auch etwas fragwürdig.

https://www.youtube.com/watch?v=eRZYm477aY4

https://www.youtube.com/watch?v=Ij-aF6WRqHo

https://www.youtube.com/watch?v=tdwXaeG5PG0


Bernd_Stein

von Ulrich H. (lurchi)


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Beim Drehmoment gibt es angaben zum harten und weichen Schraubfall. Die 
Angaben für den harten Schraubfall sind weitgehend sinnfrei - da geht 
vor allem die Trägheit ein. Das gilt halt für das Anziehen einer 
Metallschraube an einen festen Anschlag. Die Schraube bekommt man dann 
auch mit dem Schrauber nicht wieder los.

Wenn überhaupt müsste man das Drehmoment für den weichen Schraubfall 
vergleichen. Das ist, was der Motor kurzzeitig (z.B. 1 Umdrehung) 
liefern kann. Da sind die Randbedingungen aber nicht einheitlich - die 
Angaben also nicht unbedingt vergleichbar. Interessanter wäre eher die 
Kraft für etwas längere Zeiten.

Ein Abnehmbares Bohrfutter ist so eine Sache: manchmal ganz praktisch, 
weil es ohne Futter leichter und kürzer ist, aber der Mechanismus wiegt 
auch extra und gibt ggf. zusätzliches Spiel und Länge.

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Bernd Stein schrieb:
> Brauch man nun Werkzeug zum Abnehmen des Bohrfutters oder nicht ?
>
Ich war heut im Geschäft. Braucht man nicht. Einfach Bohrfutter 
festhalten und Backen auffahren. Wenn Backen ganz auf sind, dreht sich 
einfach das Bohrfutter ab.
Beim dran machen muß man etwas vorsichtig sein, damit man das Gewinde 
nicht verkanntet und somit die ersten Gänge beschädigt.

Ich brauche also nicht die Quickversion, da ich wahrscheinlich sehr 
selten das Bohrfutter abmachen werde, da der Schrauber wirklich super 
kompakt und dennoch kraftvoll ist.


Bernd_Stein

von Ulrich H. (lurchi)


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Wenn das Bohrfutter so einfach runter geht, hat man ggf. ein Problem 
beim losdrehen von Schrauben, die etwas fester sitzen. Da muss man dann 
ggf. das Futter runter nehmen. Auch rutschen kleine Bohrer ggf. weit ins 
Futter.

von Jobst Q. (joquis)


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Ulrich H. schrieb:
> Bei den Akkus soll (muss eigentlich) die mittlere Spannung angegeben
> werden, also 3,6 V für LiMn und 3,3 V für LiFePO.

Dewalt gibt bei seinen älteren LiFePO-Akkus sogar nur 3V pro Zelle an. 
Ein 6S Akku zB mit 18V, frisch geladen ist die Spannung 21,6V . 
Vermutlich aus Kompatibilitätsgründen mit den NiCd-Akkus mit 1,2V 
Nennspannung, die aber mit 1,2Volt schon fast leer sind.

Merkwürdig, dass Dewalt auch immer nur mit LiIon wirbt, obwohl LiFePO ja 
einige Vorteile hat, zb längere Lebensdauer.

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Jobst Quis schrieb:
> Merkwürdig, dass Dewalt auch immer nur mit LiIon wirbt, obwohl LiFePO ja
> einige Vorteile hat, zb längere Lebensdauer.
>
Sehe ich auch so.
Aber wahrscheinlich ist da die Kundschaft schuld, weil die wohl keine 
Exoten mag bzw. die evtl. niedrigere Spannungsangabe die z.B. bei drei 
Zellen nur 9,9V betragen würde als wie gewöhnlich 10,8V.


Ja, wirklich schade LiFePO4 ( LFP ) wäre evtl. noch ein Grund gewesen 
einen 3-Zelligen Schrauber von DeWalt zu nehmen, anstatt den Metabo 
PowerMaxx BS.

Aber ich denke die Hersteller sind sich schon einig das die nächste 
Akkutechnologie dann gemeinsam LiFePO4 wird, wegen der ca. 4-Fach 
längeren Zyklenzahl. Das ist dann wieder ein neues Verkaufsargument, 
wenn LiIon ausgedient hat.


Ulrich H. schrieb:
> Wenn das Bohrfutter so einfach runter geht, hat man ggf. ein Problem
> beim losdrehen von Schrauben, die etwas fester sitzen.
>

Werde ich dann hoffentlich ( nicht ) von Berichten können, falls ich mal 
einen günstig ergattere.


Bernd_Stein

von Ulrich H. (lurchi)


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Die Zahl der Ladezyklen ist bei den Li Akkus stark davon abhängig wie 
voll oder leer man die macht. Wenn man da zwischen 25% und 75% Kapazität 
arbeitet dürften auch die LiMn Akkus über 2000 Zyklen kommen - weniger 
Kapazität haben die LiFePo4 ja schon von sich aus. Das Problem ist nur 
das die Ladegeräte es in der Regel nicht unterstützen den Akku nicht 
ganz voll zu machen.

Wenn man den Schrauber nicht dauernd nutzt und etwa täglich Laden muss, 
ist die Zahl der Ladezyklen auch nicht so sehr das Problem - da ist dann 
eher die Alterung das Limit. Bei sehr intensiver Nutzung wäre dann zu 
überlegen einen Schrauber mit EC-Motor zu nutzen, weil die weniger Strom 
verbrauchen und wohl auch länger halten sollen. Der bessere Wirkungsgrad 
erlaubt auch etwas mehr Leistung aus einem kleinen Akku.

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Ulrich H. schrieb:
> Bei sehr intensiver Nutzung wäre dann zu
> überlegen einen Schrauber mit EC-Motor zu nutzen, weil die weniger Strom
> verbrauchen und wohl auch länger halten sollen.
>
Denke nicht, das beim Metabo PowerMaxx BS ein BLDC-Motor auch 
BL-Motor genannt verbaut ist, da es wohl eher ein Gerät für den 
ambitionierten Heimwerker ist.

Da ich versuchen werde was gebrauchtes zu bekommen, werde ich den dann 
mal aufschrauben und gucken was da so verbaut wurde. Vor allem bei dem 
Akku.


Bernd_Stein

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)



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Hallo zusammen,

habe einen als defekt deklarierten ohne Akku ergattert.
Leider ist der Motor wohl mit Wasser oder einer anderen Flüssigkeit in 
kontakt gekommen, so das die genaue Typenbezeichnung teilweise 
wegkorrodiert ist.
Mit dem Netzgerät wollte ich ihn nicht testen, weil ich mir schon mal 
mit einem Motor mein NG abgeschossen hatte. 12V-Akku würde zwar gehen,
aber habe beim Öffnen nicht nach der Polung geschaut. Und die ist 
nirgends beschriftet. Falschpolung hat da sicherlich schlimme folgen.

Motor ist einer mit Kohlen. Auf dem einen Foto ist zu sehen, das die 
Kohle nicht ganz flächig aufliegt ( Brandspur ). Außerdem scheint die 
Maschine nicht viel gelaufen zu sein, da die Kohle noch zackig ist.

Warum ist die überhaupt zackig ?

Was ich an Motorbezeichung entziffern konnte :

317004280 METABO
RS 55 evtl. 56 dann ??? 8020
QN144623 12.0V


Bernd_Stein

: Bearbeitet durch User
von Jobst Q. (joquis)


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Bernd Stein schrieb:
> 12V-Akku würde zwar gehen,
> aber habe beim Öffnen nicht nach der Polung geschaut. Und die ist
> nirgends beschriftet. Falschpolung hat da sicherlich schlimme folgen.

Wenn es ein Gleichstrommotor mit Kohlen ist, wird durch die Polung nur 
die Drehrichtung geändert, was im Normalbetrieb ja erwünscht und völlig 
normal ist.

Nur den Akku darfst du nicht verpolen, denn der sitzt an der 
Regelelektronik, die möglicherweise nicht verpolungssicher ist. Da beim 
Akku aber eine rote und eine schwarze Zuleitung ist, kannst du mit sehr 
großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, das Plus an rot muss.

: Bearbeitet durch User
von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Jobst Quis schrieb:
> Nur den Akku darfst du nicht verpolen, denn der sitzt an der
> Regelelektronik, die möglicherweise nicht verpolungssicher ist.
>
Ja, hast recht. Ich könnte ja nur den Motor testen, aber ich versuche 
noch ein paar Akkus zu ergattern. Denke nämlich nicht das der Motor 
defekt ist.
Falls doch verkauft sich das Ganze bestimmt besser mit Akku, den kann 
man immer gebrauchen.


Bernd_Stein

von Ulrich H. (lurchi)


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Der Motor sieht nach RS550 aus - die Type ist jedenfalls sonst bei den 
kleinen Akku-schraubern üblich und so weit ich weiss auch bei der Maktia 
Type drin.

Der Motor sieht aus als wäre er nicht viel, wenn überhaupt gelaufen.

Der Schalter verträgt üblicherweie keine Falschpolung, denn da ist 
hinter dem MOSFET eine Freilaufdiode drin. So wie es aussieht sind die 
Kontakte unten am Schalter mit B+ und B- markiert.

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)



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Ulrich H. schrieb:
> Der Motor sieht nach RS550 aus - die Type ist jedenfalls sonst bei den
> kleinen Akku-schraubern üblich und so weit ich weiss auch bei der Maktia
> Type drin.
>
Hatte mal zum Spaß bei iBäh geguckt. Scheint wirklich so zu sein,
das der auch im Bosch verbaut wird. Nur der Zahnradabstand sieht dort 
anders aus.

Das wird wohl das Hauptproblem sein - einen Motor mit dem richtigen 
Zahnrad zu bekommen.

> So wie es aussieht sind die
> Kontakte unten am Schalter mit B+ und B- markiert.
>
Oh ja stimmt. Gut das die Fotos so scharf geworden sind. Mir war schon 
ein wenig mulmig, das ich mich vertue, da die Leitungen vom Schalter ja 
über Kreuz auf die Kontakte gehen.
Aber ich habe es getan ( 12V Bleiakku ). Pluspol an den Kontakt der in 
Richtung Tasterbetätigung zeigt ( Bohrkopfrichtung )und Minus halt 
direkt daneben. Weder Ladungsanzeige noch irgend eine Bewegung.
Aber interessant das es einen Piepton bei betätigung gibt.
Habe gar keinen Piezo gesehen oder es ist evtl. das Fiepen vom Motor.

Auf dem Schalter ist noch eine kleine Platine verbaut. Ich denke die ist 
einseitig. Hatte keine Lust da rum zu löten um sie abzubekommen.
Vom dem Stecker geht die Blaue Leitung auf den dritten Kontakt für den 
Akku, mist den Rest kann ich aus den Fotos nicht mehr richtig 
nachvollziehen. Eine Rote die am Stecker der Platine vorbeigeht ( blauer 
Klecks auf der Platine neben dem Pluspol ) könnte für die LED sein.
Der Rest ( weißer Stecker ), meine ich geht auf die Platine für die 
Akkuanzeige


Bernd_Stein

: Bearbeitet durch User
von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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von senke (Gast)


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Die Panasonic-Zellen sind, was Dauerhochstromfähigkeit angeht nach wie 
vor das Beste was dar Markt hergibt. Mit Dauerhochstrom meine ich Stöme 
>15A/Zelle!
Alles andere, egal ob Sony mit den neuen US18650VT5 oder LG mit den HE4 
wird bei Dauerlast viel zu warm.
Schau dazu mal in den Akkuquälthread bei werkzeug-news.de
http://www.werkzeug-news.de/forum/viewtopic.php?f=5&t=36457

Www

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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senke schrieb:
> Schau dazu mal in den Akkuquälthread bei werkzeug-news.de
> http://www.werkzeug-news.de/forum/viewtopic.php?f=5&t=36457
>
Danke, war sehr interessant. Danke auch dem Tester PowerSupply.
Vielleicht landet er ja auch mal hier im besten Forum das ich kenne.
Will mich dort nicht anmelden, weil mir diese Werbeeinblendungen mitten 
auf dem Bildschirm auf den Keks gehen. Konnte deshalb nicht alles sehen 
( wegen nicht angemeldet ).


Bernd_Stein

von ohno (Gast)


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Bernd Stein schrieb:
> Will mich dort nicht anmelden, weil mir diese Werbeeinblendungen mitten
> auf dem Bildschirm auf den Keks gehen. Konnte deshalb nicht alles sehen
> ( wegen nicht angemeldet ).

STÖHN

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)



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Hallo zusammen,

in der Zwischenzeit bin ich auch an Akkus und ein Bohrfutter 
herangekommen und muss sagen - Ein super Schrauber. Selbst im zweiten 
Gang kann man das Bohrfutter ( Art.Nr. 636219000 )nicht festhalten. Der 
Schrauber ist wirklich super kompakt. Ehrlich gesagt, braucht man das 
Bohrfutter gar nicht, wenn man damit nur schraubt.

http://www.weden-metabo-service.de/epages/61879623.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61879623/Products/636219000


Bernd_Stein

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)



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Hallo,

kann das Gerät wirlich nur empfehlen.
Habe heute festgestellt, das es sogar möglich ist mit nur einer Hand die 
Gänge umzuschalten ( musste mich mit der anderen festhalten ).
Selbst mit einem Akku ( 2,0Ah ) kommt man sehr weit und das Ladegrät ist 
ein 40min Teil.
Die neue Version ( 2014 ) also nicht der PowerMaxx12 ( der mit den 
vier Schrauben für die Getriebefestmachung ) hat im ersten Gang 34Nm 
und im zweiten 17Nm. Die Drehzahlen sind 360U/min und 1400 U/min.
Eine Drehmomenteneinstellung von 0,5-5,0 sind einstellbar.
In Stahl kann man bis 10mm und in Holz bis 22mm bohren.

Damit das mit den Schrauben beim PowerMaxx12 klarer wird mal die beiden 
Typen im Vergleich. Da sieht man auch schön wie kompakt das Ganze ist.

P.S.
Ein Bild wurde erst nicht angenommen ( .jpeg ) deshalb jetzt doppelt.
Eins kann natürlich gelöscht werden.


Bernd_Stein

: Bearbeitet durch User
von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)



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Wahrscheinlich habe ich durch eine dumme Angewohnheit den MOSFET 
abgeschossen. Ich halte immer das Bohrfutter fest, dann drücke ich den 
Schalter um den Akku richtig zu belasten und gucke was die Akkuanzeige 
macht.
Jetzt hat der MOSFET diese Belastung nicht überlebt. Einmal davor hat 
wohl eine Schutzschaltung gegriffen, denn nach dem Akkuwechsel tat er 
wieder.

Der MOSFET hatte eine, mit dem Multimeter, messbare Verbindung zwischen 
Gate und Source.

Den orginal MOSFET ( IRFH 5300 ) habe ich gegen den IRFH 4210D ersetzt.
Der 4210 ohne D am Ende kann mehr Strom, aber ich habe ihn entweder 
nicht bekommen oder er war zu teuer.

Ohne Heißluft-Lötkolben ist wohl nichts zu machen und bei eingebauter 
Platine wahrscheinlich auch schlecht, da ein Wärmeleitpad verwendet wird 
und das Plastik des Schalters wohl auch die Temperaturen nicht aushält.

Mir sind bei dieser doppelseitigen Platine die Lötpads auf der Rückseite 
abgegangen aber dies war nicht schlimm denn er funktioniert ja wieder 
:-))

Ach, wer was Neueres möchte oder wem die 10,8V nicht reichen, dem kann 
ich diese 12V Maschine empfehlen ( Brushless und Quick ). Leider gibt es 
die 10,8V Version nicht mehr in Quick.

https://www.metabo.com/de/de/maschinen/akku-geraete/akkuschrauber-akku-bohrschrauber/powermaxx-bs-12-bl-q-601039500-akku-bohrschrauber.html

https://www.amazon.de/Metabo-Akku-Bohrschrauber-Blq-Volt-Li-Ion/dp/B07QQN7GQN/ref=sr_1_7?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=11DTJELNL2AAT&dchild=1&keywords=metabo+powermaxx+bs+12+bl+q&qid=1596713531&sprefix=metabo+power+maxx+bs+12%2Caps%2C162&sr=8-7


Bernd_Stein

: Bearbeitet durch User
von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Interessant - Der empfohlene Akkubohrschrauber kostete vorhin, beim 
Schreiben des vorherigen Postings, noch 170€.


Bernd_Stein

von Armin X. (werweiswas)


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Bernd S. schrieb:
> Ach, wer was Neueres möchte oder wem die 10,8V nicht reichen, dem kann
> ich diese 12V Maschine empfehlen ( Brushless und Quick ). Leider gibt es
> die 10,8V Version nicht mehr in Quick.

Die 12V sind die neuen, per EPTA-Marketing "verbesserten" 10,8V 
Schrauber.
Effektiv genau dasselbe mit drei Zellen in Serie.
Früher wurden ehrliche 10,8V, also 3,6V/Zelle angegeben. Heute schreibt 
man, weils alle so machen 12V drauf.
Das ist derselbe Beschiss wie bei den 18V und 20V Akkus. Wobei manche 
sogar 21V draufschreiben weil bis annähernd 4,2V/Zelle geladen wird.

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Armin X. schrieb:
> Die 12V sind die neuen, per EPTA-Marketing "verbesserten" 10,8V
> Schrauber.
> Effektiv genau dasselbe mit drei Zellen in Serie.
>
Ja, so was habe ich allgemein auch schon gelesen. Hab jedoch bisher 
keinen 12V-METABO-Akku offen gesehen, um dies bestätigen zu können ( 
PowerMaxx BS 12 BL Q ).

Neben dem höheren Drehmoment 12V -> 18Nm/45Nm; 10,8V -> 17Nm/34Nm, finde 
ich gut das sie bei der Bit-Direktbenutzung geblieben sind, auch wenn 
dies nicht so deutlich beworben wird. Von Vorteil finde ich auch die 
höhere Drehzahl von 500/1650 U/min. Etwas nachteilig könnte sein, das 
erst Bohrerdurchmesser von 1,5mm angegeben sind.

Übrigens können wohl folgende Typen für den orginalen IRFH 5300 ( 30V; 
+/-20V; 40A; 1,4mOhm; PQFN 5x6 8-Polig ) verwendet werden:

5250; 5250D; 4210; 4210D; 7004; 8303; 8202; 7084; NTTFS1D2N02P1E.

Was ich noch vergessen hatte, weil ich nicht wusste, ob die Reparatur 
gelingen würde, habe ich mir "der Gerät" nochmal angeschafft, weil diese 
kompakte, kraftvolle Maschine wirklich Klasse ist und ich knapp 100€ für 
solch ein Set, mit 2 x 2Ah Akku und 40 Min Ladegrät vollkommen in 
Ordnung finde. Wer jedoch zu lange wartet den wird das Leben wohl nur 
mit einem Akku für diesen Preis strafen ;-)

https://www.obi.de/akkuschrauber/metabo-akku-bohrschrauber-powermaxx-bs-basic-2x10-8v-2ah-li-ion-lc-40/p/3734407

https://www.obi.de/akkuschrauber/metabo-akku-bohrschrauber-powermaxx-bs/p/3734746


Bernd_Stein

von Armin X. (werweiswas)


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Du bist dir aber schon im Klaren darüber, dass der Schrauber bei Obi ein 
Auslaufmodell ist und nicht mehr hergestellt wird.
Der am Anfang deines Beitrages genannte

Bernd S. schrieb:
> PowerMaxx BS 12 BL Q

Ist einer mit Schiebeakku während der bei Obi Steckakkus hat. Ok, dafür 
ist er deutlich im Preis gesenkt.

von Arno (Gast)


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Bernd S. schrieb:
> Armin X. schrieb:
>> Die 12V sind die neuen, per EPTA-Marketing "verbesserten" 10,8V
>> Schrauber.
>> Effektiv genau dasselbe mit drei Zellen in Serie.
>>
> Ja, so was habe ich allgemein auch schon gelesen. Hab jedoch bisher
> keinen 12V-METABO-Akku offen gesehen, um dies bestätigen zu können (
> PowerMaxx BS 12 BL Q ).

Bei Bosch blau ist es zu 99% so - da passen 12V-Akkus an 10,8V-Geräte 
und -Lader und umgekehrt.

https://www.bosch-professional.com/de/de/service/news/umstellung-von-10-8v-auf-12v/

MfG, Arno

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Armin X. schrieb:
> Du bist dir aber schon im Klaren darüber, dass der Schrauber bei Obi ein
> Auslaufmodell ist und nicht mehr hergestellt wird.
>
Nö, ist es nicht. Die 10,8V Quick-Version wird nicht mehr hergestellt, 
aber die " normale " 10,8V-Version schon ( PowerMaxx BS bzw. PowerMaxx 
BS Basic ).

https://www.metabo.com/ch/de/maschinen/akku-geraete/akkuschrauber-akku-bohrschrauber/powermaxx-bs-basic-600080500-akku-bohrschrauber.html

Mal sehen ob METABO auf den Verarschungszug mit aufspringt und es Bosch 
gleich macht. D.h. im Moment verstehe ich nicht wirklich, ob die nun die 
3S-Akkus nur als 12V labeln oder ob es dann wirklich 4S-Akkus werden.

Ich vermute mal eher nicht deswegen ja auch der PowerMaxx BS 12. bzw. 
12 BL.


Bernd_Stein

: Bearbeitet durch User
von Armin X. (werweiswas)


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Metabos "10,8V Klasse" hat dreizellige (Steck)Akkus welche nur mit 
18650-Zellen bestückt werden können.
Die relstiv neue und wahrscheinlich zukünftige "12V Klasse" hat 
Schiebeakkus die mit 18650- und 21700- Zellen ausgestattet sein können.
Zudem sind für die 18V Geräte 10Ah- Akkus angekündigt die dem Hörenssgen 
zufolge mit 5Ah-Zellen bestüvkt sein sollen welche dieselbe 
Leistungsfähigkeit haben sollen wie die bisherigen 21700 mit 4Ah.
Bedeutet für die 12V-Klasse ebenfalls, dass es 5Ah Akkus geben wird.

MfG

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