USB kabel mal anderes

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DAVID ------ schrieb:
> eine USB Leitung hat eigentlich maximal 5 meter.

Hi David, da liegst ein bisschen daneben. Es gibt USB-Kabel auch mit 10 
Meter
Länge. Dann wird es jedoch schon schwierig. Da funktioniert meist nur 
USB 1.0 und mit viel Glück V2.0.
Der Querschnitt alleine hilft nicht für größere Distanzen, da spielen 
auch Reflextionen, usw. mit.
Auch die USB-Extender kommen nur bis max. 25m mittels Cat. 5/7 Kabel.
Welche Strecke willst Du denn überbrücken?
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Soweit ich weiß, sind USB Kabel nicht wegen Kabelverlusten auf 5 Meter 
begrenzt, sondern wegen Laufzeiten.

Zitat Wikipedia:

/Bei der Verschachtelung von Hubs werden die Grenzen durch die maximal 
127 möglichen USB-Geräte pro root-hub und durch die Signallaufzeit 
festgelegt – jeder Hub erhöht die Laufzeit, die Verschachtelungstiefe 
ist auf maximal fünf (Hub-)Ebenen unterhalb des Hostcontrollers 
beziehungsweise des Root-Hub begrenzt. Die maximale Distanz zwischen 
zwei mit USB verbundenen Geräten liegt wegen der Beschränkung von 5 m 
pro USB-Kabel bei 30 m – sechs Kabel mit je fünf Metern Länge und 
dazwischen fünf Hubs./

Ob das heißt, dass bei einem Kabel direkt vom Root-Hub zum Device auch 
30 m zulässig wären, kann ich daraus nicht erkennen.
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Marian B. schrieb:
> DAVID ------ schrieb:
>> wir mal 5x 2,5 quadrat KÖNNTE das auch auf längere strecken gehen ?
>
> Nö, der differenzielle Wellenwiderstand ist völlig daneben und der
> Kapazitätsbelag viel höher. Der größere Querschnitt bringt sowieso nix
> für die Datenleitungen (Skineffekt).

Aua, aua, aua.

1. "der differenzielle Wellenwiderstand ist völlig daneben": Woher weißt 
du das? Hast du nachgerechnet?
2. "der Kapazitätsbelag viel höher": Das ist völlig in Ordnung, solange 
der Induktivitätsbelag dazu passt.
3. "Der größere Querschnitt bringt sowieso nix für die Datenleitungen 
(Skineffekt)." Das ist ganz grober Unsinn. Wegen des Skineffekts steigt 
der Leitwert eines Kabels bei hohen Frequenzen proportional zum 
Durchmesser (im Gegensatz zum DC-Widerstand, der im Quadrat steigt). 
Allerdings spielt der Skineffekt erst bei Full Speed eine Rolle.

Und das Ganze dann noch mit dem selbstgefälligen Überflieger-"Nö" 
begonnen. :-(
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DAVID ------ schrieb:
> Ich dachte an 15-20 meter.

Nimm ein Netzwerkkabel anstatt des USB-Kabels, die sind viel besser 
dafür geeignet um die Signale störungsfrei übertragen zu können da sie 
sehr gut geschirmt sind.

Normale USB-kabel sind der letzte Rotz und lass dir nichts von "anderer 
Wellenwiderstand" einreden.

Ich habe das schon mal getestet (Webcam auf dem Dachboden zum Marder 
beobachten) und es ging erstaunlich gut.
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Atmega8 Atmega8 schrieb:
> Nimm ein Netzwerkkabel anstatt des USB-Kabels, die sind viel besser
> dafür geeignet um die Signale störungsfrei übertragen zu können da sie
> sehr gut geschirmt sind.

Gute Idee,
Die HF Eigenschaften sind bei Netzwerkkabel optimiert.

Von "früher" kenne ich noch aktive USB Inlie Verstärker.
Da konnte man dann auch eine USB Maus auf 20m betreiben.

Ob es die immernoch gibt, weiß ich grad nicht.
(Firma: matzetronics)
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Stefan M. schrieb:
> Von "früher" kenne ich noch aktive USB Inlie Verstärker.
> Da konnte man dann auch eine USB Maus auf 20m betreiben.
>
> Ob es die immernoch gibt, weiß ich grad nicht.

Gibt es immer noch und heissen 'USB-Repeater', ich finde im Moment 
allerdings nur 5m Enden:
http://www.csv.de/artsearchresult.php?STICHWORT=USB+Repeater

Funktionieren zumindest mit USB 2.0 ganz gut. Ich betreibe eine USB 
Kamera mit gutem 5m Kabel an so einem Dings mit ebenfalls 5m und das 
klappt gut.
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Matthias Sch. schrieb:
> Gibt es immer noch und heissen 'USB-Repeater'

Ich wollte auch erst zwei Verlängerungskabel in Reihe schalten um 10m 
überbrücken zu können, aber dann habe ich einfach einen USB-Hub 
dazwischen geklemmt und konnte die Leitung mit noch einem weiteren 
USB-Kabel verlängern, aber das ist auch nur halbgewalkt.

Die Lösung mit dem Netzwerkkabel hat bei einem USB 2.0 Gerät 
funktioniert!

Ob es mit USB 3.0 oder 3.1 noch geht kann ich nicht sagen.

Theoretisch kann er seine Messwerte aber auch mit RS232 oder RS485 über 
das Netzwerkkabel übertragen.
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Man kann die vier Leitungen des USB-Anschlusses direkt auf vier 
Netzwerkleitungen legen, da braucht man kein teures Gerät dafür.

Ich hatte ja auch einfach nur einen billigen Adapter gebaut (einen 
USB-Stecker mit einer RJ45 Buchse verbunden) und damit ging es um ein 
vielfaches besser als mit einem USB_2.0-Kabel welches ja speziell für 
USB hergestellt wird.

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