Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Wie verbaut man so was


von Martin M. (ats3788)


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von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Wahlweise als "dead bug", d.h. so, wie auf dem Bild zu sehen auf eine 
Platine geklebt und dann mit Fädeldraht verbinden, oder mit einer 
geeignet angefertigten Platine, Lötpaste und Heißluft.

Heißluft aber nicht aus einer ungeregelten Heißluftpistole zum 
Lackabbrennen, sondern Heißluft am besten aus einer Heißluftlötstation. 
In der unter-100-EUR-Preisklasse gibt es da schon benutzbare Geräte.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Martin Michael schrieb:
> Wie verbaut man so was als Hobby Bastler ?
Wenn man das unbedingt muss:
Pads an der Seite länger machen, dass man die Hitze und das Lötzinn an 
die Pads bekommt.
Und ins Thermal Pad in der Mitte einige Durchkontaktierungen zum "von 
unten Durchlöten"...

von U. M. (oeletronika)


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Hallo,
wenn es den unbedingt sein muß, dann so:
http://uwiatwerweisswas.schmusekaters.net/Uwi/ELEKTRONIK/Opto_Laser/Lasersteuer_2_kl.jpg
Gruß Öletronika

von Martin M. (ats3788)


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Danke für die Antworten :)
Nee verbauen muss ich das nicht wäre nur nett
I2C Temp Sensor für unter 2€.
Vielleicht Weiß da jemand ein besseres Bauteil,
aber das wäre ein neuer Beitrag.

von Björn P. (bjrn_g)


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Wie wärs als alternative mit dem TMP100 von TI?
http://www.ti.com/product/tmp100
Den gibts meines Wissens nach zwar nicht bei Reichelt, aber irgendwo 
bekommt man die Dinger schon her.

von Harald W. (wilhelms)


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Martin Michael schrieb:

> Nee verbauen muss ich das nicht wäre nur nett
> I2C Temp Sensor für unter 2€.

Einerseits ist ein Temp-Sensor um so besser, je geringer
dessen Masse ist; andererseits ist ein Tempsensor mit
eingebauter Zusatzelektronik weniger gut, weil die Wärme
der Zusatzelektronik die Genauigkeit beeinflusst.

von ElectricJohnny (Gast)


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von Till U. (tuhde)


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Martin Michael schrieb:

> Vielleicht Weiß da jemand ein besseres Bauteil,

Schau bei eBay nach BMP180 Breakout Boards, kosten ab 1,61€. Der BMP180 
ist ein Luftdrucksensor, hat aber einen Temperatursensor mit an Bord.

Viele Grüße, Till

von Olaf (Gast)


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> Heißluft aber nicht aus einer ungeregelten Heißluftpistole zum

Geht aber auch, man braucht nur etwas Gefühl. Es hilft wenn man sich 
etwas Lötzinn auf die Platine legt. Sobald das schmilzt weiss man das 
gleich der DFN kommt.
Aber man braucht eine Düse die nur einen kleinen Teil der Heissluft auf 
die Platine leitet und das meiste eben nicht. Weil man sich sonst den 
DFN runterblaesst.

Natuerlich wenn man Kohle hat dann kann man sich das Luxusteil mit 
einstellbarer Temperatur und einstellbarer Luftmenge von Steinel kaufen. 
Damit geht es auch mit wenige Uebung.

Olaf

von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Sowas:

http://www.wolfgangrobel.de/arcadetech/loet.htm

Wenn man nicht in eine Elektronik-Heissluftstation investieren will.

von Chrud (ruder)


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Das geht auch sehr gut mit einer Heizplatte/Herdplatte die bis auf min. 
250°C kommt.
Bei der noch unbestückten Leiterplatte einfach ein wenig Lötzinn auf 
alle Pads des Chips geben. Anschliessend etwas Flussmittel auf die 
Lötstellen geben und den Chip platzieren. Eine Lupe kann da hilfreich 
sein.
Nun kommt der Print auf die kalte Heizplatte. Dann anschalten und 
warten, bis alles verlötet ist. Ich lege zur Kontrolle auch immer noch 
ein bisschen Lötzinn in die Nähe des Chips. Wenn das geschmolzen ist, 
noch ein wenig warten und dann die Platte wieder ausschalten und 
abkühlen lassen.

Gruess

von Peter R. (pnu)


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Bei dieser Technik besteht das Problem, dass der erste Aufheizvorgang in 
extreme Höhe gehen kann: Heizplatten/Herdplatten/Bügeleisen haben oft 
Zweipunktregler mit erheblicher Totzeit

Für Vorheizzwecke verwende ich gern ein altes Bügeleisen mit 
Zweipunktregler, das ich auf "einen Punkt", bzw. "Seide" gestellt habe 
und im Schraubstock mit der Platte nach oben einspanne. Da muss ich 
immer eine Viertelstunde warten, bis sich eine stabile Temperatur 
einstellt. Am ersten Überschwingen ist die Temperatur erheblich über dem 
Sollwert.

Deshalb wurde das Bügeleisen einstmals auch mir übergeben: "schnell noch 
mal das Kleid aufbügeln" und nach dem ersten Schaltvorgang brannte das 
Eisen ein Loch in den Stoff, trotz Seide-Einstellung. Ab da war es 
meins.

Meistens verwende ich dieses Eisen für Thermotransfer von Laserdruck. 
Auch da muss ich etwa eine Viertelstunde warten, bis die Übertemperatur 
direkt nach dem Einnschalten auf einen stabilen niedrigeren Wert 
gekommen ist.

von Chrud (ruder)


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Stimmt. Ich hätte es wohl präziser Formulieren sollen. Ich nutze eine 
Heizplatte (http://de.wikipedia.org/wiki/Heizplatte) die für den 
Chemielaboralltag gedacht war...

von oszi40 (Gast)


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Peter R. schrieb:
> und nach dem ersten Schaltvorgang brannte das
> Bügeleisen ein Loch in den Stoff, trotz Seide-Einstellung.

z.B. Bügeleisen mit Infrarotthermometer kontrollieren, stabile 
Temperaturverhältnisse vor Einsatz abwarten. Dann loslegen ...

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