Wie verbaut man so was

Persönliche Seite #4048498
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Wahlweise als "dead bug", d.h. so, wie auf dem Bild zu sehen auf eine 
Platine geklebt und dann mit Fädeldraht verbinden, oder mit einer 
geeignet angefertigten Platine, Lötpaste und Heißluft.

Heißluft aber nicht aus einer ungeregelten Heißluftpistole zum 
Lackabbrennen, sondern Heißluft am besten aus einer Heißluftlötstation. 
In der unter-100-EUR-Preisklasse gibt es da schon benutzbare Geräte.
Gast #4049637
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> Heißluft aber nicht aus einer ungeregelten Heißluftpistole zum

Geht aber auch, man braucht nur etwas Gefühl. Es hilft wenn man sich 
etwas Lötzinn auf die Platine legt. Sobald das schmilzt weiss man das 
gleich der DFN kommt.
Aber man braucht eine Düse die nur einen kleinen Teil der Heissluft auf 
die Platine leitet und das meiste eben nicht. Weil man sich sonst den 
DFN runterblaesst.

Natuerlich wenn man Kohle hat dann kann man sich das Luxusteil mit 
einstellbarer Temperatur und einstellbarer Luftmenge von Steinel kaufen. 
Damit geht es auch mit wenige Uebung.

Olaf
#4049660
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Das geht auch sehr gut mit einer Heizplatte/Herdplatte die bis auf min. 
250°C kommt.
Bei der noch unbestückten Leiterplatte einfach ein wenig Lötzinn auf 
alle Pads des Chips geben. Anschliessend etwas Flussmittel auf die 
Lötstellen geben und den Chip platzieren. Eine Lupe kann da hilfreich 
sein.
Nun kommt der Print auf die kalte Heizplatte. Dann anschalten und 
warten, bis alles verlötet ist. Ich lege zur Kontrolle auch immer noch 
ein bisschen Lötzinn in die Nähe des Chips. Wenn das geschmolzen ist, 
noch ein wenig warten und dann die Platte wieder ausschalten und 
abkühlen lassen.

Gruess
#4049862
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Bei dieser Technik besteht das Problem, dass der erste Aufheizvorgang in 
extreme Höhe gehen kann: Heizplatten/Herdplatten/Bügeleisen haben oft 
Zweipunktregler mit erheblicher Totzeit

Für Vorheizzwecke verwende ich gern ein altes Bügeleisen mit 
Zweipunktregler, das ich auf "einen Punkt", bzw. "Seide" gestellt habe 
und im Schraubstock mit der Platte nach oben einspanne. Da muss ich 
immer eine Viertelstunde warten, bis sich eine stabile Temperatur 
einstellt. Am ersten Überschwingen ist die Temperatur erheblich über dem 
Sollwert.

Deshalb wurde das Bügeleisen einstmals auch mir übergeben: "schnell noch 
mal das Kleid aufbügeln" und nach dem ersten Schaltvorgang brannte das 
Eisen ein Loch in den Stoff, trotz Seide-Einstellung. Ab da war es 
meins.

Meistens verwende ich dieses Eisen für Thermotransfer von Laserdruck. 
Auch da muss ich etwa eine Viertelstunde warten, bis die Übertemperatur 
direkt nach dem Einnschalten auf einen stabilen niedrigeren Wert 
gekommen ist.

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