Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik suppressordiode richtig rum rein?


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von ork (Gast)


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hallo

habe ein warnblinkmodul entworfen. bin aber nicht sicher ob die 
suppressordioder richtig rum drin ist. da muss der strich an plus, damit 
sie bei erreichen ihrer durchbruchsspannung kurzschließt, oder?

grüzze

von Reinhard M. (reinhard_w)


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Der Strich am Gehäuse einer Halbleiterdiode beliebigen Typs ist meiner 
bescheidenen Erfahrung üblicher Weise immer dort, wohin der Pfeil ihres 
Symbols zeigt.

von Bussard (Gast)


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ork schrieb:
> da muss der strich an plus, damit
> sie bei erreichen ihrer durchbruchsspannung kurzschließt, oder?
Ja, aber nicht kurzschließt, sondern begrenzt. Eigentlich sind es 
spezielle Z-Dioden, die für mehr Ableitsrom gezüchtet wurden. Es gibt 
auch die Ausführung mit intern antsiseriell geschalteten Dioden, die 
begrenzen dann an Wechselspannung in etwa bei gleicher Spannung.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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ork schrieb:
> ob die suppressordioder richtig rum drin ist. da muss der strich an
> plus,

> damit sie bei erreichen ihrer durchbruchsspannung kurzschließt,
eines noch: die Diode "schließt nicht kurz", sondern sie "beginnt zu 
leiten". Denn ein Kurzschluss impliziert "niederohmig" bzw. "0V" oder 
"Verbindung"...

von thomas (Gast)


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Nimm einfach eine bipolare Suppressordiode, kannste nix falsch machen.

von HolgerT (Gast)


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>Nimm einfach eine bipolare Suppressordiode, kannste nix falsch machen.

Na, ich denke, eine unipolare Suppressordiode schützt auch vor 
Falschpolung (Vertauschen von +/-), während eine bipolare eine 
umgekehrte Spannung bis zur gewählten Nennspannung zuläßt. Also ganz so 
sorglos doch nicht anzuwenden.

von dsv (Gast)


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HolgerT schrieb:
> schützt auch vor
> Falschpolung

Wobei ich bei "schützen" ganz vorsichtig wäre.

Die Diode leitet dann den Strom und verbrennt einfach, wenn
sie thermisch überlastet wird.

Witzig wird es dann, wenn dann Leute versuchen, eine (Schmelz-)Sicherung
davor zu setzen, die dann im Verpolfall auslösen soll.
Es ist nur ziemlich schwierig zu beweisen, dass immer die Sicherung
und nicht die Diode "auslöst".

Daher als Verpolschutz immer eine (Schottky-)Diode in Reihe oder
z.B. einen MOSFET vorsehen.
Dann fließt erst gar kein Strom.

von thomas (Gast)


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HolgerT schrieb:
> Na, ich denke, eine unipolare Suppressordiode schützt auch vor
> Falschpolung (Vertauschen von +/-),

Nur bis sie abgefackelt ist.

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