Akkuwächter mit Zenerdiode

#4053487
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@ Dome_89 (Gast)

>Moin! Für ein Modell möchte ich eine LED haben, welche bei einer
>Akkuspannung <11 V einfach nur ausgeht. Würde es dazu reichen eine
>Zenerdiode mit etwa 9V in Sperrrichtung in Reihe zur LED zu schalten?

Nicht wirklich. Denn du brauchst noch einen Vorwiderstand, damit die LED 
bei >11V nicht durchbrennt. Da ist eine etwas intelligentere Schalung 
die bessere Wahl, zumal du den Akku mit deiner Schaltung auch nicht 
tiefentladen willst. Mit dem TL431 kann man was nettes bauen.
#4053650
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@ Schmunzler (Gast)

>Mit Serienschaltung von 9V-Zener, LED und Schutzwiderstand geht
>tiefentladen nicht.

Geht schon, wenn man es ausreichend ungünstig dimensioniert. Ausserdem 
ist die Kennlinie alles andere als scharf. Die LED leucht auch unter 
11V, wenn gleich schwächer.

>Mit dem TL431 schon.

Mit einer gescheiten Dimensionierung liegt der Strom unterhalb der 
Selbstentladung. Es wurde aber nicht gesagt, wie groß der Akku ist, der 
dort dran hängt.

Siehe Anhang. Die Schaltung braucht im inaktiven Zustand um die 
200-300uA. Wem das zuviel ist, muss einen TLV431 nutzen, das ist der 
moderne Bruder. Damit kann man den Spannungsteiler ca. um Faktor 5 
hochomiger machen. Allerdings braucht man eine Z-Diode in Reihe zu R3, 
denn der TLV verkraftet offiziell max. 6V. R1 und R2 muss man im 
Verhältnis anpassen, da Vref nur noch 1,24V beträgt. Damit kommt man in 
Summe vielleicht auf 50uA.

Der Vorteil der TL431-Schaltung ist der scharfe, exakte Kennlinienknick.
Angehängte Dateien:

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