Dichtung richtig einlegen

Gast #4055541
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Hallo Forum,

ich habe bei Farnell folgende Gehäuse bestellt:

https://de.farnell.com/multicomp/g250/box-polycarbonat-ip65-grau-52x50x35mm/dp/1175784?CMP=i-ddd7-00001003

Die Gehäuse haben IP65.

Es ist eine Dichtung beigelegt, allerdings ist diese nicht 
geschlossen(siehe Bild)

Sollte man die Dichtung bündig schneiden oder lieber etwas überlappen 
lassen?
Angehängte Dateien:
#4056025
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Dienstag schrieb:
> Genuegt doch voellig.
> Einfacher Staubschutz, Beruehrunggeschuetzt, Schutz gegen Strahlwasser.

Da lässt sich evt. darüber streiten. Die 5 steht für Strahlwasser aus 
allen Richtungen. Also auch im ideal schlechten Winkel direkt auf den 
Dichtungsstoss. Das dürfte nur gegeben sein wenn man die Dichtung 
wirklich exakt und schön angeschrägt überlappend abschneidet.

Aber die Dinger die man sonst kauft und bei denen die Deckel einfach 
eingeclipst werden dürften auch nicht besser sein.

Ich denke mal dass 'Dichter' die Dinger trotzdem nicht mag, denn mit der 
Dichtungsschnippelei hast du deutlich mehr Arbeit als wenn da ein 
passender geschlossener Dichtring dabei wäre.
Gast #4056097
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Udo Schmitt schrieb:

> Dichtungsstoss. Das dürfte nur gegeben sein wenn man die Dichtung
> wirklich exakt und schön angeschrägt überlappend abschneidet.

Jo und dann auch nur bei Sonnenschein und niederer Luftfeuchte 
montieren.
Man kann es auch uebertreiben.

Auch in IP65 kann Staub und Feuchtigkeit eindringen darf ldgl. keinen 
Schaden verursachen, das ist alles was gefordert wird.
Gast #4056117
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Ihr wollt ja alles immer ganz genau,
(Quelle Fa. Bopla)

> Auch in IP65 kann Staub und Feuchtigkeit eindringen darf ldgl. keinen
> Schaden verursachen, das ist alles was gefordert wird.

Zweite Kennziffer: 5

Schutzgrad gegen Wasser:

Geschützt gegen Strahlwasser.

Definition:

Wasser, das aus jeder Richtung als Strahl gegen das Gehäuse gerichtet 
ist, darf keine schädlichen Wirkungen haben.    IP X5


Prüfbedingungen:

Über eine Strahldüse, mit einem Innendurchmesser von 6,3 mm, wird ein 
Volumenstrom von 12,5 Liter pro Minute aus einer Entfernung von 2,5 - 3 
Meter aus allen Richtungen auf das Gehäuse gespritzt. Die Prüfdauer 
beträgt min. 3 Minuten.

Abnahmebedingungen:

evtl. eingedrungenes Wasser darf nicht
- in einer solchen Menge vorhanden sein, dass das ordnungsgemäße 
Arbeiten des Betriebsmittels oder die Sicherheit beeinträchtigt ist;

- sich an Isolierteilen ablagern, wo es zu Kriechströmen führen könnte;

- spannungsführende Teile oder Wicklungen erreichen, die nicht zum 
Betrieb in nassem Zustand ausgelegt sind;

- sich in der Nähe des Leitungsendes ansammeln oder gegebenenfalls in 
die Leitungen eindringen.

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