Hallo, ich habe mit einem Spielzeug Auto, das mit zwei AA Batterien läuft, für völlig anderen Zweck gebastelt. Da ich langsame Drehung brauche, habe ich es ein bissen gebastelt, dass es mit einer Batterie läuft. Das Spielzeugauto hat ein kleiner Motor, der groß wie 1 Euro Münze ist(sorry mehr kann ich leider nicht sagen). Nun hätte ich gerne noch langsamer drehen lassen und ein passendes Ohm dazwischen für weniger Spannung wäre meine Idee(0,7v wäre es passend). Leider ich weiß gar nicht was für ein Ohm ich benötige. Kann Jemand mir helfen? Danke
Hannah N. schrieb: > ein passendes Ohm Ohm ist eine Einheit, das bauteil dazu nennt sich Widerstand > Spannung wäre meine Idee(0,7v wäre es passend). Dann würde ich eine Si-Diode (z.B. 1N4001) in Durchlassrichtung dazwischenschalten.
Hannah N. schrieb: > was für ein Ohm Vieleicht den da? http://de.lotr.wikia.com/wiki/Hamfast_Gamdschie SCNR :-)
was die Affen hier sagen wollen, sie haben kein Plan und wollen nicht helfen weil sie keine Praxiserfahrung haben! Was für ein Auto ist es? MAch mal ein Foto im geöffneten Zustand. Du kannst es mit Widerstandswerten von 10Ohm bis 50Ohm versuchen denke ich Ohne den motor bzw das Fahrzeug zu kennen ist das aber sehr grob geschätzt-. Ich schätze mal was um die Mabuchi deutlich kleiner als die 540 Serie Wichtig ist dabei auch die richtige Watt Zahl zu achten Vielleicht was um 5 Watt?!
Arni schrieb: > Wichtig ist dabei auch die richtige Watt Zahl zu achten > Vielleicht was um 5 Watt?! P=U*I ...und nicht Pi*Daumen geteilt durch die Ohms!
schlussendlich wird ihm sowieso nur bleiben, mal drei Widerstandwerte durch zo probieren da er vermutlich nichts muss messen hat. Und auf Erfahrungswerte von hier zu hoffen sit wohl ziemlich sinnlos. Aber versuch es mal im Roboternetz.de die jungs dort kennen sich mit solchen Quick and dirty Lösungen zur Geschwindigkeitsreduzierung sicher aus!
Arni schrieb: > Und auf Erfahrungswerte von hier zu hoffen sit wohl ziemlich sinnlos. Richtig. Aber aus dem Grund, weil derartige Motoren massiv an Kraft verlieren, wenn die Spannung abgesenkt wird. Das geht soweit, dass der Motor unter einer gewissen Spannung überhaupt nicht mehr anläuft. Um also zu wissen, bis zu welcher Spannung man die Versorgunsspannung absenken kann, muss man wissen, wie der Motor belastet wird. Da hilft nur ausprobieren. Unter einer gewissen Drehzahl wird man das überhaupt nicht so simpel stabil hinbekommen, sondern man wird ein Getriebe einsetzen um die Drehzahl noch weiter runter zu kriegen.
Hannah N. schrieb: > Leider ich weiß gar nicht was für ein Ohm ich benötige. In so einem Fall nehme ich immer ein Ohm mit 3 Wiederstand. Grüße Richard
Hannah N. schrieb: > Da ich langsame Drehung brauche, habe ich es ein bissen gebastelt, dass > es mit einer Batterie läuft. Das Spielzeugauto hat ein kleiner Motor, > der groß wie 1 Euro Münze ist(sorry mehr kann ich leider nicht sagen). > > Nun hätte ich gerne noch langsamer drehen lassen und ein passendes Ohm > dazwischen für weniger Spannung wäre meine Idee(0,7v wäre es passend). Hallo Hannah, ich würde es als erstes mit einem AA-Akku versuchen, z.B. Eneloop. Akkus haben von Haus aus nur 1.2V statt der 1.5V von Batterien. Vielleicht reicht die Drehzahlverringerung dann schon. Oder bist du sicher, dass 0.7V die genau richtige Spannung für den Motor ist? LG, Sebastian
Hi Sebastian, das habe ich einfach grob geschätzt. Das Spielzeug läuft normalerweise mit 2 Akkus, also 2,4v. Es läuft jetzt mit 1,2v. Aber ich will die Drehung haben, die wenn Akku fast leer ist, kommt. also schätze ich mal deshalb 0,7v. Scheinbar Motor ist relativ unempfindlich mit der Spannung. Es ist ein Spielzeug, muss man die Welt nicht verrückt machen. Aber zu Mind. will nicht den Motor beschädigen, deshalb fragte hier. Nun zu den Affen. Mag sein, was ich mit eurem Wort "Ohm" gemeint habe, was anders heißt. Darum geht es aber gar nicht, wer das nicht kapiert hat, hat selber Problem mit seiner Muttersprache.
Ich kann Dir auch keinen konkreten Hinweis geben, aber wenn etwas langsamer laufen soll, so sollte man ein Getriebe vorschalten bzw. anpassen (wenn schon drin). Natürlich kannst Du auch mit einem oder mehreren Widerständen arbeiten - schätze aber, dass Du dabei nicht glücklich wirst. Warum? 1. Motore, die durch einen Widerstand gedrosselt werden, werden empfindlich. Klingt komisch, ist mathematisch falsch, stimmt aber. Ein kleines bisschen mehr Reibung, z.B. durch Staub im Lager und das Teil, das gestern noch lief, läuft nicht mehr. Der Stromverbrauch bleibt aber. 2. Gerade bei Anwendungen die mit Batterie laufen, erzeugt dieses Konzept Freude bei den Herstellern von chemischen Elementen. Also völlig unnötige Energieverschwendung.
SF6 schrieb: >> Spannung wäre meine Idee(0,7v wäre es passend). > Dann würde ich eine Si-Diode (z.B. 1N4001) in Durchlassrichtung > dazwischenschalten. Sebastian Wangnick schrieb: > ich würde es als erstes mit einem AA-Akku versuchen, z.B. Eneloop. Akkus > haben von Haus aus nur 1.2V statt der 1.5V von Batterien. Vielleicht > reicht die Drehzahlverringerung dann schon. Ich fasse mal zusammen: Das waren bisher die brauchbarsten Antworten! Wenn es dann noch immer nicht reicht, dann nimm die Kombination aus beiden. Auf jeden Fall ist eine Diode für diese Anwendung besser geeignet als ein Widerstand.
>Natürlich kannst Du auch mit einem oder mehreren Widerständen arbeiten - >schätze aber, dass Du dabei nicht glücklich wirst. Mit Widerständen würtde ich überhaupt nicht anfangen, es sei denn, man hat nur eine konstante Motorlast. Denn mit Widerständen wird sozusagen die Motorspannung weich, weil höhere Last bedeutet mehr Strom, und mehr Strom bedeutet mehr Spannunsgabfall über den Widerstand. Also bleibt bei Lasterhöhung nicht mehr viel Spannung am Motor - er hat also keine Durchzugskraft. Besser ist es, entweder es mit einem Akku zu probieren (niedrigere Spannung als die Primärzellen), oder dann als nächste Variante eine Diode in Reihe schalten (Schottkydiode mit rund 0,3V Abfall, normale Si-Diode mit rund o,7V - einfach probieren). Bei Dioden hat man nicht das Problem, daß der Spannungsabfall lastabhängig ist (nur in geringem Maße). Die Spannung am Motor ist also konstanter, bzw. belastbarer.
Jens G. schrieb: > Mit Widerständen würtde ich überhaupt nicht anfangen Ja! Alleine schon wegen des Motor-Anlaufs. Ein Widerstand der im Betrieb passt wird das Anlaufen sicher verhindern. Die gewünschte Spannung wird wohl eher bei 1,0 Volt liegen. Wenn die Batterie 0,7 Volt hat ist sie 1 Sekunde später bei 0 Volt. Eine SI-Diode wäre da dann zuviel. Zu bedenken ist auch, dass ein voller Akku 1,5 Volt, ein leerer 0,9-1,0 Volt hat. Minus 0,3 Volt für die Diode macht das 1,2 Volt bis 0,6 Volt. Eine Geschwindigkeitsänderung um Faktor 2 je nach Ladezustand.
Hannah N. schrieb: > das habe ich einfach grob geschätzt. Das Spielzeug läuft normalerweise > mit 2 Akkus, also 2,4v. Es läuft jetzt mit 1,2v. Aber ich will die > Drehung haben, die wenn Akku fast leer ist, kommt. also schätze ich mal > deshalb 0,7v. Dann würde ich eine SB160 o.ä. in Durchlassrichtung einbauen. Im Bild das Widerstandsverhalten (der Spannungsabfall) je nach Last. Du solltest aber noch einmal überprüfen, wieviel Strom der Motor unter Last aus einem vollen Akku zieht. Die SB160 kann nur 1A Dauerbelastung ab und würde sonst zu heiß und/oder kaputtgehen. Hast Du ein Multimeter oder kannst Dir eins leihen? LG, Sebastian
Danke, das war die Antwort, die ich gesucht habe. Ein Multimeter habe ich, somit kann ich den Verbrauch messen und werde die SB160 zulegen. Viele Grüße Hanni
Sebastian Wangnick schrieb: > Dann würde ich eine SB160 o.ä. in Durchlassrichtung einbauen. Hannah N. schrieb: > die SB160 zulegen. O.ä.: Oder ähnlich. Ich würde mir an Deiner Stelle auch gleich noch eine SB140 und eine SB180 dazubestellen. Und wenn der Strombedarf zu hoch ist, dann nimm stattdessen SB340, SB360 und SB380. Dann kannst Du ausprobieren, welche die beste Drehzahl erzeugt. Aber schau Dir am besten die Datenblätter dieser Dioden selbst mal an. In den entsprechenden Grafiken sollte man für den "Forward Current", also die durchfließende Stromstärke, die diesem entsprechende "Forward Voltage", also den produzierten Spannungsabfall, genau ablesen können. LG, Sebastian
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.
