Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Ohm für AA Batterie


von Hannah N. (haniyen)


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Hallo,
ich habe mit einem Spielzeug Auto, das mit zwei AA Batterien läuft,  für 
völlig anderen Zweck gebastelt.
Da ich langsame Drehung brauche, habe ich es ein bissen gebastelt, dass 
es mit einer Batterie läuft. Das Spielzeugauto hat  ein kleiner Motor, 
der groß wie 1 Euro Münze ist(sorry mehr kann ich leider nicht sagen).

Nun hätte ich gerne noch langsamer drehen lassen und ein passendes Ohm 
dazwischen für weniger Spannung wäre meine Idee(0,7v wäre es passend).
Leider ich weiß gar nicht was für ein Ohm ich benötige.
Kann Jemand mir helfen?

Danke

von SF6 (Gast)


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Hannah N. schrieb:
> ein passendes Ohm
Ohm ist eine Einheit, das bauteil dazu nennt sich Widerstand

> Spannung wäre meine Idee(0,7v wäre es passend).
Dann würde ich eine Si-Diode (z.B. 1N4001) in Durchlassrichtung 
dazwischenschalten.

von ohm (Gast)


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R=U/I

von Udo S. (urschmitt)


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Hannah N. schrieb:
> was für ein Ohm

Vieleicht den da?
http://de.lotr.wikia.com/wiki/Hamfast_Gamdschie

SCNR :-)

von Arni (Gast)


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was die Affen hier sagen wollen,  sie haben kein Plan und wollen nicht 
helfen weil sie keine Praxiserfahrung haben!

Was für ein Auto ist es? MAch mal ein Foto im geöffneten Zustand.

Du kannst es mit Widerstandswerten von 10Ohm bis 50Ohm versuchen denke 
ich Ohne den motor bzw das Fahrzeug zu kennen ist das aber sehr grob 
geschätzt-.
Ich schätze mal was um die Mabuchi deutlich kleiner als die 540 Serie

Wichtig ist dabei auch die richtige Watt Zahl zu achten
Vielleicht was um 5 Watt?!

von ohm (Gast)


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Arni schrieb:
> Wichtig ist dabei auch die richtige Watt Zahl zu achten
> Vielleicht was um 5 Watt?!

P=U*I


...und nicht Pi*Daumen geteilt durch die Ohms!

von Denis (Gast)


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musst nur dem OHM upskillen...

von Arni (Gast)


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schlussendlich wird ihm sowieso nur bleiben, mal drei Widerstandwerte 
durch zo probieren da er vermutlich nichts muss messen hat.
Und auf Erfahrungswerte von hier zu hoffen sit wohl ziemlich sinnlos.
Aber versuch es mal im Roboternetz.de die jungs dort kennen sich mit 
solchen Quick and dirty Lösungen zur Geschwindigkeitsreduzierung sicher 
aus!

von Karl H. (kbuchegg)


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Arni schrieb:

> Und auf Erfahrungswerte von hier zu hoffen sit wohl ziemlich sinnlos.

Richtig.
Aber aus dem Grund, weil derartige Motoren massiv an Kraft verlieren, 
wenn die Spannung abgesenkt wird. Das geht soweit, dass der Motor unter 
einer gewissen Spannung überhaupt nicht mehr anläuft.

Um also zu wissen, bis zu welcher Spannung man die Versorgunsspannung 
absenken kann, muss man wissen, wie der Motor belastet wird.

Da hilft nur ausprobieren.

Unter einer gewissen Drehzahl wird man das überhaupt nicht so simpel 
stabil hinbekommen, sondern man wird ein Getriebe einsetzen um die 
Drehzahl noch weiter runter zu kriegen.

von Richard H. (richard_h27)


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Hannah N. schrieb:
> Leider ich weiß gar nicht was für ein Ohm ich benötige.
In so einem Fall nehme ich immer ein Ohm mit 3 Wiederstand.

Grüße
Richard

von Andreas M. (elektronenbremser)


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Deutsch ist nicht ihre Muttersprache!

von Hannah N. (haniyen)


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Meine Güte, dachte hier wäre es nicht so niveaulos...
So eine Schande..

von Sebastian W. (wangnick)


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Hannah N. schrieb:
> Da ich langsame Drehung brauche, habe ich es ein bissen gebastelt, dass
> es mit einer Batterie läuft. Das Spielzeugauto hat  ein kleiner Motor,
> der groß wie 1 Euro Münze ist(sorry mehr kann ich leider nicht sagen).
>
> Nun hätte ich gerne noch langsamer drehen lassen und ein passendes Ohm
> dazwischen für weniger Spannung wäre meine Idee(0,7v wäre es passend).

Hallo Hannah,

ich würde es als erstes mit einem AA-Akku versuchen, z.B. Eneloop. Akkus 
haben von Haus aus nur 1.2V statt der 1.5V von Batterien. Vielleicht 
reicht die Drehzahlverringerung dann schon.

Oder bist du sicher, dass 0.7V die genau richtige Spannung für den 
Motor ist?

LG, Sebastian

von Hannah N. (haniyen)


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Hi Sebastian,
das habe ich einfach grob geschätzt. Das Spielzeug läuft normalerweise 
mit 2 Akkus, also 2,4v. Es läuft jetzt mit 1,2v. Aber ich will die 
Drehung haben, die wenn Akku fast leer ist, kommt. also schätze ich mal 
deshalb 0,7v.
Scheinbar Motor ist relativ unempfindlich mit der Spannung. Es ist ein 
Spielzeug, muss man die Welt nicht verrückt machen. Aber zu Mind. will 
nicht den Motor beschädigen, deshalb fragte hier.

Nun zu den Affen.
Mag sein, was ich mit eurem Wort "Ohm" gemeint habe, was anders heißt.
Darum geht es aber gar nicht, wer das nicht kapiert hat, hat selber 
Problem mit seiner Muttersprache.

von Sebastian S. (amateur)


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Ich kann Dir auch keinen konkreten Hinweis geben, aber wenn etwas 
langsamer laufen soll, so sollte man ein Getriebe vorschalten bzw. 
anpassen (wenn schon drin).

Natürlich kannst Du auch mit einem oder mehreren Widerständen arbeiten - 
schätze aber, dass Du dabei nicht glücklich wirst.

Warum?
1. Motore, die durch einen Widerstand gedrosselt werden, werden 
empfindlich. Klingt komisch, ist mathematisch falsch, stimmt aber. Ein 
kleines bisschen mehr Reibung, z.B. durch Staub im Lager und das Teil, 
das gestern noch lief, läuft nicht mehr. Der Stromverbrauch bleibt aber.
2. Gerade bei Anwendungen die mit Batterie laufen, erzeugt dieses 
Konzept Freude bei den Herstellern von chemischen Elementen. Also völlig 
unnötige Energieverschwendung.

von HildeK (Gast)


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SF6 schrieb:
>> Spannung wäre meine Idee(0,7v wäre es passend).
> Dann würde ich eine Si-Diode (z.B. 1N4001) in Durchlassrichtung
> dazwischenschalten.

Sebastian Wangnick schrieb:
> ich würde es als erstes mit einem AA-Akku versuchen, z.B. Eneloop. Akkus
> haben von Haus aus nur 1.2V statt der 1.5V von Batterien. Vielleicht
> reicht die Drehzahlverringerung dann schon.

Ich fasse mal zusammen: Das waren bisher die brauchbarsten Antworten!

Wenn es dann noch immer nicht reicht, dann nimm die Kombination aus 
beiden.
Auf jeden Fall ist eine Diode für diese Anwendung besser geeignet als 
ein Widerstand.

von Jens G. (jensig)


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>Natürlich kannst Du auch mit einem oder mehreren Widerständen arbeiten -
>schätze aber, dass Du dabei nicht glücklich wirst.

Mit Widerständen würtde ich überhaupt nicht anfangen, es sei denn, man 
hat nur eine konstante Motorlast. Denn mit Widerständen wird sozusagen 
die Motorspannung weich, weil höhere Last bedeutet mehr Strom, und mehr 
Strom bedeutet mehr Spannunsgabfall über den Widerstand. Also bleibt bei 
Lasterhöhung nicht mehr viel Spannung am Motor - er hat also keine 
Durchzugskraft.
Besser ist es, entweder es mit einem Akku zu probieren (niedrigere 
Spannung als die Primärzellen), oder dann als nächste Variante eine 
Diode in Reihe schalten (Schottkydiode mit rund 0,3V Abfall, normale 
Si-Diode mit rund o,7V - einfach probieren).
Bei Dioden hat man nicht das Problem, daß der Spannungsabfall 
lastabhängig ist (nur in geringem Maße). Die Spannung am Motor ist also 
konstanter, bzw. belastbarer.

von Stephan H. (stephan2807)


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Jens G. schrieb:
> Mit Widerständen würtde ich überhaupt nicht anfangen

Ja! Alleine schon wegen des Motor-Anlaufs. Ein Widerstand der im Betrieb 
passt wird das Anlaufen sicher verhindern.

Die gewünschte Spannung wird wohl eher bei 1,0 Volt liegen. Wenn die 
Batterie 0,7 Volt hat ist sie 1 Sekunde später bei 0 Volt. Eine SI-Diode 
wäre da dann zuviel.

Zu bedenken ist auch, dass ein voller Akku 1,5 Volt, ein leerer 0,9-1,0 
Volt hat. Minus 0,3 Volt für die Diode macht das 1,2 Volt bis 0,6 Volt. 
Eine Geschwindigkeitsänderung um Faktor 2 je nach Ladezustand.

von Sebastian W. (wangnick)


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Hannah N. schrieb:
> das habe ich einfach grob geschätzt. Das Spielzeug läuft normalerweise
> mit 2 Akkus, also 2,4v. Es läuft jetzt mit 1,2v. Aber ich will die
> Drehung haben, die wenn Akku fast leer ist, kommt. also schätze ich mal
> deshalb 0,7v.

Dann würde ich eine SB160 o.ä. in Durchlassrichtung einbauen. Im Bild 
das Widerstandsverhalten (der Spannungsabfall) je nach Last. Du solltest 
aber noch einmal überprüfen, wieviel Strom der Motor unter Last aus 
einem vollen Akku zieht. Die SB160 kann nur 1A Dauerbelastung ab und 
würde sonst zu heiß und/oder kaputtgehen. Hast Du ein Multimeter oder 
kannst Dir eins leihen?

LG, Sebastian

von Hannah N. (haniyen)


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Danke, das war die Antwort, die ich gesucht habe.
Ein Multimeter habe ich, somit kann ich den Verbrauch messen und werde 
die SB160 zulegen.

Viele Grüße
Hanni

von Sebastian W. (wangnick)


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Sebastian Wangnick schrieb:
> Dann würde ich eine SB160 o.ä. in Durchlassrichtung einbauen.

Hannah N. schrieb:
> die SB160 zulegen.

O.ä.: Oder ähnlich. Ich würde mir an Deiner Stelle auch gleich noch eine 
SB140 und eine SB180 dazubestellen. Und wenn der Strombedarf zu hoch 
ist, dann nimm stattdessen SB340, SB360 und SB380. Dann kannst Du 
ausprobieren, welche die beste Drehzahl erzeugt.

Aber schau Dir am besten die Datenblätter dieser Dioden selbst mal an. 
In den entsprechenden Grafiken sollte man für den "Forward Current", 
also die durchfließende Stromstärke, die diesem entsprechende "Forward 
Voltage", also den produzierten Spannungsabfall, genau ablesen können.

LG, Sebastian

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