Op-Amp am DAC zwingend?

Gast #4056324
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Hallo,


ich nutze die DACs (8-bit und 5-bit) eines PIC, um Audio-Wellenformen zu 
erzeugen und über Pins an einen Kopfhörer oder Line-Eingang auszugeben. 
Das funktioniert auch ganz gut, nun steht aber im Datenblatt:
1
"Due to the limited current drive capability, a buffer must
2
be used on the DAC voltage reference output for
3
external connections to either DAC1OUTx pin."
Heißt das, ich muss noch einen Op-Amp dahinterschalten, weil sonst 
möglicherweise zuviel Strom fließt? Oder heißt das nur, dass die 
Spannungsreferenz (wofür diese DACs eigentlich gedacht sind) leicht 
verfälscht werden kann?


Grüße

Pekka
#4056328
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Ist Deine Spannungsquelle (die die gemessen werden soll) ausreichend 
niederohmig, so besteht kein Grund einen OP vorzuschalten.
Ist Deine Spannungsquelle im "Richtigen" Bereich, so gibt es keinen 
Grund einen OP vorzuschalten. Also keine Bereichskorrektur.
Stört die eventuell etwas "raue" Belastung Deiner Spannungsquelle deine 
sonstige Schaltung nicht, so kannst Du den OP vergessen. Oft bestehen ja 
gewisse Anforderungen an die gemessene Spannung.
#4056333
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Sebastian S. schrieb:
> Ist Deine Spannungsquelle

Lies Du auch das Posting bevor Du antwortest ;-) ?
Er generiert ein Signal und will nichts messen!
Aber im Prinzip richtig: die Frage ist: wie niederohmig ist die Last? 
Das vergleicst Du dann mit der maximalen Spannung die ausgegeben werden 
soll und dem maximalen Strom den der DAC laut DB liefern kann.

Grüße!
Gast #4056368
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Ich werd einfach mal nachmessen, wieviel Strom da fließen kann. Aber 
weil der DAC eben so wenig liefert, wird er wohl kaum an die maximal 
erlaubten 25 mA pro Pin herankommen. Hatte mit nur Sorgen gemacht, weil 
da "must" stand. Aber wahrscheinlich "muss" ich eh einen Op-Amp nehmen, 
weil es zu leise ist - obwohl ich die eigentlich schon verplant hatte.
#4056381
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>Ja, es ist etwas leise.

In den meisten Fällen reicht ein: "Op-Amp dahinterschalten" nicht aus.

Mikrokontroller arbeiten meist mit 3,3 oder 5V. Ein OP ändert daran 
nichts.

Willst Du also mehr Dampf, so brauchst Du auch eine adäquate 
Arbeitsspannung um den nachgeschalteten Verstärker (z.B. ein OP) zu 
versorgen.

Mein letzter Kopfhörer hatte 200 Ohm. Bei 5V Ausgangspannung heißt das: 
5/200 = 25mA. Ein Wert der, wenn er nur an einem Ausgang vorkommt, viele 
µP nicht überlastet. Es bedeutet aber auch, dass Du nur mit einem 
(theoretischen) Maximum von 125mW rechnen kannst. Wohl gemerkt – ein OP 
ändert nichts daran, wenn er keine größere Spannung zur Verfügung hat.
Gast #4056628
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> Mikrokontroller arbeiten meist mit 3,3 oder 5V. Ein OP ändert daran
> nichts.

Dank Handy gibt es mittlerweile einige ClassD Ausgangsverstärker fuer 
geringe bis mittlere Ansprueche die mit 3.3V genuegend Leistung liefern.

> Mein letzter Kopfhörer hatte 200 Ohm.

Das gilt aber nur fuer bessere Kopfhoehrer und geht dann sogar bis 
600Ohm. Aber denk daran das viele Menschen heute nur noch 
preisoptimierten Billigkram kennen und da sind 32Ohm ueblich weil 
Lautstaerke und einfache Schaltungstechnik wichtiger ist als guter 
Klang.

Olaf

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