Gast
#4058106
Guten Tag, in Sachen Elektrotechnik bin ich als Maschinenbauer nicht soo fit, weshalb ich manche Problemstellungen mit meinem Wissen nicht bewerten kann. Folgendes Szenario: Wir haben eine DMS-Vollbrücke, die wir in einer Werkzeugmaschine angebracht haben und auswerten möchten. Diese Vollbrücke schließen wir mit der 6-Leiter Technik an einen DMS Verstärker an. Dieser DMS Verstärker wiederum wird an einen NI USB AD-Wandler angeschlossen, der dann das digitalisierte Messsignal via USB an einen angeschlossenen PC überträgt. Der Abstand von Sensor zu PC beträgt jedoch 12 Meter. Die Frage, die sich uns stellt ist nun, wo wir das lange Kabel hinbauen? 12 m USB fällt flach, da das im USB Standard nicht spezifiziert ist. Da müssten wir auf Aktivverstärkte Lösungen zurückgreifen. Außerdem wird dann noch ein weiteres Kabel für die Stromversorgung des Verstärkers benötigt. Eine andere Möglichkeit ist das 12 m Kabel in der Verbindung zwischen DMS und Verstärker unterzubringen und dann eine Box mit Verstärker und AD-Wandler auf dem Tisch neben dem PC stehen zu haben. Wäre die eleganteste Lösung. Allerdings würde ich rein vom Bauchgefühl her sagen, dass eine lange Leitung bei unverstärkten Sensorsignalen eher ungeeignet ist. Kann mich da aber auch täuschen, vor allem weil ich im Internet immer wieder lese, dass eine 6-Leiter Verbindung gerade dann vorteilhaft ist. Die letzte Möglichkeit ist, zwei "Boxen" aufzubauen. Eine in der Nähe des Sensors in der der Verstärker sitzt. Dann haben wir ein kurzes Sensorkabel. Die 12 m Kabel werden dann über 4 Adern (Spannungsversorgung Verstärker und Messsignal) von diesem Verstärker zu einer weiteren Box neben dem PC verlegt, in der dann der USB-AD-Wandler steckt. Finde ich auch eine relativ gute Lösung. Meine Frage dabei ist nun: Kann ich das verstärkte Messsignal zusammen mit der Spannungsversorgung in einem geschirmten Kabel führen oder ist das eher ungeeignet? Ich hoffe, ihr könnt meine Wissenslücken bzw. Fragen beantworten und verbleibe mit freundlichen Grüßen, Gerrit