Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Analogschaltung


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von Nicole F. (Gast)


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Hallöchen,

ich musste eine für mich große Herausforderung meistern und bin nun an 
einem Punkt wo ich mir nicht sicher bin, ob die Schaltung so 
funktionieren würde.

Ausgangssituation:
Es gibt zwei low active 24V Signalleitungen (jeweils mit 500mA 
belastbar).
Mit S1 und S2 werden insgesamt nur 3 drei Zustände wiedergegeben:
Zustand 1: Lansamer >S1 auf low
Zustand 2: Schneller >S2 auf low
Zustand 3: nichst >S1 und S2 auf High.

Je nach Zustand soll eine unterschiedlich hohe Gleichspannung am Ende 
ausgegeben werden. Diese liegen weit unterhalb der 24V (~ 7V-13V ).

Eine Anforderung war, das es keine zusätzliche Spannungsversorgung gibt, 
so dass ich mich an den Signalleitungen bedienen musste.

Es wäre wirklich serh lieb, wenn jemand mal über die Schaltung schauen 
könnte.

Danke, eure Nicole

von Julian B. (julinho)


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Das Bild ist ja grauenhaft, bitte mehr Auflösung und weisser 
Hintergrund.

von Nicole F. (Gast)


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Besser?

von Mitlesa (Gast)


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Nicole F. schrieb:
> Besser?

Warum soviel heisse Luft zwischen den Bauelementen?
Ist wirklich sche.... zu lesen .....

von Klaus R. (klara)


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Nicole F. schrieb:

> Ausgangssituation:
> Es gibt zwei low active 24V Signalleitungen (jeweils mit 500mA
> belastbar).
Und, welche sind es denn?

> Mit S1 und S2 werden insgesamt nur 3 drei Zustände wiedergegeben:
> Zustand 1: Lansamer >S1 auf low
> Zustand 2: Schneller >S2 auf low
> Zustand 3: nichst >S1 und S2 auf High.
S1 und S2 sind was?

>
> Je nach Zustand soll eine unterschiedlich hohe Gleichspannung am Ende
> ausgegeben werden. Diese liegen weit unterhalb der 24V (~ 7V-13V ).
Das Ende wäre A1, A2 und A3.
>

Du steckst wohl zu tief drin, so dass Du für Aussenstehende einiges noch 
erläutern solltest. Hast Du die Schaltung schon mal simuliert? Gibt es 
Vorgaben für die Übertragungsfunktionen? 7V-13V?
mfg klaus

von Marian  . (phiarc) Benutzerseite


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Mitlesa schrieb:
> Warum soviel heisse Luft zwischen den Bauelementen?

Damit es kein Übersprechen zwischen den Leitungen gibt. Ist ja analog ;)

von MaWin (Gast)


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Nicole F. schrieb:
> Zustand 1: Lansamer >S1 auf low
Und hoffentlich S2 auf high
> Zustand 2: Schneller >S2 auf low
Und hoffentlich S1 auf high
> Zustand 3: nichst >S1 und S2 auf High.

> Je nach Zustand soll eine unterschiedlich hohe Gleichspannung am Ende
> ausgegeben werden. Diese liegen weit unterhalb der 24V (~ 7V-13V ).

> Eine Anforderung war, das es keine zusätzliche Spannungsversorgung gibt,

Man braucht nur 3 Widerstände, und die Kenntnis, welche Spannung am 
Ausgang ensttehen soll wenn der jeweilige Betriebszustand aktiv ist.

Deine Schaltung ist unnötig komplex.

von Nicole F. (Gast)


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Ich habe es mal ein wenig zusammen gerückt..mag heiße Luft ja auch nicht 
:-)

Ist die Schaltung zu kompliziert, oder warum sagt niemand was 
konstruktives?!

von Nicole F. (Gast)


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Nicole F. schrieb:
> Ist die Schaltung zu kompliziert, oder warum sagt niemand was
> konstruktives?!

Ich nehme das mal zurück...hatte die anderen Beiträge nicht gesehen

von Nicole F. (Gast)


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MaWin schrieb:
> Man braucht nur 3 Widerstände, und die Kenntnis, welche Spannung am
> Ausgang ensttehen soll wenn der jeweilige Betriebszustand aktiv ist.

Was meinst Du warum ich die ganzen FET's habe?!

MaWin schrieb:
> Deine Schaltung ist unnötig komplex.

Wie würde es denn unter den gegeben Umständen einfacher sein?

von Kai K. (klaas)


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Was für Signale versuchst du an den Ausgängen A1, A2 und A3 auszugeben? 
Warum die Dioden dort?

Im Moment blickt wohl keiner, was du überhaupt machen willst. Und warum 
diese Armada von FETs?

Versuche doch mal deine eigene Schaltung zu erklären. Welches Bauteil 
soll was tun?

: Bearbeitet durch User
von Nicole F. (Gast)


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Kai Klaas schrieb:
> Was für Signale versuchst du an den Ausgängen A1, A2 und A3 auszugeben?
> Warum die Dioden dort?

Drei verschiende Gleichspannungen die alle drei zusammen und gemeinsam 
in einen Frequenzumrichter gehen. Mann könnte A1-A3 auch 
zusammenschließen, da am Frequenzumrichter nur ein Analoger Eingang ist. 
Daher auch die Dioden.

Kai Klaas schrieb:
> Im Moment blickt wohl keiner, was du überhaupt machen willst.

Habe ich doch beschrieben?!

Kai Klaas schrieb:
> Und warum
> diese Armada von FETs?

Damit habe ich Gatter nachgebaut. Da ich ja je nach Zustand von S1 und 
S2 eine andere Gleichspannung ausgeben muss.

von Kai K. (klaas)


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>Habe ich doch beschrieben?!

Ne ne, hast du nicht! Das war jetzt keine Schaltungsbeschreibung! Du 
hast zum Beispiel nicht erwähnt, wofür die LM358 sind.

>Drei verschiende Gleichspannungen die alle drei zusammen und gemeinsam
>in einen Frequenzumrichter gehen. Mann könnte A1-A3 auch
>zusammenschließen, da am Frequenzumrichter nur ein Analoger Eingang ist.
>Daher auch die Dioden.

Ah...

von Kai K. (klaas)


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Also, was mir auffält ist, daß die Gates zu kleine Spannungen zum 
Durchschalten bekommen. 2,2V ist zu wenig. Das sollten schon mindestens 
5V sein.

Was sagt die Simu über die Funktion deiner Schaltung? Stimmt die Logik 
so?

von Nicole F. (Gast)


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Kai Klaas schrieb:
> Durchschalten bekommen. 2,2V ist zu wenig. Das sollten schon mindestens
> 5V sein.

Wie kommst Du darauf? Laut Datenblatt für den 2N7000 sind es min. 0.8V 
max 3V und Typisch 2.1V. Die 2.2V müßten ausreichen.

Kai Klaas schrieb:
> Was sagt die Simu über die Funktion deiner Schaltung? Stimmt die Logik
> so?

Die Simulation funktioniert, nur traue ich der nicht ganz, und bei so 
einer komplexen Schaltung mit OPV's (u.a. auch eins mit einer 
Verstärkungsschaltung) traue ich der simulation erst recht nicht.

von Kai K. (klaas)


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>Wie kommst Du darauf? Laut Datenblatt für den 2N7000 sind es min. 0.8V
>max 3V und Typisch 2.1V. Die 2.2V müßten ausreichen.

Das ist die Schwellenspannung, bei der er beginnt zu leiten. Richtig 
durchsteuern, also niederohmig werden, tut er bei deutlich größeren 
Gatespannungen. Schau dir dazu auch figure 1 und figure 2 des 
Datenblatts an. Schau dir auch an, für welche Gatespannungen RDS(on) 
spezifiziert ist...

von MaWin (Gast)


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Nicole F. schrieb:
> Wie kommst Du darauf? Laut Datenblatt für den 2N7000 sind es min. 0.8V
> max 3V und Typisch 2.1V. Die 2.2V müßten ausreichen.

Wie kommst DU darauf ?

UGS(th) sagt: Unterhalb der Spannung sperrt der MOSFET sicher.
Bis zum sicher leiten muss man verdoppeln.

von Nicole F. (Gast)


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Oui, d'accord!
Ok ok Leute, entspannt euch mal. Dann nahme ich halt den BSS138, 
d'accord?

von Olaf (Gast)


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> Ok ok Leute, entspannt euch mal.

Irgendwie sieht man das sich hier gerade etwas Potential aufbaut. :-)

Mach dir bitte klar das hier immer noch keiner so genau weiss was du 
machen willst! Erschwerend kommt hinzu das deine Schaltung für sich 
genommen keine abgeschlossene Funktionalitaet aufweisst sondern erst mit 
dem uns unbekannten Rest etwas machen kann.

Wenn du Hilfe willst dann musst du etwa folgendes Mitteilen:

Welche Eingangssignale? Verwende merkbare Begriffe. S1, S2, S3 gehören 
nicht dazu! Welche Abhängigkeiten soll es dazwischen geben? 
Spannungsbereiche?

Dasselbe für die Ausgangssignale! Eingangswiderstand der folgendenden 
Schaltung.

Abhängigkeit zwischen Ein und Ausgang, gerne in Tabellenform.

Du scheinst gegenseitig eine Verriegelung einbauen zu wollen. Wir wissen 
nicht wieso.

Versorgungsspannung und maximale Leistung.

Liefer 2-3Beispiele was du bei welchem Eingang am Ausgang erwartest. 
Halt so das jemand versteht was du willst der zwar Fachkenntnis hat aber 
die Hintergruende nicht kennt.

Dein Schaltbild ist ziemlich schlecht weil er immer noch nicht 
durchschaubar ist. Mache mehrere einzelne Seiten von DINA4 Groesse. Das 
ist nicht nur hier besser weil nur wenige Leute einen 30"Monitor haben, 
es sorgt auch fuer eine bessere Unterteilung und fuer mehr Verstaendnis.
Es schadet auch nicht ein paar Anmerkungen in den Schaltplan zu 
schreiben. Glaub mir das wirst auch du besser finden wenn du deinen 
eigenen Schaltplan in zwei Jahren nochmal verstehen musst.

Olaf

von Nicole F. (Gast)


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Eigentlich ist alles schon gesagt, aber ich fasse es zum besseren 
Verständniss zusammen.

Ich muss einen Frequenzumrichter, der einen Analog Eingang besitzt 
(A1-A3 werden dort gemeinsam angeschloßen, steuern. Hierbei habe ich 
drei Geschwindkeitsstufen eines Motors einzustellen.
Diese sind zum Beispiel:
Normal : 9,7V
Langsam: 9,3V
Schnell: 10V

Als Input habe ich zwei 24V Digital Leitungen (jeweils mit 500mA 
belatbar, die wie folgendermaßen zu interpretieren wären.
S1 high; S2 high : Normale Geschwindigkeit
S1 low; S2 high  : Schnelle Geschwindikeit
S1 high; S2 low  : Langsame Geschwindigkeit

Eine separate Versorgung für evtl. einzustezende Bauteile habe ich nicht 
vorliegen, was die Sache nochmal zusätzlich erschwert.

In der Simulation funktioniert die Schaltung, aber bei Analogen 
Schaltungen kann ich der Simulation wenig vertrauen und habe mich 
deswegen an euch gewand, das ihr mal drüber schaut.
Wenn jemand bessere Ideen hat, dann bitte immer her damit.

Grüße, eure Nicole!

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Nicole F. schrieb:
> Mit S1 und S2 werden insgesamt nur 3 drei Zustände wiedergegeben:
> Zustand 1: Lansamer >S1 auf low
> Zustand 2: Schneller >S2 auf low
> Zustand 3: nichst >S1 und S2 auf High.

Das ist die Tabelle, die am Augang dann drei verschieden hohe 
Analogspannungen ausgeben soll, oder?

Für mich sieht das nach einem Fall für einen 4 zu 1 Multiplexer aus, 
denn man bei einem gewünschten 7-13V Ausgang mit z.B. einem halben 
CD4052 aufbauen kann.
An die 4 Eingänge des Multiplexers legt man per z.B. Trimmpoti oder 
festem Spannungsteiler die gewünschten Ausgangsspannungen, während du S1 
und S2 (Eingangswahlsignale?) an die Select Eingänge A und B 
anschliesst, hier am besten über Vorwiderstand und 15V Zenerdiode. Den 
Mux speist man auch mit 15V.  Am Ausgang des Mux steht dann die durch 
die Select Eingänge gewählte Ausgangsspannung.
Falls etwas höhere Ausgangsströme nötig sind, kann man auch beide 
Multiplexer des 4052 parallel schalten. Geschätzte Zahl der Bauteile 
etwa 10-12. Reicht der Ausgangsstrom immer noch nicht, kann man noch 
einen Emitterfolger dahinter klemmen.

Nicole F. schrieb:
> Eine separate Versorgung für evtl. einzustezende Bauteile habe ich nicht
> vorliegen, was die Sache nochmal zusätzlich erschwert.

Gut, dann machst du dir aus den beiden S Leitungen noch über 2 Dioden 
eine Versorgung für den Mux. Da immer eine der beiden Leitungen high 
ist, sollte das klappen, vor allem, wenn du die mit 500mA belasten 
darfst. Schick das ganze über einen Spannungsregler der 7815 Klasse.

: Bearbeitet durch User
von suizidbastler (Gast)


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Nicole F. schrieb:
> Als Input habe ich zwei 24V Digital Leitungen (jeweils mit 500mA
> belatbar,

du hast bestimmt auch noch die 24V (sonst könnte man mit dem 
active-low-Signal nichts anfangen) und wahrscheinlich auch einen 
Masseanschluss. Ohne den kann die Schaltung nicht funktionieren, denn 
wenn alle Eingangsleitungen auf gleichem Potential liegen (S1 und S2 
high) kann hinten keine Spannung rauskommen.

von Nicole F. (Gast)


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Der Masse Anschluß ist doch da. Und nein, ich habe keine zusätzliche 24V 
zur Verfügung.

von suizidbastler (Gast)


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Die 24V kannst du, wie Matthias Sch. geschrieben hat, mit 2 Dioden 
bekommen.
Bleibt trotzdem rein interessehalber die Frage:
Wie wird normalerweise an die Steuerausgänge etwas (z.B. ein Relais oder 
ein Magnetventil) angeschlossen, wenn die 24V nicht herausgeführt sind?
Bei active-low-Ausgängen hängt der Verbraucher normalerweise zwischen 
+24V und dem Steuerausgang.

von Ayyas S. (ayyas)


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Hallo Nicole,

mit den MOSFETs und Widerständen hast du im Grunde einen Multiplexer 
gebaut.
Mit den OPVs stellst du wahrscheinlich die benötigten Spannungen ein.
Wie Matthias Sch schrieb ist ein fertiger MUX die sinnvollere Wahl. Die 
OPVs kannst du dir wahrscheinlich auch sparen, der gute alte 
Spannungsteiler sollte hier allemal ausreichen.

Grüße, Ayyas

von Bülent C. (mirki)


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MaWin schrieb:
> Nicole F. schrieb:
>> Wie kommst Du darauf? Laut Datenblatt für den 2N7000 sind es min. 0.8V
>> max 3V und Typisch 2.1V. Die 2.2V müßten ausreichen.
>
> Wie kommst DU darauf ?
>
> UGS(th) sagt: Unterhalb der Spannung sperrt der MOSFET sicher.
> Bis zum sicher leiten muss man verdoppeln.

Und wie kommst DU darauf, das er bei UGS=2.2V nicht durchschalten würde?
Ok, er ist zwar nicht voll durchgesteuert, aber die 2.2V müßten 
ausreichen für die Anwendung von Nicole. Das was da fließt reicht für 
Sie aus. Zudem ist verdoppeln nicht immer die beste Wahl, da sich die 
Toleranzen von Hersteller zu Hersteller stark unterscheiden können. Wir 
wollen ja nicht das die Nicole im Heiligen Rauch eingenebelt wird.
Sie kann es so probieren, oder die UGS ein klein wenig anheben, oder 
z.B. den BSS138 nehmen.

von Kai K. (klaas)


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>Für mich sieht das nach einem Fall für einen 4 zu 1 Multiplexer aus,
>denn man bei einem gewünschten 7-13V Ausgang mit z.B. einem halben
>CD4052 aufbauen kann.

Genau. Das dürfte am einfachsten sein. Ich würde das so wie im Anhang 
probieren.

Wenn eine geregelte Spannung von 15V erzeugt wird, hat das den Vorteil, 
daß die Ausgangsspannungen stabil sind und nicht von den 24V Pegeln der 
Steuersignale abhängen.

Eventuell geht auch ein 78L15. Der 100R Widerstand soll den 
Einschaltstrom auf unter 500mA begrenzen. Die 100p sollen die 
Umschaltspikes begrenzen. Am x-Ausgang sitzt dazu ein Tiefpaß mit 10k 
und 10n. Die Steuersignale sind mit den 100p Caps auch ein wenig 
bandbreitenbegrenzt. Am Ausgang des LM358 sitzt ein 100R Widerstand zur 
Entkopplung der Kabelkapazität.

Die Trimmer sollten Cermet-Trimmer mit mindestens 20 Umdrehungen sein.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Kai Klaas schrieb:
> Am Ausgang des LM358 sitzt ein 100R Widerstand zur
> Entkopplung der Kabelkapazität.
Danke für die Skizze.
Statt dem LM358 tuts auch ein simpler Emitterfolger, man stellt eben die 
Trimmer etwas höher ein. Auch die Diode über dem 7815 ist hier nicht 
nötig. Man kann die Multiplexer, wie oben angemerkt, auch einfach 
parallel schalten, erniedrigt ein wenig den Kanalwiderstand der Mux.

: Bearbeitet durch User
von MaWin (Gast)


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Bülent C. schrieb:
> Und wie kommst DU darauf, das er bei UGS=2.2V nicht durchschalten würde?

Weil ich die Grundlagen der Halbleiterphysik an der Uni gelernt habe.

Man legt Schaltungen nicht danach aus, daß sie manchmal funktionieren, 
sondern daß sie immer funktionieren, also mit jedem Bauteil derselben 
Typennummer unter allen Umgebungsbedingungen.

von Nicole F. (Gast)


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Hey Leute, vielen Dank für die Alternativen. Meine Schaltung macht ja im 
Grunde nichts anderes was ein multiplexer Baustein auch macht. Ich habe 
diesen halt diskret aufgebaut.
Und was die fet's angeht, die funktionieren nicht nur manchmal, sondern 
immer.

von Nicole F. (Gast)


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Bülent C. schrieb:

> Und wie kommst DU darauf, das er bei UGS=2.2V nicht durchschalten würde?
> Ok, er ist zwar nicht voll durchgesteuert, aber die 2.2V müßten
> ausreichen für die Anwendung von Nicole. Das was da fließt reicht für
> Sie aus. Zudem ist verdoppeln nicht immer die beste Wahl, da sich die
> Toleranzen von Hersteller zu Hersteller stark unterscheiden können. Wir
> wollen ja nicht das die Nicole im Heiligen Rauch eingenebelt wird.
> Sie kann es so probieren, oder die UGS ein klein wenig anheben, oder
> z.B. den BSS138 nehmen.

Genauso ist es. Die 2.2V reichen aus, ich muss den fet den Hahn nicht 
voll aufdrehen in meiner Schaltung.

von Kai K. (klaas)


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>Genauso ist es. Die 2.2V reichen aus, ich muss den fet den Hahn nicht
>voll aufdrehen in meiner Schaltung.

Du irrst gewaltig!

Also, dann schauen wir uns das Datenblatt des 2N7000 nochmal genau an:

Da steht, daß für einen Drain-Strom von 1mA und einer 
Drain-Source-Spannung von 3,0V bis zu 3,0V Gate-Source-Spannung nötig 
ist. Also nix mit 2,2V, sondern schon mal mindestens 3,0V.

Da du aber einen Drain-Widerstand von 1k (z.B. R3) hast, reicht dir ein 
Drain-Strom von 1mA garnicht. Bei dir müssen ja mindestens 5...6mA 
Drain-Strom fließen. Also reicht dir nicht mal eine Gate-Source-Spannung 
von 3,0V.

Dann beziehen sich die Datenblattangaben auf Raumtemperatur. Bei einer 
abweichenden Temperatur steigt die zum Durchschalten nötige 
Gate-Source-Spannung an.

Dann gibt es noch einen anderen Punkt zu berücksichtigen: Falls 
Störungen auf der 0V Verbindung deines Board zu den anderen Boards 
liegen, könnten diese das Durchschalten der FETs kurzzeitig 
unterbrechen, weil diese die effektive Gate-Source-Spannung verringern 
können. So mindestens 0,5V Reserve (im Fachjargon "noise margin") sollte 
man schon vorsehen. Also sind es mindesten 3,5V Gate-Source-Spannung, 
die du einplanen solltest.

Dann kommt dazu, daß die Steuersignale deutlich weniger als 24V liefern 
können. Auch das mußt du berücksichtigen und dann bist du ganz schnell 
bei einer eingeplanten Gate-Source-Spannung von 5V.

-> Deine 2,18V Gate-Source-Spannung sind völlig unzureichend für einen 
sicheren Betrieb!

von MaWin (Gast)


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Nicole F. schrieb:
>
> Genauso ist es.

Nein, natürlich nicht, das ist völlig an den Haaren herbeigezogener 
Humbug, 1. April mässiger Scherz:

>> Zudem ist verdoppeln nicht immer die beste Wahl, da sich die
>> Toleranzen von Hersteller zu Hersteller stark unterscheiden können. Wir
>> wollen ja nicht das die Nicole im Heiligen Rauch eingenebelt wird.

Kompletter Käse, alle MOSFETs halten die doppelte UGS(th) Spannug am 
Gate aus, sie ist sogar vorgeschlagen in der Zeile RDS(on) und das 
doppelte von dieser vorgeschlagenen ist meist die garantiert zulässige 
maximale Gate-Spannung die der MOSFET ohne zu murren aushält.

Verwendet man jedoch eine geringere Gate-Spannung ist zumindest nicht 
mehr der maximale laut Datenblatt zulässige Strom erlaubt.


Aber wem erklären wir es, Nicole F. ist sowieso lernresistent, denn 
statt einfacheren Lösungen will er nur seine kranke selbsterfundene 
gigantisch aufwändige Schaltung sanktioniert bekommen.

Selbst Kai's Schaltung lässt sich reduzieren auf einen DG413, 3 
Trimmpotis und eine BAS40-05.

von Route_66 H. (route_66)


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Nicole F. schrieb:
> Hey Leute, vielen Dank für die Alternativen. Meine Schaltung macht ja im
> Grunde nichts anderes was ein multiplexer Baustein auch macht. Ich habe
> diesen halt diskret aufgebaut.
> Und was die fet's angeht, die funktionieren nicht nur manchmal, sondern
> immer.

Kann mir hier jemand sagen, warum die Trulla Nicole hier eigentlich eine 
Frage gestellt hat? Es funktioniert ja scheinbar Alles.
Blond?

von Nicole F. (Gast)


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Hallo Jungs,

vielen herzlichen Dank für die nette und freundliche Unterstützung. Ich 
habe Die Schaltung mit dem mux nachgebaut, die Platine hergstellt und 
jetzt lasse ich den Lötkolben heiß werden und werde die Bauteile 
verlöten.

Bis zum nächstenmal,
eure Nicole

von Harald W. (wilhelms)


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Nicole F. schrieb:

> vielen herzlichen Dank für die nette und freundliche Unterstützung. Ich
> habe Die Schaltung mit dem mux nachgebaut, die Platine hergstellt und
> jetzt lasse ich den Lötkolben heiß werden und werde die Bauteile
> verlöten.

Hoffentlich gibst Du Deine potentiell unsichere Schaltung nicht
an andere Menschen weiter. Wenn Du Dir nur selbst damit schaden
kannst, bist Du höchstens Anwärter für den Darwin-Award. :-(

von Kai K. (klaas)


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>Hoffentlich gibst Du Deine potentiell unsichere Schaltung nicht
>an andere Menschen weiter.

Als ich mit ein paar Kumples vor Jahrzehnten Elektronik gelernt habe, 
hatten wir fast nichts, woraus wir hätten lernen können. Da gabs ein 
paar altbackene Bücher vom Nührmann, eins zwei Elektronikzeitschiften 
und fertig. Kein Internet, keine Datenbücher, nichts. Wir kannten den 
einen oder anderen, der sich in Elektronik gut auskannte. Aber fragen 
brauchten wir die nicht, weil die uns nicht ernst nahmen und uns eher 
ins Lächerliche zogen.

Und wie ist es heute? Du bekommst alles und überall. Du kannst mit jeder 
Pißfrage in unendlich viele Foren gehen, wo dich die Experten 
überschütten mit hilfreichen Antworten. Und was machen die Newbies? Sie 
wissen es besser und sind nicht bereit etwas dazuzulernen. Und ach wie 
schnell ist ihr Stolz verletzt, wenn man ihnen versucht klarzumachen, 
daß ihr "Entwurf" Murks ist.

Wie verrückt doch die Welt ist...

: Bearbeitet durch User
von Nicole F. (Gast)


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Also Jungs, mir ist ja klar, das ihr damit ein Problem habt, wenn ein 
Mädel mit so einer mordsmäßig komplizierten Schaltung - die auch noch 
funktioniert, um die Ecke kommt und eure Männerwelt ins Schanken bringt. 
Aber mir vorzuwerfen, das ich keine Vorschläge annehme, ist eine 
frechheit. Ich hatte doch oben geschrieben, das ich ich die mux 
Schaltung aufgebaut habe. Ja genau, die mux Schaltung von Kai.

von Kai K. (klaas)


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>Also Jungs, mir ist ja klar, das ihr damit ein Problem habt, wenn ein
>Mädel mit so einer mordsmäßig komplizierten Schaltung - die auch noch
>funktioniert, um die Ecke kommt und eure Männerwelt ins Schanken bringt.

Wer sagt dir, daß ich eine Junge bin??

Denk beim Hantieren mit dem 4052 an ESD...

von Ayyas S. (ayyas)


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Hallo

wie ich oben schon schrieb ist der Lösungsvorschlag von Matthias/Kai 
definitiv die bessere alternative.

Nicole, deine Schaltung beinhaltet unnötig viele Bauteile. Aber um dein 
Ego etwas zu streicheln :):
Ich sehe keinen Grund, warum die Schaltung von Nicole nicht 
funktionieren sollte (abgesehen von ihrer Dimensionierung, aber da muss 
man ja nur einige Widerstände ändern und evtl muss man mit Kondensatoren 
die Umschaltpeaks abfangen).

Sie hat mit MOSFETs und WIDERSTÄNDEN im Grunde nur NAND und INVERTER 
realisiert.

Wenn ich die Schaltung genauer anschaue, erkenne ich:

- BLOCK LINKS OBEN
  NICHT (S1 NICHTUND S2 ) = S1 UND S2
  A3 = SMTILDE, A2 = 0, A1 = 0


- BLOCK RECHTS OBEN
  NICHT ( (NICHT S1) NICHTUND S2 ) = NICHT S1 UND S2
  A3 = 0, A2 = S2TILDE, A1 = 0

- BLOCK RECHTS UNTEN
  NICHT ( S1 NICHTUND (NICHT S2) ) = S1 UND NICHT S2
  A3 = 0, A2 = 0, A1 = S1TILDE

Im unteren linken Block werden nach den Spannungsfolgern die Spanungen 
S1TILDE und S2TILDE zur Verfügung gestellt. Diese beiden gehen in einen 
Differenzverstärker und dieser wird wieder verstärkt zu SMTILDE.

Nicole, es ist und bleibt ein theoretische Schaltung, in der Praxis 
würde man es nicht auf diese Weise realisieren/einsetzen.

Grüße, Ayyas

von Ein Mann (Gast)


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Nicole F. schrieb:
> Also Jungs, mir ist ja klar, das ihr damit ein Problem habt, wenn
> ein
> Mädel mit so einer mordsmäßig komplizierten Schaltung - die auch noch
> funktioniert, um die Ecke kommt und eure Männerwelt ins Schanken bringt.
> Aber mir vorzuwerfen, das ich keine Vorschläge annehme, ist eine
> frechheit. Ich hatte doch oben geschrieben, das ich ich die mux
> Schaltung aufgebaut habe. Ja genau, die mux Schaltung von Kai.

Hallo Nicole,

ich denke nicht, dass die "bummeligen" Beiträge etwas damit zu tun haben 
das du eine Frau bist (im Gegenteil). Das ist hier im Forum relativ 
normal (scheint einfach zur Männerwelt zu gehören, dass man so redet ^^) 
und kann in vielen Threads beobachtet werden. Wenn man das ausblenden 
kann, ist es im Grunde egal, denn die Tips und Vorschläge sind in der 
Regel sehr gehaltvoll.

Der Vorteil dieser Direktheit ist: Jede Unschönheit der eigenen 
Schaltungsentwürfe wird einem mit überdeutlicher Brutalität vor die Nase 
geklatscht und man kommt (sofern man will) schnell auf bessere Lösungen.

--> hat bei dir ja auch schnell zum Erfolg geführt. Du musst einfach das 
Endergebnis betrachten. :-)

von Kai K. (klaas)


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>scheint einfach zur Männerwelt zu gehören, dass man so redet ^^

Oh, bei den Mädels ist das nicht besser...

von Nicole F. (Gast)


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Ayyas, Du hast es auf den Punkt gebracht. Danke!

@die anderen:
Jungs, findet euch damit ab, das es auch Frauen gibt, die was von 
Elektronik verstehen und genug Arsch in der Hose haben, um einen 
Multiplexer diskret aufzubauen. Ich denke mit meinen 24 Jahren kann ich 
mir sicherlich auf die Schulter klopfen. Ein wenig Annerkennung wäre 
angebracht gewesen.
So, ich bin jetzt raus und gehe Party machen!
Ciao

von Kai K. (klaas)


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>Jungs, findet euch damit ab, das es auch Frauen gibt, die was von
>Elektronik verstehen und genug Arsch in der Hose haben, um einen
>Multiplexer diskret aufzubauen.

Ich glaube nicht, daß das hier irgendjemand ernsthaft in Frage stellt...

von nicht die mama (Gast)


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Kai Klaas schrieb:
> Ich glaube nicht, daß das hier irgendjemand ernsthaft in Frage stellt...

das nicht, es gibt sicher genügend Frauen, die so etwas können. Aber 
nicht jeder, der einen Frauennamen benutzt, ist eine Frau.
Und nicht jeder, der eine Frage stellt, will wirklich eine Antwort...

von Harald W. (wilhelms)


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Nicole F. schrieb:

> und genug Arsch in der Hose haben, um einen
> Multiplexer diskret aufzubauen.

...und warum sollte man dastun, wenn Multiplexer-ICs das Problem
besser und billiger lösen?

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