Dremel Drehzahl ändern

Gast #4062771
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Hallo,

für einen günstigen Versuchsaufbau mit Elektromotor würde ich gerne 
einen Dremel verwenden. Ich benötige Drehzahlen zwischen 3000 und 12000 
U/min. Der Dremel hat aber zwischen 5000 und 35000 U/min.
Daher stellt sich mir die Frage ob es eine Möglichkeit gibt, durch einen 
kleinen Umbau die Drehzahl zu verändern?

Vielen Dank für Eure Hilfe!

LG
Katja
#4062905
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Katja schrieb:

> Um den Aufbau so einfach wie möglich zu halten

...würde ich an Deiner Stelle einen Gleichstrommotor mit passenden
Daten zu nehmen. Die lassen sich  wesentlich besser in der Geschwin-
digkeit steuern, z.B. per PWM. Ich nehme an, Du meinst mit "Dremel"
ein Modell für Direktanschluss an 230V. Bei solchen Motoren ist der
Einstellbereich für die Drehzahl begrenzt.
#4065101
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Statt den blöden 230V Dremel was ordentliches nehmen:
z.B.
http://www.proxxon.com/de/micromot/28462.php?list

3000 - 15000 U/min.
Einfach mit PWM und 18V zu versorgen.

Nachtrag: Die haben leider schon eine Wollwellenregelung eingebaut. Also 
nichts mit PWM. Um die steuern zu können müssen sie mit einem 
Wechselspannungsnetzteil versorgt werden.
Aber vieleicht reicht das ja.
#4065109
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Harald Wilhelms schrieb:
> Katja schrieb:
>
>> Um den Aufbau so einfach wie möglich zu halten
>
> ...würde ich an Deiner Stelle einen Gleichstrommotor mit passenden
> Daten zu nehmen. Die lassen sich  wesentlich besser in der Geschwin-
> digkeit steuern, z.B. per PWM. Ich nehme an, Du meinst mit "Dremel"
> ein Modell für Direktanschluss an 230V. Bei solchen Motoren ist der
> Einstellbereich für die Drehzahl begrenzt.

Auch im Dremel ist ein Gleichstrom/-, Reihenschluss/-, Hauptschlussmotor 
oder
man sagt auch dazu Universalmaschine, alles dasselbe heisst nur anders 
;-))
Kann auch sowohl mit Gleich/- und Wechselstrom betrieben werden.
Gast #4065121
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Udo Schmitt schrieb:
> Nachtrag: Die haben leider schon eine Wollwellenregelung eingebaut. Also
> nichts mit PWM. Um die steuern zu können müssen sie mit einem
> Wechselspannungsnetzteil versorgt werden.

Soweit ich weiss, muss der Proxxon mit Gleichspannung, aber ungesiebt, 
versorgt werden, damit die eingebaute Regelung funktioniert.
Da wird eine PWM auch klappen, wenn die interne Regelung gebrueckt wird.

wendelsberg
#4065130
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wendelsberg schrieb:
> Soweit ich weiss, muss der Proxxon mit Gleichspannung, aber ungesiebt,
> versorgt werden, damit die eingebaute Regelung funktioniert.

Das kann auch sein. Dann ist ein Thyristor statt einem Triac verbaut.
Mein altes Teil hat noch die Regelung im Netzteil, in der Bohrmaschine 
selbst ist nur ein Ausschalter.
Find ich besser.

wendelsberg schrieb:
> Da wird eine PWM auch klappen, wenn die interne Regelung gebrueckt wird.

Klar, das kann man immer machen. Es steht auch dabei dass bei 
stabilisierter Spannung die Maschine immer bei voller Drehtahl läuft. 
Das würde auch auf eine Thyristorsteuerung hinweisen. Der schaltet 
dauerhaft durch.

Insofern wollte ich darauf hinweisen, denn inwiefern sich die eingebaute 
Thyristorsteuerung mit einer PWM verträgt wäre zu klären.
Gast #4065135
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wendelsberg schrieb:
> Udo Schmitt schrieb:
>> Nachtrag: Die haben leider schon eine Wollwellenregelung eingebaut. Also
>> nichts mit PWM. Um die steuern zu können müssen sie mit einem
>> Wechselspannungsnetzteil versorgt werden.
>
> Soweit ich weiss, muss der Proxxon mit Gleichspannung, aber ungesiebt,
> versorgt werden, damit die eingebaute Regelung funktioniert.
> Da wird eine PWM auch klappen, wenn die interne Regelung gebrueckt wird.
>
> wendelsberg

Dachte ich auch erst. Bis vor kurzem kannte ich als 'Dremel' nur die 
gleichstrombetriebenen Teile mit Wendelschnur und dazugehörigem 
Netzteil. Aber es gibt offenbar von Dremel auch leistungsstärkere 
Geräte, die direkt mit 230V AC betrieben werden. Und diese sind hier 
wohl gemeint. :-)
Gast #4065166
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wendelsberg schrieb:
> npn schrieb:
>> Geräte, die direkt mit 230V AC betrieben werden. Und diese sind hier
>> wohl gemeint. :-)
>
> Das muessen wir leider wieder bei der Glaskugel erfragen - wie immer
> fehlen essentielle Angaben.
>
> wendelsberg

Richtig. Ich hab es auch nur vermutet.
Aber immerhin weiß ich jetzt, daß es überhaupt 230V-Dremel gibt. :-)
Gast #4065191
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Udo Schmitt schrieb:
> npn schrieb:
>> Aber immerhin weiß ich jetzt, daß es überhaupt 230V-Dremel gibt. :-)
>
> Ich kenne Dremel nur als 230V Geräte.
> Proxxon waren die Niederspannungsfeinbohrmaschinen.
> Früher gab es noch ein oder zwei andere Firmen.

Kann gut möglich sein, daß ich da auf dem Holzweg war und wirklich 
Proxxon im Hinterkopf hatte. Da machst du mich direkt etwas unsicher 
:-)))
#4065227
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npn schrieb:
> Da machst du mich direkt etwas unsicher
> :-)))

Sorry nicht meine Absicht :-)
Ich erhebe nicht Anspruch auf absolute Richtigkeit. Das Gesagte spiegelt 
nur meinen (vermeintlichen) Wissensstand wider.

Max D. schrieb:
> Der Dremel wird einen Allstrommotor haben und intern schon mit einem
> Dimmer geregelt werden.

Die von mir oben genannte Proxxon hat einen deutlich besser passenden 
Drehzahlbereich und nicht das "Problem" mit hoher Spannung betrieben 
werden zu müssen.
#4065374
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npn schrieb:

> Dachte ich auch erst. Bis vor kurzem kannte ich als 'Dremel' nur die
> gleichstrombetriebenen Teile mit Wendelschnur und dazugehörigem
> Netzteil. Aber es gibt offenbar von Dremel auch leistungsstärkere
> Geräte, die direkt mit 230V AC betrieben werden. Und diese sind hier
> wohl gemeint. :-)

M.W. waren die ersten echten "Dremel", die auf dem Markt kamen,
230V-Typen. Erst später gab es auch welche mit Gleichstrommotoren.
Bei Proxon war das anders. Bei 230V-Universalmotoren kann man zwar
mit Dimmern die Drehzahl verändern, der Drehzahlbereich ist aber
m.W. begrenzt. Reine Gleichstrommotoren haben da wohl einen grös-
seren Bereich.

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