Gast
#4062805
Hallo, hat jemand eventuell eine Idee zu folgendem Phänomen: Ein PC funktioniert prima, allerdings fliegt der FI-Schutzschalter, sobald man den PC mit einem geschirmten(!) Patchkabel ans Netzwerk anschließt oder die TV-Karte mit einem Antennenkabel an den Antennenanschluss. Das Problem tritt aber NICHT auf, wenn ein ungeschirmtes UTP-Patchkabel benutzt wird. Das Anschließen des PCs an eine andere Steckdose führt zu keiner Veränderung. Im PC-Gehäuse ist das Mainboard mit Abstandshaltern aus Metall in das Metallgehäuse geschraubt, natürlich nur an den vorgesehenen ATX-Schraubstellen. Und, was mir auffällt: Die Platine des vorderen Bedienfelds (USB-Ports, LEDs usw.) ist werksseitig mit einem einzelnen Leiter an das Gehäuse geschaubt, d.h. damit verbunden. Leider sieht man die Platine nicht so richtig, aber vermutlich ist irgendwie die Massefläche der Platine über den Leiter mit dem Gehäuse verbunden. In dem Gebäude gibt es noch weitere Computer, das Problem ist jedoch vorher noch nie aufgetreten. Von daher sieht's danach aus, dass es nicht an der Elektroinstallation, sondern an dem PC liegt. Hat zufällig jemand eine Idee oder einen Denkanstoß, woran das liegen könnte bzw. was man testen/auswechseln sollte? Könnten dem verbauten PC-Netzteil irgendwelche Filter fehlen? Gruß in die Runde und einen schönen Sonntag noch! ;-) PS: Da es bei der Frage nicht um SATA, RAID usw. geht, sondern Schaltnetzteile, Masseverbindung, Metallgehäuse, Erdung und FI-Schalter, habe ich mal im Bereich "Schaltungstechnik" gepostet. ;-)