Forum: PC Hard- und Software 64bit und 32bit-Windows


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von Lummerland (Gast)


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Hi, es gibt 32bit-Windows und 64bit-Windows. Was bedeutet das? Gabs auch 
mal 16bit-Windows?

: Verschoben durch Moderator
von A. K. (prx)


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Ja. Win 3.x.

von Helmut S. (helmuts)


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> Hi, es gibt 32bit-Windows und 64bit-Windows. Was bedeutet das?

Mit 32bit Windows kann man maximal 2^32 Bytes RAM-Speicher adressieren.
Das sind ca. 4GB.

Mit 64bit Windows kann man maximal 2^64 Bytes RAM-Speicher adressieren.

von Mike B. (mike_b97) Benutzerseite


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Lummerland schrieb:
> Hi, es gibt 32bit-Windows und 64bit-Windows. Was bedeutet das? Gabs auch
> mal 16bit-Windows?

der war gut
lol

für Leute wie mich, die das letzte Jahrtausend noch erlebt haben, war 
das mal was richtig GEILES!
'n Graphische Benutzer-Interface, boah!
und DOOM und die Siedler liefen trotzdem noch, wenn jemand das noch 
kennt

von Phantomix X. (phantomix) Flattr this


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Commander Keen ftw :D und alles von Apogee auch!

Windose 3.11 neumodischer Kram... mehr als DOS und den Norton Commander 
brauchte man nicht ;-)

von Mike B. (mike13579)


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Mike B. schrieb:
> Lummerland schrieb:
>> Hi, es gibt 32bit-Windows und 64bit-Windows. Was bedeutet das? Gabs auch
>> mal 16bit-Windows?
>
> der war gut
> lol
>
> für Leute wie mich, die das letzte Jahrtausend noch erlebt haben, war
> das mal was richtig GEILES!
> 'n Graphische Benutzer-Interface, boah!
> und DOOM und die Siedler liefen trotzdem noch, wenn jemand das noch
> kennt
Kenne ich die guten Zeiten als Command & Conquer noch von Westwood 
Studios entwickelt wurde und Spiel fertig waren wenn sie ausgeliefert 
wurden weil update nachladen war meist nicht möglich.

Helmut S. schrieb:
>Mit 32bit Windows kann man maximal 2^32 Bytes RAM-Speicher adressieren.
>Das sind ca. 4GB.
Nur Teilweise richtig
http://de.wikipedia.org/wiki/Physical_Address_Extension

>Mit 64bit Windows kann man maximal 2^64 Bytes RAM-Speicher adressieren.
Schön wers Microsoft hat da meist ein Limit eingebaut.

von Phan Tom (Gast)


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Phantomix Ximotnahp schrieb:
> Windose 3.11 neumodischer Kram... mehr als DOS und den Norton Commander
> brauchte man nicht ;-)

Und PC-Programme werden nie, nie mehr als 640kB RAM brauchen ;-)

von Jan H. (j_hansen)


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Mike B. schrieb:
> Helmut S. schrieb:
>>Mit 32bit Windows kann man maximal 2^32 Bytes RAM-Speicher adressieren.
>>Das sind ca. 4GB.
> Nur Teilweise richtig
> http://de.wikipedia.org/wiki/Physical_Address_Extension

Und im Wikipediaartikel steht auch, dass Windows ohne Kopfstände mehr 
als 4GB auch mit PAE nicht unterstützt.

von Benjamin K. (benjamin92)


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Bevor du fragst, ein 8 bit Windows gabs nicht von Microsoft ;)

von A. K. (prx)


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Jan Hansen schrieb:
> Und im Wikipediaartikel steht auch, dass Windows ohne Kopfstände mehr
> als 4GB auch mit PAE nicht unterstützt.

Doch, Windows schon. Nur die 32-Bit Desktop-Versionen nicht.

von bluppdidupp (Gast)


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Phantomix Ximotnahp schrieb:
> Commander Keen ftw :D und alles von Apogee auch!

Inzwischen übrigens auch für 32bit-Windows zu haben :D
http://store.steampowered.com/app/9180/
http://store.steampowered.com/app/238050/

von npn (Gast)


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Jan Hansen schrieb:
> Mike B. schrieb:
>> Helmut S. schrieb:
>>>Mit 32bit Windows kann man maximal 2^32 Bytes RAM-Speicher adressieren.
>>>Das sind ca. 4GB.
>> Nur Teilweise richtig
>> http://de.wikipedia.org/wiki/Physical_Address_Extension
>
> Und im Wikipediaartikel steht auch, dass Windows ohne Kopfstände mehr
> als 4GB auch mit PAE nicht unterstützt.

Sorry, aber was hast du jetzt neues entdeckt, was Helmut noch nicht 
geschrieben hatte?
32bit-Windows unterstützt max. 4GB, auch mit PAE.
Das gilt allerdings explizit für 32bit-Desktop-Versionen.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Helmut S. schrieb:
> Mit 32bit Windows kann man maximal 2^32 Bytes RAM-Speicher adressieren.
> Das sind ca. 4GB.
>
> Mit 64bit Windows kann man maximal 2^64 Bytes RAM-Speicher adressieren.

Heißt das, dass man bit 16-Bit-Windows (Windows 3.x) maximal 2^16 Bytes
RAM-Speicher adressieren kann? ;-)

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Phan Tom schrieb:

> Und PC-Programme werden nie, nie mehr als 640kB RAM brauchen ;-)

PC-Programme konnten maximal 64k groß sein. Plus 2x 64k für Daten. Das 
war das Limit einer *.com - Datei. Mit 640k konnte man theoretisch zehn 
derartige Programme gleichzeitig im Speicher halten. Da MS-DOS 2.11 ein 
reines single-user - System war, war dies ein recht illusorischer 
Usecase.

Mit MS-DOS 3.3 kam dann das *.exe - Format. Damit durfte Programmcode 
mehrere Segmente umfassen, womit obige Aussage überholt war...

von Dennis R. (dennis_r93)


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Mit Segmentation im 8086(und folgende) konnten 2^20 bit (1 Mbyte) 
addressiert werden.
Davon gingen aber Speicher für die Grafik und das Bios ab, am Ende 
blieben nur noch ca 640 Kbyte für OS und Programme übrig. Daher auch der 
Spruch dass man nie mehr als 640 Kbyte Ram brauchen werde.

Aus dieser Lage haben sie viele verschiedene Erweiterungstechniken für 
mehr als 640 Kbyte entwickelt, die teilweise echt grausig sind im 
vergleich zu dem virtuellen Speicherlayout von heute.

von Sebastian Hepp (Gast)


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Der eigentliche Grund liegt nicht in der Menge an Speicher, die 
verwaltet werden kann, sondern in der Breite der Datenregister.
Ein 32 Bit Windows setzt einen 32 Bit Prozessor voraus und ein 64 Bit 
Windows eben einen 64 Bit Prozessor. Solche Prozessoren von Intel oder 
AMD haben dann 32 bzw. 64 Bit breite Register. Das muss nicht immer in 
4GByte bzw. xx Exabyte addessierbaren Speichers enden. Siehe die 16 Bit 
Zeit mit der Segmentierung...

Übrigens haben nicht nur Microsoft die Menge an RAM beschränkt, sondern 
auch die Prozessorhersteller. (Letztere haben einfach nicht alle 64 
Leitungen angeschlossen, sondern "nur" 48 oder 56 zum Beispiel.

von Michael B. (alter_mann)


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Sebastian Hepp schrieb:
> Ein 32 Bit Windows setzt einen 32 Bit Prozessor voraus

Läuft aber erwiesenermaßen auch auf 64-Bit-Hardware, nutzt nur die 
Ressourcen nicht komplett.
Umgekehrt (64-Bit-BS auf 32-Bit-Prozi) funktioniert es aber wirklich 
nicht.

von Peter II (Gast)


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Michael Bauer schrieb:
> Umgekehrt (64-Bit-BS auf 32-Bit-Prozi) funktioniert es aber wirklich
> nicht.

auch auf einen 32bit Prozessor kann man einen 64bit Prozessor emulieren 
- nur schnell wird es dann nicht.

von A. K. (prx)


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Sebastian Hepp schrieb:
> Der eigentliche Grund liegt nicht in der Menge an Speicher, die
> verwaltet werden kann, sondern in der Breite der Datenregister.

Der eigentliche Grund für was?

Registerbreiten sind nur eines von vielen problematisches Kriterien. 
Denn dabei wird allzu leicht der 8080 zum 16-Bit Prozessor. Die x86er 
haben zudem einen derart wildes Sammelsurium verschieden breiter 
Registersätze, dass man heute auch von 256-Bit Prozessoren sprechen 
könnte.

von drama (Gast)


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Lummerland schrieb:
> Hi, es gibt 32bit-Windows und 64bit-Windows.

Ja, leider. Ich wünschte Microsoft hätte schon mit Windows 8 die alten 
Zöpfe endlich abgeschnitten. Die Zeit war reif. Es nervt, dass man sich 
noch immer um Unterschiede zwischen 32- und 64-Bit-Version kümmern muss.

Aber ne, selbst Windows 10 soll es sogar in einer 32-Bit-Version für den 
PC geben. :(

von A. K. (prx)


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Dennis R. schrieb:
> Mit Segmentation im 8086(und folgende) konnten 2^20 bit (1 Mbyte)
> addressiert werden.

2^20 Bits wären 128KB. Das wär sogar Bill Gates zu wenig gewesen. ;-)

Beim 286 waren es schon 2^24 Bytes, 16MB.

von A. K. (prx)


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Bei Prozessoren mit Speicherverwaltungseinheit (MMU) gibt keinerlei 
ursächlichen Zusammenhang zwischen der Breite irgendwelcher normaler 
Register und der Menge an adressierbarem physikalischem RAM.

Sehr wohl aber kann es einen Zusammenhang mit der Menge direkt 
adressierbaren virtuellen Speichers eines Prozesses geben.

: Bearbeitet durch User
von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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A. K. schrieb:

> Dennis R. schrieb:
>> Mit Segmentation im 8086(und folgende) konnten 2^20 bit (1 Mbyte)
>> addressiert werden.
>
> 2^20 Bits wären 128KB. Das wär sogar Bill Gates zu wenig gewesen. ;-)

Schick mal Deinen Taschenrechner zur Kalibrierung. Mit 20 
Adressleitungen lässt sich 1MB ansprechen. Für 128k reichen 17 bit.

Die ursprüngliche *.com-Datei konnte aber nur 64k groß sein. Damit waren 
640k mehr als genug


> Beim 286 waren es schon 2^24 Bytes, 16MB.

16 mal so viel wie 2^20...

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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soul eye schrieb:
> A. K. schrieb:
>
>> Dennis R. schrieb:
>>> Mit Segmentation im 8086(und folgende) konnten 2^20 bit (1 Mbyte)
>>> addressiert werden.
>>
>> 2^20 Bits wären 128KB. Das wär sogar Bill Gates zu wenig gewesen. ;-)
>
> Schick mal Deinen Taschenrechner zur Kalibrierung. Mit 20
> Adressleitungen lässt sich 1MB ansprechen. Für 128k reichen 17 bit.

Nicht das 1 MByte ist in Dennis Beitrag falsch, sondern die 2^20 bit.
Das ist das, worauf A. K. hinweisen wollte. Es sollte wohl 2^20 Byte
heißen.

von MaWin (Gast)


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Lummerland schrieb:
> Hi, es gibt 32bit-Windows und 64bit-Windows. Was bedeutet das?
> Gabs auch mal 16bit-Windows?

Natürlich, bis Win32, also 3.1 etc.

Ein 64 bit Windows kann keine 16 bit Windows-Programme ausführen.

Ein 32 bit Windows kann das sehr wohl noch.

Es gibt mehr 16 bit Windows Programme als du denkst.

Ein 64 bit Windows lohnt also erst, wenn man mehr Hauptpeicher als 3GB 
hat und tatsächlich für eine Applikation benötigt.

Für Privatpersonen also eigentlich nie.

von A. K. (prx)


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MaWin schrieb:
> Ein 64 bit Windows kann keine 16 bit Windows-Programme ausführen.
> Ein 32 bit Windows kann das sehr wohl noch.

Aber ein 64-Bit Windows kann ein 32-Bit Windows ausführen, das wiederum 
ein 16-Bit Windows-Programm ausführen kann.

von Skyper (Gast)


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von Georg (Gast)


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MaWin schrieb:
> Für Privatpersonen also eigentlich nie.

Die Aussage ist etwa so zukunftsorientiert wie die von Bill Gates, man 
bräuchte nie mehr als 640 kB RAM. Wer soll denn die zukünftigen 
128-Kerner mit Terabyte-RAM kaufen? Notfalls muss halt wieder Microsoft 
ran und grafische Funktionen entwerfen, die die Leistungs wieder 
auffressen (und die Linuxer machen das natürlich sofort nach).

Georg

von Harald W. (wilhelms)


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Benjamin K. schrieb:

> Bevor du fragst, ein 8 bit Windows gabs nicht von Microsoft ;)

Mein "Window" hat nur 1Bit: Entweder auf oder zu. :-)

von Günter Lenz (Gast)


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Also ich habe immer gedacht damit ist die
Datenbusbreite mit gemeint und nicht der
Adressbus.

von A. K. (prx)


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Günter Lenz schrieb:
> Also ich habe immer gedacht damit ist die
> Datenbusbreite mit gemeint

Beim Pentium war der Datenbus bereits 64 Bits breit.

> und nicht der Adressbus.

Ist auch besser so, denn der war beim K7 13 oder 15 Bits breit.

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Günter Lenz schrieb:
> Also ich habe immer gedacht damit ist die Datenbusbreite mit gemeint

Im übertragenen Sinne ist das auch richtig. Allerdings hatte der 8088 
(auf dem immerhin Windows 3.1 lief) nur einen 8-Bit-Daten-Bus, wird aber 
als 16-Bit-Prozessor angesehen, weil die interne Verarbeitungsbreite 
halt 16 Bit waren.

Der 8086 hatte einen 16 Bit breiten Datenbus.

Der Adressbus des 8088 und 8086 war hingegen 20 Bit breit; niemand käme 
deswegen auf die Idee, diese Prozessoren deswegen als 20-Bit-Prozessoren 
zu bezeichnen.

Beim 80286 war der Datenbus wie beim 8086 16 Bit breit, aber der 
Adressbus bekam großzügige vier weitere Bits spendiert.

Beim 80386 war der Datenbus 32 Bit breit, aber es gab auch eine 
"abgespeckte" Fassung, den 80386SX mit 16-Bit-Datenbus -- trotzdem 
werden beide als 32-Bit-Prozessoren angesehen.

Die Breite des Adressbusses unterscheidet sich hier auch; der 386SX 
hatte 24 Adressleitungen und konnte daher wie der '286 maximal 16 MByte 
Speicher adressieren, während der "große" '386 32 Adressleitungen hatte 
und damit 4 GByte Speicher adressieren konnte.

Also: Es ist die interne Verarbeitungsbreite gemeint.

Windows 3.1 gab es übrigens auch in einer 32-Bit-Ausführung, das war die 
erste Version von Windows NT, das in Form von Windows 10 immer noch 
lebt.

von W.S. (Gast)


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soul eye schrieb:
> PC-Programme konnten maximal 64k groß sein. Plus 2x 64k für Daten. Das
> war das Limit einer *.com - Datei.

Beides ist falsch.

Selbstverständlich konnte auch ein .com Programm auf sämtlichen 
Realmode-Speicher zugreifen sofern es das wollte. Also nix mit "2x 64k 
für Daten".

Und dank des .exe Formates (MZ....) konnten auch reine DOS Programme so 
groß sein, wie freier RAM vorhanden war. Also maximal 640 K ohne 
Kunstgriffe.

Ach Leute, der ganze DOS-Kern hatte damals in schlappe 95 K 
hineingepaßt, zuzüglich COMMAND.COM und das war aus Sicht der damaligen 
Anwendungen ein komplettes Betriebssystem.

W.S.

von Icke ®. (49636b65)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Windows 3.1 gab es übrigens auch in einer 32-Bit-Ausführung, das war die
> erste Version von Windows NT

Das hieß aber auch Windows NT 3.1 und hatte bis auf die Optik wenig 
mit dem 16-Bit 3.1 gemeinsam.

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Icke ®. schrieb:
> Das hieß aber auch Windows NT 3.1 und hatte bis auf die Optik wenig mit
> dem 16-Bit 3.1 gemeinsam.

Schrieb ich jetzt wirklich grundlegend anderes?

von Helmut S. (helmuts)


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> Ein 64 bit Windows lohnt also erst, wenn man mehr Hauptpeicher
> als 3GB hat und tatsächlich für eine Applikation benötigt.

> Für Privatpersonen also eigentlich nie.

Dieses Aussage ist heutzutage nicht besser als damals die 640KB von 
Bill.

Wer mal mit WIN7 die ganze Palette an Office Programmen, Browser und den 
PDF-Reader offen hat, der wird feststellen, dass er locker die 3GB 
sprengt. Natürlich lagert WIN7 das aus, wenn kein RAM da ist, aber 
schnell ist der Rechner da nicht mehr.

von W.S. (Gast)


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Icke ®. schrieb:
> Das hieß aber auch Windows NT 3.1 und hatte bis auf die Optik wenig
> mit dem 16-Bit 3.1 gemeinsam.

Hehe, bin ich das jetzt, der verkalkt ist??? Win32 war ne Erweiterung 
für Win 3.xx, aber hatte meiner Erinnerung nach überhaupt nix mit WinNT 
zu tun. Windows NT war unter dem Blech ne ganz andere Sache als Win32.

W.S.

von A. K. (prx)


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W.S. schrieb:
> Hehe, bin ich das jetzt, der verkalkt ist???

Scheint so ;-) denn ...

> Win32 war ne Erweiterung für Win 3.xx,

... das war Win32s. Für Subset von Win32 (=NT).
https://en.wikipedia.org/wiki/Win32s

Win32 ist in diesem Kontext ein API, kein Betriebssystem.

: Bearbeitet durch User
von MaWin (Gast)


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A. K. schrieb:
> Aber ein 64-Bit Windows kann ein 32-Bit Windows ausführen, das wiederum
> ein 16-Bit Windows-Programm ausführen kann.

Was Microsoft nur Win7 Professional erlaubt und nicht Win7 Home. Scheiss 
Crippleware. Ausserdem unnötig: Das 1 Megabyte grosse Subsystem hätte 
man problemlos in Win32/64 drin lassen können.

W.S. schrieb:
> Hehe, bin ich das jetzt, der verkalkt ist??? Win32 war ne Erweiterung
> für Win 3.xx, aber hatte meiner Erinnerung nach überhaupt nix mit WinNT
> zu tun. Windows NT war unter dem Blech ne ganz andere Sache als Win32.

Du bist nicht verkalkt, so war es, aber hier laufen viele Kinder rum die 
das nur vom Hörensagen kennen. WIN32 gab es ab Wfw 3.11.

von Icke ®. (49636b65)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Schrieb ich jetzt wirklich grundlegend anderes?

Zumindest mißverständlich, denn man könnte es so deuten, daß es sich um 
zwei Versionen von Windows 3.1 handelt und nicht um völlig verschiedene 
Betriebssysteme.

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Icke ®. schrieb:
> Zumindest mißverständlich,

Na gut. Das ist akzeptiert.

Ich hab' mit dem Kram selbst gearbeitet. Irgendwo habe ich noch die CDs 
mit den Beta-Versionen von 1992 herumfliegen, die gedruckten Handbücher 
(API-Dokumentation) sind allerdings den Weg allen irdischen gegangen.

Win32s habe ich nie genutzt.

von Icke ®. (49636b65)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Win32s habe ich nie genutzt.

Kann mich noch dunkel erinnern, daß irgendeine Telefonanlagensoftware 
das als Voraussetzung haben wollte.

von Georg (Gast)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Also: Es ist die interne Verarbeitungsbreite gemeint.

So eindeutig ist das leider nicht, weil die meisten Prozessoren 
Operationen unterschiedlicher Breite kennen: der Z80 kann 2 
16bit-Register addieren, aber niemand wird ihn deshalb ernsthaft als 
16bitter klassifizieren, usw. usw.

Eingeschränkt könnte man sagen Akkumulator-Breite oder Breite der 
meisten Register. Das stimmt heute fast immer, weil es sich überhaupt 
nicht lohnt an den Registern zu sparen, man kann ja bei Bedarf trotzdem 
8bit-Operationen ausführen, dann tut halt der Rest nichts. Theoretisch 
könnte aber ein Prozessor durchaus gemischt 8, 16, 32 bit usw. Register 
enthalten. Also Akku- oder Mindestbreite, einen Prozessor bei dem das 
nicht das gleiche ist bin ich bisher noch nicht begegnet.

Halt, doch: es gab da, soweit ich mich erinnern kann, einen 8bitter, der 
auch 1bit-Operationen ausführen konnte, als CPU für SPSen. Was nur 
beweist, dass es nichts gibt was es nicht gibt.

Georg

von drama (Gast)


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Das Argument der Datenwortbreite ist allgemein gefasst nicht sehr 
sinnvoll. Damit wäre jeder moderne x86 ein 256-Bitter. ;)

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