Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Eure Meinung zu Ladeschaltung für 12V Akku


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von Johannes H. (Firma: Kreatronik) (menschenskind)


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Hallo liebe Leser,

Ich bitte zu allererst mal um Eure vernichtende Kritik an der 
angehängten Schaltung :)

Weiterhin folgende Fragen:

Da ein BleiGelAkku geladen werden soll habe ich auf Kondis am 
Wandlerausgang verzichtet, da ich mir denke, dass der mit einer etwas 
unruhigen Ausgangsspannung gut zurecht kommt. Was sagt ihr?

Der Regler hat nen maximalen Ausgangsstrom von 0,5 A weswegen ich auch 
auf eine Stromregelung verzichten konnte. Wenn sich die Akkuspannung 
langsam dem Zielwert nähert und der Ladestrom gegen Null geht, ist das 
dann ein Problem für den Wandler? Ansonsten müsste ich noch eine 
Abschaltung mit integrieren, da der Wandler einen On/Off-Eingang hat.

Die Eingangsseite habe ich an Hand eines Tutorials erstellt, was mir 
hier mal jemand bei einer anderen Frage bzgl. des Brückengleichrichters 
gegeben hat.
Eingangsspannung ist 230V

Ich danke für eure Zeit.

: Bearbeitet durch User
von MaWin (Gast)


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D3 ruiniert dir die ganze exakt eingestellte Ausgangsspannung.

Wenn man sie weglässt, muss der Regler rückstromfest sein.

Das wird für den LM gelten wenn er eine Diode revers über den Regler 
bekommt.

Bleibt die Entladung des Akkus durch die beiden Spannungsteiler bei 
Stromausfall, also möglichst hichohmig auslegen.

Den 100uF Elko besser an den Ausgang.

von Johannes H. (Firma: Kreatronik) (menschenskind)


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Deswegen hab ich D3 drin, damit sich über den Spteiler nix entlädt. Hm, 
da muss ich wohl die Ausgangsspannung noch etwas nachjustieren.

Danke

von Harald W. (wilhelms)


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Johannes H. schrieb:

> da muss ich wohl die Ausgangsspannung noch etwas nachjustieren.

...und von welcher Spannung über der Diode gehst Du aus?
Die kann zwischen 0,5V und 1V liegen.

von Johannes H. (Firma: Kreatronik) (menschenskind)


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Das werde ich dann messtechnisch untersuchen, wenn das PCB fertig 
aufgebaut ist. Dann kann ich den Spteiler anpassen.
Da es nicht darauf ankommt, dass der Akku wirklich 100% geladen ist, 
habe ich da Spielraum nach unten.
Auch die Temperaturabhängigkeit der DiodenSchwellspannung wird da mit 
einfließen.

von MaWin (Gast)


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Johannes H. schrieb:
> Hm, da muss ich wohl die Ausgangsspannung noch etwas nachjustieren

Man kann den Diodenspannungsabfall nicht nachjustieren, denn er ist 
stromabhängig.

von Johannes H. (Firma: Kreatronik) (menschenskind)


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Hm, ok.

Und habt ihr auch noch Anmerkungen zu meiner zweiten Frage?

von Johannes H. (Firma: Kreatronik) (menschenskind)


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Huhu :)

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Johannes H. schrieb:
> Wenn sich die Akkuspannung
> langsam dem Zielwert nähert und der Ladestrom gegen Null geht, ist das
> dann ein Problem für den Wandler?

Die Frage ist, was dein Zielwert ist. Normalerweise lädt man solche 
Akkus mit viel Strom bis etwa 14,2V, dann reduziert man den Strom für 
ein paar Stunden bei gleicher Spannung und dann geht man auf die 
13,6-13,8V zurück für die Erhaltungsladung. Diese drei Phasen sorgen für 
bestmögliche Akkuladung.
Dein Lader füllt halt bis 13,8V und Schluss is'. Da musst du dir um 
Abschaltung nicht so viel Sorgen machen. Du kannst den Wandler mit einer 
LED oder so belasten, richtig nötig ist das aber nicht. Mehr Gedanken 
solltest du dir m.E. um Überstrom machen, denn wenn du da einen richtig 
leeren Akku anschliesst, will der auch gefüttert werden. Auch die 
Kurzschlussfestigkeit könnte man mal andenken, wobei ich denke, das der 
LM da eine Schutzschaltung hat, wen du sie nicht aushebelst.

von kein Gast (Gast)


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Die Schaltung wird wegen der beiden Dioden zwischen Akku und 
Spannungsteiler bzw. ihrer stromabhängigen Durchlassspannung und dem 
dreieckförmigen Stromverlauf nicht stabil arbeiten.

von Johannes H. (Firma: Kreatronik) (menschenskind)


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Ok, Danke.
Da bin ich schon schlauer :)

@Matthias
Das mit dem leeren Akku habe ich mir auch überlegt, und an Hand dieses 
Kriteriums den Wandler ausgesucht, der die Strombegr. bei 0,5A hat.

: Bearbeitet durch User

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