Hallo, Rolf-Dieter Klein, der mit dem NDR-Klein Computer aus den 80er Jahren, hat ein neues Lernsystem für Elektronik herausgebracht. http://www.brickrknowledge.de/ Auf den ersten Blick könnte man sagen, da werden einfache Bauteile, wie Widerstände und Kondensatoren, in Würfel gepackt und teuer verkauft. Aber gegenüber Steckbrettern oder z.B. den alten Philips-Lernpaketen mit Federsystem lässt es sich kinderleicht zusammen stecken. Jeder Würfel enthält Signal und Masse Leitungen, so dass es auch Würfel gibt, die einach nur einen Masse-Abschluss darstellen. Neben den einfachen Bauteilen (z.B. auch Transistoren, Fototransistoren und OPVs) soll es in Zukunft auch ein DMM und sogar ein digitales Oszilloskop mit zwei 16 Bit ADCs und 80 Megasamples und DACs mit 120 Megasamples gesteuert durch FPGA und CPU u.a. für SDR, sowie einen Spectrum-Analyzer mit 140 MHz geben. Es gibt dazu auch mehrere Videos auf youtube, hier erklärt Rolf-Dieter das System: https://www.youtube.com/watch?v=EujlHNiB7hA Was haltet ihr davon, Spielzeug oder wenigstens für Kinder sinnvoll?
Alexander S. schrieb: > Was haltet ihr davon, Unsinn. Und es muss so teuer sein, dass nur Lehrbetriebe es im Frontalunterricht einsetzen können. Lectron (ehemals Braun) ist besser (robuster) und man tut noch was soziales.
Würde das nicht als Spielzeug abtun. Das ist sicher ein Lernsystem für den Einsteiger. Die Brauchbarkeit hängt aber meiner Meinung nach sehr von den Begleitbüchern ab. Mich erinnert es auch sehr an die Lectron-Kästen. Die haben magnetische Bauklötzchen, die man einfach zusammenfügen kann. Habe selbst mit den Lectron-Kästen vor vielen Jahren meinen Einstieg in die Elektronik bekommen und ich fand die Kästen toll. Finde sie auch heute noch interessant, aber nur zum rumspielen sind die mir einfach viel zu teuer. Die Lectron-Bücher gibts übrigens bei Lectron zum runterladen - da kannste ja mal stöbern, ob dich das anspricht. Bei Brick'R' Wiki gibts leider noch keine Manuals und Lessons zum runterladen. Man bekommt halt für den hohen Preis einen fertigen "Elektronik-Experimentierkasten" und kann ohne Löten loslegen. Und eine Schaltung einfach zusammnbauen, aber auch wieder auseinandernehmen. Ist aber nur meine persönliche Meinung ...
Hallo, zwei große Nachteile sind sicher der Preis und dass es nur eine begrenzte Anzahl von unterschiedlichen Typen und Werten gibt. Vielleicht wäre ein System aus leeren Bricks, mit 2, 3 und 4 Kontakten, in die man Standardbauelemente mit beliebigen Werten klemmen kann, günstiger und flexibler.
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