ARM Cortex M4, STM, TI oder Atmel??

Gast #4067693
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Hallo,

da ich auf die ARM Cortex Technologie umsteigen möchte, bitte ich um ein 
paar Tipps welcher Hersteller am Besten ist, bzw. welche Vor-und 
Nachteile es gibt.

Anforderung wär eine komfortable Entwicklungsumgebung und eine einfache 
Handhabung der Treiber (UART, I2C, CAN, USB, Ethernet).

Danke schon mal im voraus :)
Gast #4068216
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Ingo Less schrieb:
> Die 32Bitter für rechenintensive Sachen, die AVRs zum basteln.

NXP bietet ARMs von hoher Leistung (LPC4000 Triple-Core/80-Msps-ADC) bis 
DIP-8 fürs Steckbrett (LPC800), alle können mit derselben 
Entwicklungsumgebung programmiert werden. Zudem gibt es ein integriertes 
ROM mit allen wesentlichen Treibern (UART, SPI, I2C, CAN, USB)

An Entwicklungsumgebungen gibt es erstmal das NXP-eigene Eclipse/gcc 
(LPCXpresso), freie gcc-Toolchains, und die Professionellen mit 32k 
Codelimit (Keil, IAR), was aber für einen Task völlig ausreicht.

Es gibt günstige Demo-Boards mit Debugger oder mit per USB simuliertem 
Debugger:

http://www.embeddedartists.com/products/lpcxpresso
http://developer.mbed.org/platforms/
http://www.embeddedartists.com/products/boards
http://www.embeddedartists.com/products/app
http://www.embeddedartists.com/products/displaymodules
https://www.olimex.com/Products/ARM/NXP/
Gast #4070118
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CM3 schrieb:
> Also für die Arduinofraktion...

Nee, die Arduino-Denke ist mittlerweile zum Allgemeingut geworden. Siehe 
CMSIS, siehe ST-Lib, siehe Eröffnungstext des TO:

femtohead schrieb:
> Anforderung wär eine komfortable Entwicklungsumgebung und eine einfache
> Handhabung der Treiber (UART, I2C, CAN, USB, Ethernet).

Naja, vielleicht ist der Nick Programm.

Ich kenne genug Leute, die nicht im geringsten daran denken, was und auf 
welcher Hardware sie zu tun beabsichtigen.

Da muß zu allererst ne IDE her, SELBSTVERSTÄNDLICH die komfortabelste 
der Welt (was auch immer der Schreiber darunter versteht) und von 
solchen Niederungen wie dem Verstehen der eingebauten Peripherie oder 
gar des Assemblercodes hält man sich mit Nachdruck fern. Bloß nicht 
sowas.

Jaja, genau DAS sind die Ingenieurs-Eliten der Zukunft.

W.S.
Gast #4070479
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Ich habe mich für Atmel entschlossen da die IDE gratis ist und relativ 
gut dokumentiert ist.

Ich bedanke mich nochmals für eure Tipps außer bei W.S. dessen Aroganz 
hier keinem weiterhilft.

Danke :)
Persönliche Seite #4070704
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W.S. schrieb:

> Ich kenne genug Leute, die nicht im geringsten daran denken, was und auf
> welcher Hardware sie zu tun beabsichtigen.
> Da muß zu allererst ne IDE her, SELBSTVERSTÄNDLICH die komfortabelste
> der Welt (was auch immer der Schreiber darunter versteht) und von
> solchen Niederungen wie dem Verstehen der eingebauten Peripherie oder
> gar des Assemblercodes hält man sich mit Nachdruck fern. Bloß nicht
> sowas.
> Jaja, genau DAS sind die Ingenieurs-Eliten der Zukunft.

Ich bin da eigentlich deiner Meinung. Aber es gibt Peripherieeinheiten 
die derart komplex sind das man über ein funktionierendes Beispiel an 
dem man sich entlanghangeln kann echt froh ist. Ich denk da z.B. an den 
MultiCAN von Infineon. Das Ding nur aus dem Datenblatt zu verstehen ist 
echt nicht ohne. Selbst wenn man schon Treiber für c_can und flexcan 
geschrieben hat. Wichtig ist halt das man trotz Verwendung fertiger libs 
noch einen groben Überblick über die jeweilige Peripherie hat. Alle 
Details muss man aber nicht verstehen.

Matthias

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