Selbstjustierender Gewichts-Chip

OP #4076025
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Habe vor kurzem gelesen, dass in Silicon Valley wieder ein neuer Chip
entstand.

Ohne offiziellem Datenblatt wurde der Chip für die Restauratoren von
alten Pendeluhren entwickelt, weltweit auf 2,5 Mio geschätzt.

Der Chip wiegt nur 0,72 Gramm und wird hinten auf das Pendel,
mölichst mittig aufgeklebt.

Je nach Pendel-Schwingfrequenz wird der Chip dank eingebautem Piezo-
Schwungmassen-Wandler in ein bis zwei Minuten aufgeladen, dann kann
er auf das Smartphone die Daten der Taktfrequenz auf drei Kommastellen
genau angeben.

Mit einer speziellen App kann dann der Chip gezielt gewichtsmäßig
vermindert werden, in dem im Abstand von jeweils 5 sek. einer der
200 integrierten Transistoren gesprengt werden.

Die 5 sek. werden zur Nachladung benötigt, schnellere Versionen auf
Anfrage.
Dabei kann man am Smartphone ein Protokoll für den Kunden erstellen,
die Abweichung in 24 Stunden soll nur mehr 0,03 sek. betragen.

Mani
#4076039
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Eine ganz normale Zeitwaage sollte von der Armband- bis zur Standuhr 
alles erfassen können.
Vor allem, wenn ich die Uhr erst mal durch das Anbringen einer Masse 
verstellen muss.
Auch wenn’s nur 0,72g plus Kleber sind.

Ist wahrscheinlich eine tolle Möglichkeit, technikbegeisterten 
Investoren, die Kohle aus der Tasche zu zerren.
Gast #4076224
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Wolfgang schrieb:
> Mit ein bisschen mehr Aufmerksamkeit wäre dir vielleicht nicht
> entgangen, das die Schwingfrequenz eines Pendels nicht von der Masse
> anhängt.

Für den sehr theoretischen Physiker vielleicht nicht, für die reale Welt 
spielt die Masseverteilung aber schon eine Rolle. Und das wird nicht nur 
in Aprilscherzen, sondern auch im echten Leben ausgenutzt. Siehe z.B. im 
Abschnitt "Turmuhr" des folgenden Links das Stichwort "Feinabstimmung":
http://de.wikipedia.org/wiki/Big_Ben
#4076497
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Wolfgang schrieb:
> Mit ein bisschen mehr Aufmerksamkeit wäre dir vielleicht nicht
> entgangen, das die Schwingfrequenz eines Pendels nicht von der Masse
> anhängt.

Danke! ;-)

Achim S. schrieb:
> Für den sehr theoretischen Physiker vielleicht nicht, für die reale Welt
> spielt die Masseverteilung aber schon eine Rolle. Und das wird nicht nur
> in Aprilscherzen, sondern auch im echten Leben ausgenutzt. Siehe z.B. im
> Abschnitt "Turmuhr" des folgenden Links das Stichwort "Feinabstimmung":
> http://de.wikipedia.org/wiki/Big_Ben

Da wird aber nicht die Masse sondern der Schwerpunkt verändert, da wird 
dir bei den Auswirkungen auch kein Physiker widersprechen ;-)
OP #4077387
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Hi !

Also, das war der 1.April, also nicht ausgereifter Chip.

Wäre sicher besser, die 200 Transistoren, die weggesprengt werden,
auf eine Länge von mehreren Zentimetern zu verteilen.
Dann müsste nicht so genau positioniert werden, um den Schwerpunkt
zu verändern!

Eric B. schrieb:
> Das wird aber die Masse (und somit das Gewicht) des Chips nicht ändern,
> es sei denn er raucht bei jedem Sprengen.

Ja, es raucht alle paar Sekunden, je nach vorheriger Aufladung durch
den Piezo-Schwungmassen-Wandler.

Danach muss man nur mehr die Asche wegblasen oder wegpinseln...

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