Oszi wird sehr warm

OP #4078469
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Hallo Leutz,

mal ne Frage...
Habe ein Hameg 1507 vers. 2 welches eigentlich sehr gut in Schuss ist.
Alles funktioniert bestens jedoch ist mir ein Umstand etwas suspekt.
Und zwar wird das oszi hinten beim Netzteil sehr warm. Nach ca 1h 
Benutzung messe ich hinten an der Oberfläche schon über 40 Grad..im 
inneren deutlich mehr (so 50 bis 60Grad)...

Das ist mir bei meinen vorigen Oszis nicht aufgefallen(Hm 407,203,etc)
jedoch ist dort kein Trafonetzteil verbaut...

Ist das bei den Oszis normal das das etwas wärmer wird?

Gruss
Gast #4078539
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Ray Lee schrieb:
> Im 1507 s heint ein Schaltnetzteil verbaut zu sein, jedenfalls sehe ich
> nicht wirklich ein dicken Trafo..

Ja, der hat ein Weitbereichsnetzteil 100..240VAC.
Leistungsaufnahme ist lt. Handbuch 47W, und da diese Leistung nur in dem 
Scope verheizt wird und es keinen Ventilator hat, wird es da 
zwangsläufig etwas warm.
Außerdem steht im Handbuch:

> Die Betriebslage ist beliebig.
> Eine ausreichende Luftzirkulation (Konvektionskühlung)
> ist jedoch zu gewährleisten.
> Bei Dauerbetrieb ist folglich eine horizontale oder
> schräge Betriebslage (Aufstellbügel) zu bevorzugen.
> Die Lüftungslöcher dürfen nicht abgedeckt werden!

Andererseits sind 40°C ja nur 20°C über der Umgebungstemperatur und 
etwas Temperaturdifferenz muß man schon zulassen, wenn die Wärme 
fliessen soll.
Gast #4078590
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Mein 203 tut es nun schon fast 25 Jahre, wird aber auch sehr warm, 
schätze um die 50°C. Damals Anfang der 1990-er krähte nach sowas noch 
kein Hahn, sondern ein Gerät was kalt blieb schien ein Wunderding zu 
sein. So finde ich es heute auch als eine kleine 
Energieverbrauchsschleuder (ähnlich wie alten PC mit Röhrenmonitor), die 
nicht mal eben den ganzen Tag nebenher läuft wie in vielen 
Entwicklungslaboren. Fürs Hobby und Gelegenheitsmessungen aber durchaus 
immer noch gut brauchbar. Die GALs sollten ja eigentlich schon die 
ersten Daten verlieren können, bin da auch mal gespannt.
#4078767
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Ich habe meinen HM1507-3 vor einer Stunde eingeschaltet und mit dem 
Infrarotthermometer nachgemessen:

Deckel hinten links, über Röhrensockel: Ca. 51°C
Deckel hinten rechts: Ca. 49°C
Deckel Mitte: Ca. 48°C

Ist alles alles normal bei dir.

Schaltpläne dazu habe ich.

Wenn er dir zu warm ist: Ich entsorge ihn dir gerne und kostenlos und 
übernehme sogar die Transportkosten ;-)
Gast #4079305
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@uwe...danke fuer dein Tolles und fast unausschlagbares Angebot aber 
denke werde mit Leben....(-.

und danke fuer die Info und dein nachmessen, bin da jetzt beruhigt...
werde nur noch mal die Leistungsaufnahme messen und wenn alles ok fuer 
normal abtuen..
gruss
Gast #4079566
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wartemal schrieb:
> Kannst ja die Heizung im Haus abstellen
> während Du oszillographierst.

Mit 47W die Hütte zu heizen wird wohl nicht funktionieren.

Ich hatte allerdings mal einen "Breitband" Zweikanaler von 
Solartron-Schlumberger, Baujahr 1954 iirc.
Breitband heisst hier DC bis 7 (in Worten: sieben !) MHz, triggerbar, 
zuschaltbare 75 Ohm Abschlußwiderständen an den UHF-Eingangangsbuchsen.
Das Teil war ungefähr so schwer wie eine Pyramide, hatte fast 200 Röhren 
und eine Leistungsaufnahme von 440W!
Damit konnte man, besonders im Sommer, die Studentebude schon 
wirkungsvoll aufheizen.
#4079587
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Man sollte Temperaturen nicht überbewerten, zumal wir mit unserer
Haut mehr oder weniger empfindlich reagieren.

60 Grad mit den Handflächen spürt sich schon sehr heiß an...

Wer kann in 45 Grad "warmen" Wasser aber baden?

40 - 50 Watt Verlustleistung wird eben warm, eine 40 Watt Glühbirne
im selben Gehäuse würde nicht mehr bringen, außer man fasst sie direkt
an.

Ich denke, da gibt es keinen Fehler

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