ERA-Einstufung Masterabsolvent NRW

Gast #4080268
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du wirst dich sicher nicht an die spitze deiner kollegen mit 5 - 10 
jahren berufserfahrung setzen.
--> 44000 bis 48000 eur all in @ 35h woche.
bei guter leistung wirste hochsteigen können.
ansonsten lassen sie dich minimal steigen.
Gast #4082930
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Ing. schrieb:
> ca. 4400 Brutto/M

Das wäre der optimale Fall. Halte ich aber bei ca. 10000 Mitarbeitern 
für unrealistisch. Firmen in dieser Mitarbeiterregion z.B. SICK und SEW 
zahlen eine ERA Stufe weniger als 4400 Brutto. In BW wäre das Stufe 12 
statt 13 für Master Absolventen.

4400 ist mMn nur bei richtig großen Konzernen wie Bosch, Daimler, 
Siemens, Conti drin.
Gast #4150820
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Ich habe von zwei gehört, die bei Kostal in Do EG13 bekommen haben nach 
ihrer Masterarbeit dort. Der eine hat dort auch schon als Werkstudent 
gearbeitet. Von einem anderen der dort fast gelandet wäre habe ich EG12 
gehört.
Gast #4151090
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Autor schrieb:

Autor schrieb:
> 4400 ist mMn nur bei richtig großen Konzernen wie Bosch, Daimler,
> Siemens, Conti drin.
Da hatte ich nach einem Jahr als Bachelor beim ersten Jobwechsel mehr 
als dieses Spitzengehalt der angeblich top bezahlenden Konzerne. Hier 
sieht man wieder dass ein Master nur 2 Jahre verloerne Jahresgehälter 
sind, inklusive Entwicklungsvorsprung. Also über 80k€ einfach mal so 
verschenkt und an der Uni verbummelt.
Gast #4151180
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"Hallo,

welche Tarifstufe haltet ihr für einen Masterabsolventen in NRW als
realistisch?"

Kommt drauf an, was der Masterstudent danach für Arbeiten ausführt?
War das nicht der Gedanke hinter ERA?

Wenn er am Band arbeitet entsprechend weniger als in hohen 
Entwicklungspositionen...
Gast #4153484
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Jo S. schrieb:
> Thomas1 schrieb:
> Ihr habt doch keine Ahnung. Der Abschluss ist nach ERA egal, es kommt
> nur auf die Stelle an.
>
> Und auf die Qualifikation, die die Stelle erfordert. Master wird höher
> bewertet als Bachelor, deshalb eine EG höher.

Genau, die Stelle wird bewertet, nicht der Abschluss. Dabei kommt 
normalerweise eine geforderte Qualifikation heraus, die Bachelor und 
Master gleichermaßen erfüllen (sozusagen hauptsache studiert im 
richtigen Bereich). Daher bekommt ein Master folgerichtig genau das 
gleiche Einstiegsgehalt wie ein Bachelor.

Das ist auch nicht nur graue Theorie, denn genauso läuft es bei uns im 
Konzern.
Gast #4153998
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Schema der Stellenbewertung für Tarifbezirk BaWü
------------------------------------------------

B5 ist nun Bachelor
B6 ist nun Master (5 Punkte mehr als Bachelor)

Einstiegsgehalt für Bachelor ist EG12
Einstiegsgehalt für Master ist EG13

Minimum für EG12 sind 43 Punkte, zählt man die 5 Punkte Differenz 
Master/Bachelor hinzu, hat man 48 Punkte ---> EG13 für Master

Ist die Anforderung laut Stellenbeschreibung Master  ---> EG13
        Dto.                                 Bachelor --> EG12

Alles klar?
Angehängte Dateien:
Gast #4159518
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Jo S. schrieb:
> Schema der Stellenbewertung für Tarifbezirk BaWü
> ------------------------------------------------
>
> B5 ist nun Bachelor
> B6 ist nun Master (5 Punkte mehr als Bachelor)
>
> Einstiegsgehalt für Bachelor ist EG12
> Einstiegsgehalt für Master ist EG13
>
> Minimum für EG12 sind 43 Punkte, zählt man die 5 Punkte Differenz
> Master/Bachelor hinzu, hat man 48 Punkte ---> EG13 für Master
>
> Ist die Anforderung laut Stellenbeschreibung Master  ---> EG13
>         Dto.                                 Bachelor --> EG12
>
> Alles klar?

Warum gibt laut der Grafik ein Uni-Studium 29 Punkte und ein FH-Studium 
nur 24 Punkte?

Die üblichen dummen Kommentare vorabfilternd, würde mich mal die rein 
sachliche Begründung dafür interessieren?
Gast #4160333
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Cyblord ---- schrieb:
> Master FH schrieb:
>> Die üblichen dummen Kommentare vorabfilternd, würde mich mal die rein
>> sachliche Begründung dafür interessieren?
>
> Entweder alle (inkl. der Tarifkommission welche die Tabellen macht) sind
> dumme FH vs. Uni Trolle. Oder es gibt einen qualitativen Unterschied
> zwischen Uni und FH.

Das sind keine Troll, aber es gibt auch keinen qualitativen Unterschied 
zwischen Uni und FH. Es gibt nur einen formalen Unterschied, der von 
anno dazumal herrührt.
Gast #4160866
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Cyblord ---- schrieb:
> Entweder alle (inkl. der Tarifkommission welche die Tabellen macht) sind
> dumme FH vs. Uni Trolle. Oder es gibt einen qualitativen Unterschied
> zwischen Uni und FH.

Das sind immer die Gleichen leeren Worthülsen, die du raushaust. 
Schlüssig und belegbar kannst du die Wörter: Anspruch, Niveau, Qualität, 
usw. doch garnicht füllen.
Gast #4169703
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Cyblord ---- schrieb:
> Klingel schrieb:
>> Es gibt nur einen formalen Unterschied, der von
>> anno dazumal herrührt.
>
> Von wann denn? Vor Bologna? Da würde ich zustimmen. Danach ist alles nur
> noch ein Bachelor/Master Einheitsbrei. Aber sonst? War also doch die Uni
> mal qualitativ besser als FH, und wann änderte sich das?

Ich bin gerade im Master (TU) und kann sagen, dass es doch eine Tendenz 
gibt zwischen Leuten, die an der Uni ihren BA gemacht haben oder an der 
FH. Es mag zwar sein, dass seit Bologna Uni und FH gleichwertig sind 
(laut Papier), aber mal ganz ehrlich: Die Profs, sowohl an der FH und 
als auch an der Uni, machen die gleichen Sachen wie zu Diplom Zeiten. 
Paar Module wurden bisschen umsortiert, damit man einen halbwegs 
abdeckenden Bachelor hat, aber sonst ist alles gleich (zumindest bei 
mir).

BA Absolventen von der FH fehlt an einigen Stellen etwas (nicht viel). 
Je nach Vertiefung haben diese sicherlich genauso viel Wissen wie einer 
von der TU, aber dann mangelt es in anderen Bereichen. Kleines Beispiel: 
Ich habe noch keinen FHler getroffen, der Nachrichtentechnik, 
Regelungstechnik, Hochfrequenztechnik, theoretische E-Technik, 
Energietechnik... als Pflichtmodul im Bachelor hatte. Oft ist es so, 
dass nur paar der o.g. Fächer gemacht werden in einer Vertiefung (paar 
als Pflicht), die man wählen kann. Einer von der Uni hätte alle von den 
Fächern.

Die FHler, die ich kenne, sagen alle von sich aus, dass Ihnen etwas 
fehlt, wenn sie in manchen Mastervorlesungen sitzen. Natürlich kommt es 
immer darauf von welcher FH man kommt. Die meisten FHler aagen auch, 
dass sie an der Uni nicht so einen guten Bacherlorabschluss bekommen 
hätte wie an der FH.

Dafür habe FHler den Vorteil, dass diese oft Sachen machen, die man in 
der Praxis (oft) benötigt. Wenn man 100 FHler nimmt und 100 Uni Leute 
und denen sagt: "Programmiere mal die SPS", ist es sicherlich so, dass 
mehr FHler das hinbekommen, weil soetwas dort eher Standard ist. Auch 
bei anderen Sachen wird es so sein. Umgekehrte Beispiele kann man sich 
natürlich auch rauspicken. Aber ich denke, dass wenn man FHler 
"alltägliche" Probleme vorsetzt, diese tendeziell schneller gelöst 
werden könnten, weil solche Probleme eher im Studium behandelt werden. 
An der Uni wird man eher allgemeiner Ausgebildet wie ich finde.

Ob man jetzt mehr Punkte in einer IGM Bewertung einem Uni Absolventen 
geben kann als einen FH Absolventen ist natürlich fraglich.

@Master_FH
Ich hoffe, dass ich dir paar Hinweise geben konnte, welche Beweggründe 
dazu geführt haben könnten, dass das mit den Punkten so ist, wie es ist.
Gast #4170100
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Master FH schrieb:
> Jo S. schrieb:

>> B5 ist nun Bachelor
>> B6 ist nun Master (5 Punkte mehr als Bachelor)
>>
>> Einstiegsgehalt für Bachelor ist EG12
>> Einstiegsgehalt für Master ist EG13
>>

> Warum gibt laut der Grafik ein Uni-Studium 29 Punkte und ein FH-Studium
> nur 24 Punkte?
>
Das bezieht sich noch auf Dipl. (FH) und Dipl. (Univ)

Aktuell:
>> B5 ist nun Bachelor /  FH oder Uni
>> B6 ist nun Master   /     dto.

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