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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Berufsbegleitendes Studium "Software Engineering for Embedded Systems" in Kaiserslautern


Autor: Dome (Gast)
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Hallöchen,

mich würde es interessieren ob es hier Studenten gibt, welche das 
berufsbegleitende Studium "Software Engineering for Embedded Systems" in 
Kaiserslautern besuchen oder besucht haben die mir ihre Erfahrungen 
darüber berichten könnten.
Ich erwäge eventuell diesen Studiengang zu belegen und möchte daher 
natürlich wissen ob dieser etwas taugt oder nicht.

Laut 
http://www.fernstudiumcheck.de/fernstudium/it-medien-kommunikation/programmierung/softwareentwickler/3250-tu-kl?r=4

ist die Bewertung nur durchschnittlich und die Organisation ist wohl 
relativ chaotisch (wahrscheinlich weil dieser Studiengang recht neu 
ist).

Darum würden mich noch weitere Meinungen interessieren ob sich dieser 
Eindruck bestätigt.

Grüßle

Dome

Autor: Zitronen F. (jetztnicht)
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Das waer dann als Nachdiplom ?

Autor: Clemens Tremens (Gast)
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Klingt wie ein Ausbildungsberuf oder Schulungskurs aber nicht wie ein 
Studium.

Autor: kempa (Gast)
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Dir ist bewusst das der Master ist? (M.Eng)...

Autor: Jay (Gast)
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Die Bewertung sieht doch noch ganz OK aus, ist aber, aufgrund der 
geringen Zahl an Einzelbewertungen sowieso nicht statistisch relevant. 
Das heißt, dieses Bewertungsportal hilft dir bei diesem Studiengang 
nicht weiter.

Was man grundsätzlich sagen kann ist, dass alle Fernstudiengänge, die 
von normalen Präsenzhochschulen als Anhängsel betrieben werden, die 
gleichen Probleme haben:

* Zusammengewürfelte Fächer, Module und Lehrmaterial

Es wird aus den vorhandenen Präsenzvorlesungen irgendwas für's 
Fern-/Online-Studium zusammengezimmert. Die Fernstudiengänge haben immer 
die niedrigere Priorität, nach den Präsenzstudiengängen.

Zum Teil sind die Professoren dazu verdonnert worden ein entsprechendes 
Modul für einen Fernstudiengang anzubieten. Dementsprechend sieht das 
Zeug aus.

* Fernstudiengänge die doch nicht so "Fern" sind

Die typischen Präsenzhochschulen können es einfach nicht lassen auch bei 
Fernstudiengänge einen Präsenzteil einzubauen. Die kommen einfach nicht 
davon los, dass Studenten vor einem zu sitzen haben.

Bei dem angegebenen Studiengang geht es sogar noch. Ich habe schon 
welche gesehen, da mussten die Studenten jeden Freitag antreten. Das war 
mehr ein Nahstudium.

* Ablauf der Bachelor-/Diplom-/Master-Arbeit

Die Hochschulen haben meist keine Laborkapazitäten für die 
Abschlussarbeiten von Fernstudenten. Es wird normalerweise erwartet, 
dass der Student die Arbeit bei seinem Arbeitgeber schreibt. Das geht 
aber nur dann, wenn der Arbeitgeber das mit macht. Hat man diese 
Unterstützung nicht, dann ist man gekniffen. Und es gibt eine ganze 
Menge Arbeitgeber, die nichts davon halten, dass ein Mitarbeiter 
nebenbei studiert. Nicht nur, weil das eine Doppelbelastung ist und der 
Mitarbeiter dann nicht mehr so viel im Betrieb leistet, sondern auch, 
weil der Mitarbeiter nach dem Abschluss es eventuell wagt mehr Gehalt zu 
fordern.

Zu einem anderen Betrieb kann man normalerweise nicht gehen, man steht 
also nach x-Semestern ohne Abschlussarbeit und damit ohne Abschluss da.

Autor: Franz Eder (Gast)
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Jay schrieb:
> Ich habe schon
> welche gesehen, da mussten die Studenten jeden Freitag antreten. Das war
> mehr ein Nahstudium.

Nun 1x die Woche statt 3-5x ist doch ein Unterschied.

Wer wirklich keine Präsenz will, soll an die FU Hagen.

Ansonsten macht doch Präsenz auch Sinn, gerade im Bereich EIT

Autor: Pumuckl (Gast)
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Mit dem Fernstudium Master Elektrotechnik ist es in Hagen seit geraumer 
Zeit vorbei.
War wirklich eine gute Alternative zum Präsenzstudium.

Autor: dub (Gast)
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Hi,

ich absolviere den Master gerade. Nun das erste Semester war zäh und 
eher trocken mit Ausnahme eines Faches SW development waren die anderen 
eher langweilig. Jedoch die nächsten Semester, da gehts zur Sache mit 
sehr interessanten und praxisnahen Fächern und auch praktischem Anteil. 
Ein SW Projekt im Team welches man am Ende nach den Prüfungen auch 
vorführen muss, das volle Program von Requirements Engineering bis hin 
zur Integration, Auslieferung, also das komplette V-Modell. Vom 
Zeitaufwand ist es absolut machbar, aber ich will auch ehrlich sein 
teilweise schwierig wenn man keine Vorkenntnisse für keines der Fächer 
hat. Bis jetzt habe ich es nicht bereut und zum Abschluss solltest du 
noch wissen das der komplette Studiengang auf Englisch ist und außerdem 
gibt es Bedingungen die du erfüllen musst um aufgenommen zu werden und 
der Studiengang ist international wir haben viele Studenten aus aller 
Welt mit den unterschiedlichsten beruflichen Hintergründen. Alle mit 
eigenen Gründen warum Sie diesen Studiengang durchführen wollen.

Autor: Dome (Gast)
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kempa schrieb:
> Dir ist bewusst das der Master ist? (M.Eng)...

Ja natürlich. Habe bereits einen Bachelor. Aber apropos:

Clemens Tremens schrieb:
> Klingt wie ein Ausbildungsberuf oder Schulungskurs aber nicht wie ein
> Studium.

Mich wundert auch eine Passage unter der Überschrift "Zielgruppe" 
(http://www.zfuw.uni-kl.de/fernstudiengaenge/science-engineering/software-engineering-for-embedded-systems/):
"Zugang erhalten auch Bewerberinnen und Bewerber ohne ersten Hochschulabschluss. Sie müssen über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügen, eine mehrjährige einschlägige berufliche Tätigkeit vorweisen können und eine Eignungsprüfung bestehen."

Kann man also jetzt direkt einen Master ohne vorhergehenden Bachelor 
erhalten? Ist das nicht irgendwie unsinnig?

dub schrieb:
> Vom
> Zeitaufwand ist es absolut machbar, aber ich will auch ehrlich sein
> teilweise schwierig wenn man keine Vorkenntnisse für keines der Fächer
> hat....

Darf ich fragen was du vorher gemacht/studiert hast? Wie viel Stunden 
investierst du zusätzlich in das Studium pro Woche?

> ....solltest du
> noch wissen das der komplette Studiengang auf Englisch ist und außerdem
> gibt es Bedingungen die du erfüllen musst um aufgenommen zu werden

Ja das ist mir bewusst. Wie hast du deine Englischkenntnisse 
nachgewiesen? Muss ich zwangsweise einen TOEFL, CPE oder sonstiges 
vorweisen?

Autor: dub (Gast)
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Dome schrieb:
> Darf ich fragen was du vorher gemacht/studiert hast? Wie viel Stunden
> investierst du zusätzlich in das Studium pro Woche?
>

durschnittlich 10-12 Stunden an Wochenenden oder wenn du Zeit hast unter 
der Woche. Habe Elektrotechnik studiert (bachelor) und arbeite momentan 
bei einem TIER1. Der Studiengang ist geeignet wenn du in die Richtung 
Teamleiter oder Systementwicklung möchtest, du wirst keine bestimmten 
Programmiersprachen eingehämmert kriegen sondern allgemein wie 
entwickelt man SW für embedded Systeme. Das ganze V Modell von links 
nach rechts.

> Ja das ist mir bewusst. Wie hast du deine Englischkenntnisse
> nachgewiesen? Muss ich zwangsweise einen TOEFL, CPE oder sonstiges
> vorweisen?

mit einem TOEFL Test habe ich das nachgewiesen, das wird akzeptiert oder 
wenn du längere Zeit in einem englischsprachigen Land verbracht hast und 
das nachweisen kannst.

Autor: Jay (Gast)
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Franz Eder schrieb:
> Ansonsten macht doch Präsenz auch Sinn, gerade im Bereich EIT

Es untergräbt die Idee eines Fernstudium, noch dazu eines 
berufsbegleitendes. In Zeiten von Online-Systemen aller Art ist es ein 
Anachronismus.

Es ist ja nicht mehr so wie in den alten Zeiten, als Fernstudium 
ausschließlich bedeutete man bekam Studienmaterial und Aufgaben per Post 
und sendete die Lösungen per Post zurück ohne weitere 
Interaktionsmöglichkeiten.

Aber wie gesagt, bei dem angegebenen Studiengang geht es noch. Anders 
bei der Masterarbeit. Das bleibt weiter besehen wenn man ohne 
Unterstützung des Arbeitgebers studiert.

Autor: Zitronen F. (jetztnicht)
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Das Wichtigste an einem Studium ist der Kontakt zu Kollegen, sodss man 
mit denen den Stoff nochmals durchgehen kann.

Autor: Franz Eder (Gast)
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Jay schrieb:
> Es untergräbt die Idee eines Fernstudium, noch dazu eines
> berufsbegleitendes.

Kann man nicht mehr arbeiten, weil man am Freitag nachmittag in die 
Hochschule muss?

Sonst ist es doch so, Vorlesungen Mo vormittag, Dienstag 
morgens+nachmittag, Mittoch nachmittags, Do Morgens + Nachmittag Freitag 
frei.

So könnte ein Vorlesungsplan an einer Uni aussehen.

Da geht dann kein arbeiten mehr.

Aber Freitag? Klar wer aus Berlin kommt und nach Kaisl. muss, der hat 
halt Pech. Aber es gibt ja div. Hochschulen die sowas anbieten.

Autor: Dome (Gast)
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Vielen Dank für deine Antwort dub. Hat mir schon ein bisschen 
weitergeholfen.

Mir persönlich wäre vom fachlichen her auch ein Präsenzstudium lieber, 
aber das ist aus finanziellen Gründen einfach nicht machbar. Darum 
möchte ich diesen Weg versuchen.

Dome schrieb:
> Mich wundert auch eine Passage unter der Überschrift "Zielgruppe"
> 
(http://www.zfuw.uni-kl.de/fernstudiengaenge/science-engineering/software-engineering-for-embedded-systems/):
> "Zugang erhalten auch Bewerberinnen und Bewerber ohne ersten
> Hochschulabschluss. Sie müssen über eine Hochschulzugangsberechtigung
> verfügen, eine mehrjährige einschlägige berufliche Tätigkeit vorweisen
> können und eine Eignungsprüfung bestehen."

Kann noch jemand was zu diesem Abschnitt sagen? Sehe ich das richtig so? 
Wenn ja ist mir wohl der ganze Bologna Prozess noch nicht ganz klar 
gworden.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Pumuckl schrieb:
> Mit dem Fernstudium Master Elektrotechnik ist es in Hagen seit geraumer
> Zeit vorbei.
> War wirklich eine gute Alternative zum Präsenzstudium.

Was war da "Gut"?

Die FernUni Hagen wirbt dauernd mit ihrer "jahrzehnte"-langen Erfahrung.
Aber muß einen Studiengang einstellen, weil jeder nach 1-2 Semester 
hinschmeißt!
Sowas kann man als "totalversagen" der Herren und Damen Hochschullehrer 
sehen.
Juckt aber diese nicht, haben ja ohne Studenten keine Arbeit!
Und so machen die ihren guten Schnitt:
Null Abeit bei vollen Bezügen!

Was für Flaschen sitzen den in Düsseldorf im Wissenschaftsministerium, 
dass die diesen Spuk nicht ein Ende machen!

Autor: Franz Eder (Gast)
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Fernstudium liegt vielen halt nicht. Dazu viele beruflich Qualifizierte, 
die meinen jetzt haben sie den Fachwirt in ein paar Monaten gemacht und 
sind studierfähig.
An normalen Unis kommen oft auch nur 10-50% zum Abschluss, und?

Autor: Jay (Gast)
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Franz Eder schrieb:
> Kann man nicht mehr arbeiten, weil man am Freitag nachmittag in die
> Hochschule muss?

Erstens begannen bei jenem besagtem "Fernstudium" von dem ich redete die 
Präsenzveranstaltungen Freitags um 8:00 und zweitens, wenn man dafür 
durch die halbe Republik reisen muss, dann ist der Tag auch dann hinüber 
wenn die Veranstaltungen nachmittags beginnen. Von den Reise- und 
Übernachtungskosten gar nicht zu reden.

Das ist ja genau einer der Punkte, den berufsbegleitenden 
"Fernstudien"anbieter an Präsenzunis immer vergessen. Sie sind eben 
nicht der Nabel der Welt oder Republik, und regelmäßige Abwesenheit 
eines Mitarbeiters wird in vielen Betrieben gar nicht gerne gesehen. Das 
ist nun mal die harte Realität der Arbeitswelt.

> Aber Freitag? Klar wer aus Berlin kommt und nach Kaisl. muss, der hat
> halt Pech. Aber es gibt ja div. Hochschulen die sowas anbieten.

Es gibt eben wenige die das richtige Fach, bezahlbar, in einer guten 
Qualität, unter für Arbeitnehmern wirklich vernünftigen Bedingungen 
anbieten.

Zurück zu Kaiserslautern:

Die in Kaiserslautern fordern ja sehr wenig Präsenz. Das ist schon mal 
ein Schritt in die richtige Richtung. Aber ehrlich gesagt, das könnten 
sie auch auf Null setzen. Es sieht halt mehr nach Ausleben dieses 
inneren Drangs nach Präsenz aus, den Präsenzunis bei Fernstudien haben.

Dome schrieb:
> Dome schrieb:
>> Mich wundert auch eine Passage unter der Überschrift "Zielgruppe"
>>
> (http://www.zfuw.uni-kl.de/fernstudiengaenge/scienc...
>> "Zugang erhalten auch Bewerberinnen und Bewerber ohne ersten
>> Hochschulabschluss. Sie müssen über eine Hochschulzugangsberechtigung
>> verfügen, eine mehrjährige einschlägige berufliche Tätigkeit vorweisen
>> können und eine Eignungsprüfung bestehen."
>
> Kann noch jemand was zu diesem Abschnitt sagen? Sehe ich das richtig so?

Rheinland-Pfalz hat eine Sonderregelung im Landeshochschulgesetz, dass 
Leute mit Berufserfahrung in der Tat ohne Bachelor in ein 
Weiterbildungsstudium, das mit einem Master abschließt, einsteigen 
können. Die große Frage ist, wie das mit den ECTS-Punkten aussieht. D.h. 
ob die nachträglich ECTS-Punkte für die Berufserfahrung bekommen.

Wenn das nicht der Fall ist, dann haben die ein Problem mit der 
EU-Anerkennung dieses Masters. Eventuell sogar mit der Anerkennung in 
anderen Bundesländern wenn es dort nach ECTS-Punkten geht und nicht rein 
nach Titel.

Du kannst ja mal bei der Studienberatung in Kaiserslautern anrufen und 
fragen wie das in diesem Fall mit den Punkten und der Anerkennung ist.

Autor: Franz Eder (Gast)
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Jay schrieb:
> Das ist ja genau einer der Punkte, den berufsbegleitenden
> "Fernstudien"anbieter an Präsenzunis immer vergessen. Sie sind eben
> nicht der Nabel der Welt oder Republik, und regelmäßige Abwesenheit
> eines Mitarbeiters wird in vielen Betrieben gar nicht gerne gesehen. Das
> ist nun mal die harte Realität der Arbeitswelt.

Genauso wenig ist aber der Student der Nabel der Welt.
Er will einen Master?
Ok hier Vollzeit an der Hochschule X.
Wie kannste/willste/haste nicht? Willst arbeiten, Geld verdienen, 
nebenbei studieren?

Ok da da da da da gibt es Studiengänge die gehen neben dem Job, ggf. mit 
Präsenz?

Wie willste auch nicht?

Pech.

Und zu den AG, jeder vernünftige! AG unterstützt seinen MA dabei.

Außer man will nur einen billigen Bachelorsklaven, der eh auf einer 
Techniker oder Sachbearbeiter Stelle hockt und dem zuviel Wissen Angst 
macht da:
a)
Der Mitarbeiter evtl. abhaut
b)
Der Mitarbeiter dann zuviel kostet (oder dann a macht)
c)
Der Mitarbeiter dann evtl. am Stuhl vom Chef sägt.

Autor: old fart (Gast)
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kempa schrieb:
> Dir ist bewusst das der Master ist? (M.Eng)...

Du kannst auch nen Trabbi einen Hengst von Ferrari kleben, dann ist es 
aber immer noch kein Ferrari.

Autor: old fart (Gast)
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dub schrieb:
> ich absolviere den Master gerade. Nun das erste Semester war zäh und
> eher trocken mit Ausnahme eines Faches SW development waren die anderen
> eher langweilig. Jedoch die nächsten Semester, da gehts zur Sache mit
> sehr interessanten und praxisnahen Fächern und auch praktischem Anteil.
> Ein SW Projekt im Team welches man am Ende nach den Prüfungen auch
> vorführen muss, das volle Program von Requirements Engineering bis hin
> zur Integration, Auslieferung, also das komplette V-Modell.
Also doch kein Studium, mehr Lehrgang für dödeliges Praxiszeugs das 
jeder Kasper auch so hinbekommt.


> noch wissen das der komplette Studiengang auf Englisch ist und außerdem
Auch so eine Pseudoanspruchsvollelement umd den Müll interantional 
erscheinen zu lassen.

> gibt es Bedingungen die du erfüllen musst um aufgenommen zu werden und
> der Studiengang ist international wir haben viele Studenten aus aller
Da haben wir es ja schon 'international' - LOL.

> Welt mit den unterschiedlichsten beruflichen Hintergründen. Alle mit
> eigenen Gründen warum Sie diesen Studiengang durchführen wollen.
Alle drauf reingefallen.

Autor: Hoeseler (Gast)
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Moin,
Bin derzeit auch an diesem Studiengang eingeschrieben. Habe nun die 
ersten 3 Semester absolviert. Hier einige Punkte:

-Ablauf: Es gibt zu jedem Fach ein Skript, zum Semesterende werden diese 
vor Ort in KL geprüft. Einzige Interaktion mit dem IESE sind 
irgendwelche Onlinesessions in welchen man Fragen stellen kann. Als 
Platform für die Foren/Datenaustausch kommt Moodle zum Einsatz. Die 
Onlinesessions waren meistens auf Webex.

-Alle Tutoren arbeiten primär mal beim IESE. Die Betreuung des Kurses 
hat deutlich geringere Priorität. Fachkundig und engagiert sind sie 
jedoch (fast) alle...

- Die ersten 2 Semester sind meiner Meinung nach ziemlich theoretisch, 
das da gelernte in der Praxis anzuwenden finde ich schwierig. Das 3. 
Semester ist diesbezüglich besser.

-Vom Aufwand her ist das 3. Semester um einiges intensiver als die 
beiden vorangegangenen.

-Die Skripts sind qualitativ ganz gut. Ob sie auch aktuell sind wage ich 
bei einigen wenigen zu bezweifeln.

-Präsenzmodule: Die erste Woche welche am Ende des 2. Semesters 
stattfindet war für nix, die zweite Woche welche zum Ende des 3. 
Semesters stattfindet war für mich als Simulink-Unkundiger lehrreich.

Cheers

Autor: dub (Gast)
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old fart schrieb:
> Da haben wir es ja schon 'international' - LOL.
>

Und was bitte ist an 'International' so schlecht? Die Welt ist größer 
als nur die Bundesrepublik Deutschland. Ich finde der Studiengang 
profitiert von dieser großen Vielfalt und verschiedenen beruflichen 
Hintergründen. Außerdem ist es interessant andere Bildungskulturen 
kennenzulernen.

> Also doch kein Studium, mehr Lehrgang für dödeliges Praxiszeugs das
> jeder Kasper auch so hinbekommt.

Das wage ich doch stark zu bezweifeln, ohne entsprechende Grundlagen 
bekommt das nicht jeder hin. Hier werden wichtige Techniken vermittelt 
für große/komplexe und auch langjährige Projekte, da muss man erstmal 
lernen wie man vorgeht wenn man sowas noch nie gemacht hat, sonst endet 
das Projekt im Chaos.

Autor: dub (Gast)
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Jay schrieb:
>
> Du kannst ja mal bei der Studienberatung in Kaiserslautern anrufen und
> fragen wie das in diesem Fall mit den Punkten und der Anerkennung ist.

zur Info:

"Der Fernstudiengang ist für die Vergabe des akademischen Grades Master 
of Engineering akkreditiert. Verantwortliche Agentur für die 
Durchführung des Akkreditierungsverfahrens: ASIIN (www.asiin.de)"

Autor: Dome (Gast)
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Jay schrieb:
> in der Tat ohne Bachelor in ein
> Weiterbildungsstudium, das mit einem Master abschließt, einsteigen
> können. Die große Frage ist, wie das mit den ECTS-Punkten aussieht. D.h.
> ob die nachträglich ECTS-Punkte für die Berufserfahrung bekommen.

Es kann doch nicht ein Bundesland einfach gegen ein europaweit 
standardisiertes Verfahren widersprechen und sagen man bekommt einen 
offiziellen Master Abschluss (der ja nach diesem Bologna Prozess 
definiert ist) ohne vorhergehenden Bachelor Abschluss ?

Jay schrieb:
> Wenn das nicht der Fall ist, dann haben die ein Problem mit der
> EU-Anerkennung dieses Masters. Eventuell sogar mit der Anerkennung in
> anderen Bundesländern wenn es dort nach ECTS-Punkten geht und nicht rein
> nach Titel.

Na ich hoffe sogar, dass es so ist. Wäre ja unfair gegenüber anderen, 
die den Bachelor gemacht haben.

Hoeseler schrieb:
> Die ersten 2 Semester sind meiner Meinung nach ziemlich theoretisch,
> das da gelernte in der Praxis anzuwenden finde ich schwierig. Das 3.
> Semester ist diesbezüglich besser.

Sehe ich das vom Modulplan her richtig, dass dieser Studiengang weniger 
technisch sondern eher prozessorientiert ist (Requirements Engineering, 
Project Management, Software product line engineering usw)? Also wie dub 
bereits erwähnt hat, eher was für Team-/Projektleiter anstatt für reine 
Entwickler?!

Autor: joachim (Gast)
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Dome schrieb:
> Jay schrieb:
>> in der Tat ohne Bachelor in ein
>> Weiterbildungsstudium, das mit einem Master abschließt, einsteigen
>> können. Die große Frage ist, wie das mit den ECTS-Punkten aussieht. D.h.
>> ob die nachträglich ECTS-Punkte für die Berufserfahrung bekommen.
>
> Es kann doch nicht ein Bundesland einfach gegen ein europaweit
> standardisiertes Verfahren widersprechen und sagen man bekommt einen
> offiziellen Master Abschluss (der ja nach diesem Bologna Prozess
> definiert ist) ohne vorhergehenden Bachelor Abschluss ?

Passiert das nicht in Darmstadt auch so ? Als Feigenblatt muss man dort 
aber zuvor noch ein "Aufbaustudium" ablegen und kann anschließend vom 
Meister, Techniker und anscheint fachfremden Studium (man warb mit einer 
Betriebswirtin die jetzt im Master ist) (unabhängig vom Schulabschluss) 
in deren Master einsteigen.

Autor: Danilo H. (danielohondo)
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Ich wusste gar nicht, dass IESE was mit Embedded Systems macht.
Sind die Kollegen so fit im Thema oder geht es nur um Software 
Engineering?

Ich habe es mir auch mal überlegt mit Dipl.-Ing(FH) noch Master 
berufsbegleitend anzuhängen. Jedoch bin ich am zweifeln, da es mich 
beruflich nicht weiterbringt und nur mein Horizont erweitern würde.

Einige Profs kenne ich sogar noch. Prof. Dr. A. Poetzsch-Heffter war 
früher an der Fernuini Hagen. Seine Vorlesungen waren früher eigentlich 
ganz gut.

Autor: Jay (Gast)
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Dome schrieb:
> Jay schrieb:
>> in der Tat ohne Bachelor in ein
>> Weiterbildungsstudium, das mit einem Master abschließt, einsteigen
>> können. Die große Frage ist, wie das mit den ECTS-Punkten aussieht. D.h.
>> ob die nachträglich ECTS-Punkte für die Berufserfahrung bekommen.
>
> Es kann doch nicht ein Bundesland einfach gegen ein europaweit
> standardisiertes Verfahren widersprechen und sagen man bekommt einen
> offiziellen Master Abschluss (der ja nach diesem Bologna Prozess
> definiert ist) ohne vorhergehenden Bachelor Abschluss ?

Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Innerhalb von Deutschland kann ein 
Bundesland im Bildungsbereich erst mal machen was es will. Wie es so 
schön heißt "Bildung ist Ländersache".

In wieweit der Bologna-Prozess so etwas erlaubt oder zumindest 
Schlupflöcher bietet weiß ich nicht. Bei Bologna ist es allerdings so, 
dass häufig behauptet wird, dass der Bologna-Prozess etwas vorschreibt, 
was gar nicht der Fall ist. Wir Deutschen wollten bei Bologna mal wieder 
der Musterknabe sein und haben es mit Bologna ziemlich übertrieben.

> Sehe ich das vom Modulplan her richtig, dass dieser Studiengang weniger
> technisch sondern eher prozessorientiert ist (Requirements Engineering,
> Project Management, Software product line engineering usw)? Also wie dub
> bereits erwähnt hat, eher was für Team-/Projektleiter anstatt für reine
> Entwickler?!

Ich fand die ursprüngliche Bemerkung von dub etwas merkwürdig. Ein 
INgenieur ist kein reiner Entwickler. Es hat nichts mit -Leitung zu tun 
wenn ein Ingenieur Requirements Engineering (merkste was? :-)) macht. 
Natürlich sollte er auch in der Lage sein Planungsarbeiten, ob für das 
Projektmanagement oder Software Product Line Engineering (merkste was? 
:-)) durchzuführen. Wir reden hier ja von einem Master, nicht einem 
Codierknecht.

Autor: Marcel (Gast)
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Hallo zusammen,

das Thema ist zwar schon etwas älter aber gibt es denn mittlerweile noch 
mehr die diesen Studiengang belegen und ihre Erfahrungen mit den Lesern 
hier im Forum teilen möchten?

Autor: GanBei (Gast)
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Dome schrieb:
> ist die Bewertung nur durchschnittlich und die Organisation ist wohl
> relativ chaotisch (wahrscheinlich weil dieser Studiengang recht neu
> ist).

Ich finde solche Studiengänge positiv, weil ich mir viele der dort 
vermittelten Themen trotz ET-Studium im Berufsleben selbst beibringen 
musste. Würde ich erneut vor der Entscheidung stehen, würde ich 
technische Informatik anstatt Elektrotechnik studieren.
Mit 5G wird noch mehr digitalisiert werden, also noch mehr eingebettete 
Systeme. Darum ist die mittelfristige Perspektive mMn deutlich besser 
als z.B. für BWL oder Maschinenbau. Man muss sich aber für das Thema 
interessieren, sonst wird es schwere Kost.

Autor: dub (Gast)
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ich habe es mittlerweile hinter mir und hab jetzt meinen M. of Eng. es 
war wirklich anstrengend aber ich bin trotzdem froh, das ich am ball 
geblieben bin. es gibt immer mehr solche berufsbegleitenden studiengänge 
z.b. uni freiburg bietet was ähnliches für embedded systems oder hs 
pforzheim.

allerdings sollte man sich die kosten vorher genau anschauen, vor allem 
der master von der uni freiburg ist nicht ganz billig

Autor: ek112 (Gast)
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Hallo,

ich belege zur Zeit auch diesen Fernstudiengang und bin hoffentlich bald 
fertig. Geht es dir nur darum einen Masterabschluss zu bekommen, kann 
ich dir den Studiengang empfehlen. Die Fächer sind vom Stoff her total 
einfach. Zumindest wenn man vorher schon etwas aus den Bereichen 
Elektrotechnik, Software, Embedded System usw. zu tun hatte. Die 
Schwierigkeit besteht allein darin, die sehr vielen Seiten der Skripte 
für die Prüfung auswendig zu kennen. Das ist neben dem Beruf gar nicht 
so leicht, weil man viel lesen und auswendig kennen muss.
Ich arbeite 40 h Vollzeit und habe noch Familie...

Zuvor habe ich etwa 3 Jahre als Softwareentiwckler für embedded systems 
gearbeitet. Man lernt absolut nichts neues. Ganz im Gegenteil. Alle 
Module sind meiner meinung nach Einführungsmodule für einen 
Bachelorstudiengang. Der Kurs hat den Namen Studium eigentlich nicht 
verdient, weil es wirklich nur stupides auswendig lernen ist.

Ich mache den Kurz trotzdem, weil es später niemanden interessiert was 
man gelernt hat. Mir reicht es, wenn ich mich später "Master" nennen 
kann. Mir ist es wichtig mit möglichst wenig Aufwand zum Erfolg zu 
kommen und das tut man in dem Studiengang. Außerdem macht es sich gut im 
Lebenslauf, wenn drinsteht, dass man an einer Campus TU studiert hat...

Was man noch erwähnen sollte:
Das Studium wird zwar von der TU Kaiserslautern angeboten aber betreut 
wird man ausschließlich vom Fraunhofer Institut. Sowohl Universität als 
auch das Frauenhofer Institut haben absolut kein Interesse daran viel 
Zeit in uns Ferstudenten zu investieren. Das merkt man auch an den 
Skripten und der Betreuung. Wir Studenten sollen möglichst pünktlich die 
studiengebühren bezahlen aber sonst nicht groß stören.

Die Studiengebühren lassen sich komplett von der Steuer absetzen.

Autor: ek112 (Gast)
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Ah was mir noch einfällt.

Mit Embedded Systems hat der Studiengang nicht viel zu tun.
Es geht hauptsächlich um Softwareengineering.

- Projektmanagement
- Requirements
- Testmanagement
- Modellbasierte Softwareentwicklung.

Aber wie gesagt... auf unterstem Niveau aber mit vielen Seiten im Skript 
zum auswendig lernen.
Sicherlich nicht ganz einfach für Leute, die mit dem Breich nie etwas zu 
tun hatten. Gibt einige Quereinsteiger bei uns aus ganz anderen 
Branchen.

Autor: ttBE (Gast)
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Hallo  ek112,

wie war es mit der Eignungsprüfung aus?
Was wurde gefragt? Wie soll man sich vorbereiten?
Ich möchte diesen Studiengang belegen.

Autor: Neugieriger (Gast)
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ek112 schrieb:
> Aber wie gesagt... auf unterstem Niveau aber mit vielen Seiten im Skript
> zum auswendig lernen. Sicherlich nicht ganz einfach für Leute, die mit
> dem Breich nie etwas zu tun hatten. Gibt einige Quereinsteiger bei uns
> aus ganz anderen Branchen.

Das ist bei den meisten nebenberuflichen Masterstudiengängen so. Selbst 
an den TU9 wird bei einem Präsenzmaster niemand mehr rausgeprüft, wenn 
er sich vorher durch den Bachelor gekämpft hat. Darum stufe ich den 
Master auch nicht höher ein, sondern es ist bloß eine andere Form etwas 
mehr Wissen zu sammeln, ähnlich einem Praktikum oder der Probezeit im 
ersten Job. Man beweist niemand mehr etwas, sondern lernt auswendig und 
vergisst 85% wieder.

Autor: Etk11 (Gast)
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Als ich mich damals auf den Studiengang beworben habe, gab es keine 
Eignungsprüfung. Du musst nachweisen, dass du 3 Jahre relevante 
Berufserfahrung hast. Dafür brauchst du eine Arbeitgeberbestätigung mit 
einer Auflistung deiner beruflichen Erfahrungen und Tätigkeiten.
Das war bei mir Voraussetzung.
Außerdem musst du beweisen, dass du Englisch kannst. Du musst den ILTS 
oder TOEFL Test mit einer bestimmten Punktezahl bestehen. Ich kann mich 
nicht mehr genau erinnern, es waren aber glaube 90 oder 95 Punkte bei 
TOEFL.

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