Atmel Debugger / Programmer

OP #4082086
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Hallo miteinander,

ich habe mir gerade so mal die Zusammenfassung vom ATTiny85 
durchgesehen, und suche nach einem adäquaten Programmer. Allerdings wird 
man ja fast von der Liste erschlagen - Atmel schweigt sich aber darüber 
aus, ob es sich um Auslaufgeräte handelt.

Vorgeschlagen wird:

- AVRISP mkII
- AVR ONE!
- AVR JTAGICE mkII
- AVR Dragon
- JTAGICE3
- Atmel-ICE

Ich suche einen Programmer + Debugger, da ich keine Lust habe, für 
größere Controller dann nochmal einen Programmer kaufen zu müssen. Für 
die heutigen CAN-fähigen AVR müsste er auch reichen. Entsprechend wäre 
der ICE die richtige Wahl. Allerdings ist das hier: 
Beitrag "Atmel-ICE - neuer Debugger von Atmel für AVR und ARM" alles etwas im Sande 
verlaufen.

Es wäre nett, wenn mich jemand kurz in 3 Sätzen aufklären könnte :)

Vielen Dank, Grüße M.S.
Moderator Persönliche Seite #4083540
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Martin Schwaikert schrieb:
> Wäre dann der Atmel-Ice die Wahl?

Ja, das ist die aktuell beste Wahl.

Mitlesa schrieb:
> Aus gegebenen Anlass sei auf diese Warung hingewiesen:

Die mehr Konfusion als Erleuchtung bringt.  Gemeint ist damit das
hornalte, von Atmel seit Jahren nicht mehr gepflegte AVR Studio 4.x,
nicht etwa die aktuellen Versionen (die sich „Atmel Studio“ nennen).
#4083608
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Ich würde im jedem Fall den AVR ISP mkII empfehlen.

Ja, damit kann man nicht Debuggen.
Aber bedenke, dass man mit dem üblichen SPI-Anschuss(ISP) nicht Debuggen 
kann. Man benötigt einen zusätzlichen Anschluss zum Debuggen. Debuggen 
ist nicht einfach nur ein Feature. Da muss man auch schaltungstechnisch 
ein wenig machen (FUSES, Anschluss). Beim ATMEL-ICE hat man ein 
ziemlichen Adapter Wirrwarr, wenn man nur per ISP programmieren möchte. 
Bis auf ARM und UC3 Controller, kann man alles mit dem mkII machen (auch 
CAN).

Ich würde den ATMEL-ICE nicht unbedingt als Alternative zum mkII sehen.

mkII --> Basis und must have.

ICE --> Optional und später zusätzlich bei Bedarf.
DRAGON --> Alternative zum ICE. Ist aber sehr empfindlich und fummelig.

STK500/600?: Prozessor in einen Sockel stecken und ein "Hurra es bewegt 
sich" Erlebnis zu haben? NÄH.


(Möge der Empfehlungkrieg beginnen: "Das gibt was viel billigeres bei 
<PIEPS>"; "Nehme einen IT, viel geiler"; "8-Bit ist total uncool"; 
"Unbedingt die MAKE-Files selber stricken"; "Assenbler ist Toll"; "Die 
Erde ist eine Scheibe")
Gast #4083631
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Uwe K. schrieb:
> Aber bedenke, dass man mit dem üblichen SPI-Anschuss(ISP) nicht Debuggen
> kann.

Man kann mit dem JTAG Anschluss aber Flashen und braucht den ISP dann 
nicht mehr.

>Da muss man auch schaltungstechnisch ein wenig machen (FUSES, Anschluss).

Quatsch, die Controller werden passend konfiguriert geliefert und ob man 
nun einen ISP oder einen JTAG setzt gibt sich nichts.

>Beim ATMEL-ICE hat man ein ziemlichen Adapter Wirrwarr,
>wenn man nur per ISP programmieren möchte.

Das stimmt nur, wenn man zuviel Geld ausgibt und das mitgelieferte 
Gebamsel verwendet anstatt sich selber was passendes zu bauen.
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