npn schrieb:
> Mark S. schrieb:
>> Was ist mit Tracking gemeint ?
>
> Damit ist im Allgemeinen gemeint, daß die Ausgangsspannungen auf
> gleicher Höhe gehalten werden, so daß sie symmetrisch bleiben. Wenn also
> die +12V belastet werden, so daß die Spannung etwas absinkt, dann zieht
> die -12V mit.
Richtig! Ob nun die NEGATIVE Seite und oder nur die POSITIVE Seite
stärker belastet wird als der jeweils andere Zweig - bei
Symetrie-Regelschaltungen, die entsprechende ICs dafür zur Verfügung
haben, werden diese "Abgriffe" zu 95 % der Grundlast immer parrallel
nachgeregelt. Geringe Toleranzgrenzen eingerechnet, arbeiten diese
Schaltungen super, was die Effiziens der Stabilität betrifft an ein /
beiden Ausgängen.
Und wie richtig erwähnt: Das sogenannte "Tracking" - hier ist, wie
richtig erkannt, der "Enable-/Feedback-Eingang" des Reglers dafür
verantwortlich, stellt sich je nach Lastbedingung zu 95 Prozent der
weniger belastete Ausgang auf die Grundlast des anderen ein. Geringe
Differnzen hat man ja immer - auch der Aussenbeschaltung wegen und der
Toleranz der verwendeten Widerstände zum Beispiel. Aber genau um diesen
Ausgleich regeln zu können, benutzt man ja solche speziell dafür
entwickelten ICs, die die Toleranzen soweit minimieren / ausgleichen,
sodass man immer gleichstarke Verhältnisse zu 95 % herstellen kann.
Und man kann drauf vertrauen, denn die Industrie ist soweit, dass diese
derzeit etwa 95 % genannten Wirkungsgrade sogar immer besser (Richtung
98 bis 100 % tendierend ) mittlerweile am Markt sind. Und noch etwas
dazu: Die Regler kommen heutzutage fast überall bereits in
Takt-Netzteilen zur Anwendung, wo die Energie-Effizenz sehr stabiler
Ausgansspannungen (auch bei Symetrischen Netzteilen) zwingend notwendig
sind. Und die müssen nicht mal teuer sein - siehe ELV-Bausätze als
Beispiel.
Sorry, wollte keinen Roman schreiben, aber als kleine Nebenerläuterung
hilft dieser Beitrag vielleicht auch etwas. Hoffe ich jedenfalls.