Hallo liebe Leute, ich habe eine Anwendung, wo ich 5 Heizpatronen über einen PI Regler regeln möchte. Zu meiner Frage: Wie kann ich sicherstellen, dass alle 5 Heizpatronen auch funktionieren? In Serie schalten möchte ich Sie nicht, weil dann alle ausfallen, wenn einer kaputt ist. Mein Gedanke war alle parallel zu schalten, und vor allen Patronen noch ein Stromwandler reinzuhängen-> also nach dem Verfahren: z.B. 3 Ampere alles ok, 2.5 Ampere nicht alles ok. Damit erkenne ich zumindest, dass einer ausgefallen ist, aber nicht welcher. Ich würde aber gerne zusätzlich in erfahrung bringen, welcher denn im Falle eines Ausfalles ausgefallen ist. Weiss vielleicht jemand wie man so etwas geschickt anstellen könnte? LG :)
Steve Korn schrieb: > Weiss vielleicht jemand wie man so etwas geschickt anstellen könnte? für jede Heizpatrone eine eigene Stromüberwachung? Billiger wie ein Stromwandler ist übrigens die Kombination aus einem Optokoppler und 2 Widerständen. Nachteil ist allderings, dass an dieser Schaltung etwa 2V abfallen, d.h. bei kräftigeren Heizpatronen gibt es eine untragbar hohe Verlustleistung.
Hallo und Danke für die Antwort. 1. Also du meinst ich sollte dann insgesamt 5 Stromwandler reinhängen und mit der SPS die abfrage machen? 2. Noch eine andere Frage: Wie es mit einem Zweipunktregler aussehen würde ist mir klar, der schaltet einfach immer ein und aus und taktet so vor sich hin.. Wie funktioniert so ein PI-Regler in der Praxis? Bsp: Angenommen ich stelle den Regler auf 50 °C. Der Regler schaltet volle Pulle ein .. zb auf 45 °C und dann? Taktet der ganz langsam rauf auf die 50°C ? Leistungen von etwa 125 Watt
Kommt ganz auf die Regelstrecke an. Ob sie Schnell oder Träge ist.
Du kannst Heizpatronen stufenlos ansteuern, Mit Triac- oder Wellenpaketsteuerung.
Steve Korn schrieb: > Wie kann ich sicherstellen, dass alle 5 Heizpatronen auch funktionieren? Indem Deine Reglersoftware ueberwacht, ob der Anstieg der Temperatur in etwa richtig ist. Steigt diese zu langsam oder wird der Sollwert gar nicht mehr erreicht -> Fehlermeldung und manuelle Fehlersuche. Was anderes waere es, wenn Du gleich eine Anzeige haben willst, welches Heizelement defekt ist. wendelsberg
Hallo Steve, Regelungstechnik ist nicht in ein paar Worten erklärt. Im Kern geht es darum, einen Istwert mit einem Sollwert zu vergleichen, und Maßnahmen zu treffen, dass der Unterschied minimal wird. In Deinem Fall sind das Temperaturen. Hier ist die Masßnahme getaktetes Heizen. Je größer der Stellwert ist, umso größer ist die anteilige Heizzeit pro Takt. Kochrezepte gibt es bei RN-Wissen.de. Trotzdem ist es sinnvoll, sich wenigstens Grundlagen der Regelungstechnik anzulesen.
Danke für die Antworten. Also ich würde mir gerne einen PI Regler kaufen, daran ein PT 100 hängen und damit die Heizung regeln. thomas schrieb: > Hier ist die Masßnahme getaktetes > Heizen. Je größer der Stellwert ist, umso größer ist die anteilige > Heizzeit pro Takt. Genau das habe ich gemeint, also ich schalte ja quasi imn Regler nur ein Relais, der widerum zu einem anderen Relais geht, wodurch die Heizpatronen geschalten werden. Mein Frage wäre hier, ob dann der Regler den I- Anteil so realisiert, dass dieser immer kurz dsein Relais öffnet/schließt/öffnet/schließt um so "exakt" die Temperatur halten zu können?
Ein schaltender Regler, wenn ich das mal so nenne, wird nie einen stationären Zustand erreichen, bei dem die Ist-Temperatur ständig und anhaltend mit der Soll-Temperatur übereinstimmt. Das ist einleuchtend, wenn man sich vor Augen hält, dass (in der Regel) die Heizung mehr Wärme erzeugen kann, als durch Konvektion und Strahlung abgeführt wird - und zwar über den gesamten Temperaturbereich der einstellbar sein soll. In dem man nur kurz einschaltet erhält man einen Bruchteil der ansonsten ständig erzeugbaren Wärmemenge. Das bedeutet aber das es zwei Zustände gibt. 1. Es wird Wärme abgeführt, das Teil kühlt sich ab. 2. Es wird Wärme zugeführt und Wärme abgeführt (das kann man ja nicht verhindern) und das Teil erwärmt sich. Zusammengefasst: gibt es immer eine Temperatur-Veränderung. Nun kann man den P- und den I-Parameter so einstellen, dass - über einen längeren Zeitraum gesehen, der mindestens so lang ist, wie die Taktzeit - genauso viel Wärme zugeführt wird, wie abgeführt wird. Das ergibt, das im Mittel die Temperatur konstant ist. Aber das ändert nichts daran, dass die Temperatur sich ständig verändert. Wie gross der Betrag ist, um den die Temperatur schwankt hängt u.a. davon ab, wie lang die Taktzeit ist. Je kürzer sie ist, desto geringer das Minimum und das Maximum der Temperatur.
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