Seppi schrieb:
> möchte mit einem uC (im Moment noch unwichtig welcher)
> eine Frequenz messen.
> (Rechtecksignal. 5V. max. 400kHz)
>
> Ich möchte nicht auf "Spezialfähigkeiten" wie Capture Compare usw.
> zurückgreifen.
Warum nicht? Ohne vernünftige Begründung, warum ein bei fast jedem µC
vorhandenes, für die Aufgabe optimal geeignet Feature nicht verwendet
werden soll, bleibt nur die Annahme eine verdammenswerten Trollpostings
über...
> Wie gehe ich am besten vor?
>
> Habe jetzt zwei Lösungsansätze:
[...]
Das ist ein Problem, was völlig unabhängig davon ist, wie du die
Meßdaten gewinnst. Außerdem wurde diese Wahl schon gefühlte 100.000 mal
hier diskutiert und es kam immer dasselbe dabei heraus, weil das in der
Natur der Sachen liegt und jeder Nicht-Vollidiot es sich auch selber
ausrechnen kann: es hängt einfach von der zu messenden Frequenz selber
ab und der Frequenz, mit der die Meßwerte "hinten" aus dem Messgerät
rausfallen sollen.
Ist die Meßfrequenz höher oder gleich der zu messenden Frequenz, kommt
grundsätzlich immer nur die Messung der Periodendauer der zu messenden
Frequenz in Frage und die Meßfrequenz wird zwangsläufig auf die zu
messende Frequenz abgesenkt.
Ist die Meßfrequenz hingegen geringer als die zu messende Frequenz, gibt
es immer noch einen gewissen Bereich, in dem die Messung der
Periodendauer sinnvoller ist. Bei weiter fallender Maßfrequenz wird aber
irgendwann das Zählverfahren genauere Ergebnisse liefern können.
Diese Grenze (das einzig Interessante an der ganzen Sache) ist z.T.
schon durch das Abtast-Theorem vorgegeben. Erst wenn die Meßfrequenz
unter die Hälfte der zu messenden Frequenz fällt, muß man deshalb
überhaupt über diese Grenze wirklich nachdenken.
Wenn aber Scheiß-Drecks-Trolls wie du Arsch weder das eine noch das
andere angeben, braucht man überhaupt nicht darüber nachdenken...