Hallo,
ich habe einen Geschirrspüler und habe jetzt beim Umzug gesehen, dass
der vom Fachbetrieb damals vermutlich nicht korrekt angeschlossen wurde
(ungefragt Strom-Stecker abgeschnitten und mehrdrähtige Litze direkt in
Lüsterklemme "geschraubt", da in der Wanddose keine Steckdose montiert
war). In der neuen Wohnung ist eine Steckdose für den Geschirrspüler
vorhanden, daher müsste das flexible Kabel nun mit einem Schuko-Stecker
verbunden werden.
Die Qualität der im Baumarkt angebotenen Stecker war (trotz angeblichem
Made in Germany) augenscheinlich so unterirdisch, dass ich da ohne zu
kaufen wieder rausgegangen bin.
Gibt es egentlich Schuko-Stecker mit Fahrstuhlklemmen?
Oder kann jemand alternativ eine preiswerte Crimpzange + Aderendhülsen +
Schuko-Stecker empfehlen?
Vom (elektro-)technischen verständnis her traue ich mir diese Arbeit
locker zu (z.B. Schutzleiter länger lassen für den Fall das die
Zugentlastung versagt), allerdings kann man für diese Zangen mehrere
hundert Euro ausgeben und ich werde damit über einen langen Zeitraum nur
sehr wenige Aderendhülsen crimpen...
Wenn die Crimpzange ne Ratschenfunktion hat, wäre das super. Die
Crimpzange muss auch nicht für alle denkbaren Hülsen-Durchmesser
funktionieren. Mir reicht der Querschnitts-Bereich, der die üblichen
230-Volt-Verbraucher im Haushalt abdeckt.
Welche Quetschform ist zu bevorzugen? Quadratisch scheint mir sinnvoll,
da dann die Schraube vermutlich gut "greift"...oder ist das relativ
egal?
Jupp schrieb:> Die Qualität der im Baumarkt angebotenen Stecker war (trotz angeblichem> Made in Germany) augenscheinlich so unterirdisch, dass ich da ohne zu> kaufen wieder rausgegangen bin.
Merten und Kopp sind durchuas solide, so ab ca 7 Euro/Stk. im Bauhaus
oder OBI. Globus BM dürfte ähnlich sein. D.h. es gibt durhcaus diese
Qualität im Baumarkt, aber D umußt sie bezahle nwollen.
>> Gibt es egentlich Schuko-Stecker mit Fahrstuhlklemmen?
Möglich. Nennt sich eher "Aderschutz" udn ist ein Eingeltes Federblech
einseitig. Anderes geht es kaum bei den Platzverhältnissen.
Üblicherweise setzt man aber eien Aderenhülse,
bei 3 Stück die du benötigst kannst du die zugehörige Zange auc
hausleihen. Der ortsansässigne Elektriker sind oft hilfsbereiter als man
denkt.
>> Oder kann jemand alternativ eine preiswerte Crimpzange + Aderendhülsen +> Schuko-Stecker empfehlen?
s.o.
Im übrigen: Das Einsetzen eines Steckers ist nur bei modernen GS zu
emfpehlen ,die ca. 2kW Ausfnahmeleistung haben (erkennbar am
Typenschild"...empfohlenen Absicherung 13A oder 10A).
Denn die 16A aus eine Schukosteckdose über längere Zeit zu entnehmen
ist nicht ratsam - die sind nicht für Dauerlast ausgelgt im 16A Bereich.
- Besitzer älter WaMa, Trockner und GS kennen das Problem verbrannter
Stecker - da hilft auch kein Merten etc..
Falls D uso eine "alten" Jonny hast, ist Festanschluß die sichere
Lösung. Oder halt 16A CEE 2P+PE - aber wer will das schon in der Küche
verbauen .-)
Ringkabelschuh möchtest Du nicht wirklich!
Einfach ganz normale Aderendhülsen aus dem Baumarkt, nebst passender
(einfacher) Zange dazu. Gibt es auch als Set für unter 20 Öcken.
Klar, man kann auch für Zange und Hülsen einen Wochenlohn hinlegen, doch
Du willst bestimmt nicht im Flugzeugbau oder an Sicherheitsanlagen damit
bosseln.
Ich hol dann mal schon das Popcorn, hier geht sicher noch was los...
Old-Papa
Jupp schrieb:> Die Qualität der im Baumarkt angebotenen Stecker war (trotz angeblichem> Made in Germany) augenscheinlich so unterirdisch, dass ich da ohne zu> kaufen wieder rausgegangen bin.
Richtig.
http://www.ebay.de/itm/251526692975
Aber auch denen fehlt die Knickschutztülle.
> Gibt es egentlich Schuko-Stecker mit Fahrstuhlklemmen?
Eher nicht, aber es gibt Aderendhülsen.
Bei Steckern wo man die Stifte vom Plaste trennen kann, könnte man auch
die Drähte direkt anlöten. (nein nicht verzinnen und dann
festschrauben!).
Wenn die Zugentlastung ordentlich ist, sollte das ewig halten.
Aber selbst die einfachen Aderendhülsen und einfachen Zangen sollte für
diesen zweck ausreichend sein.
>Aber auch denen fehlt die Knickschutztülle.
Ein Geschirrspüler wird doch üblicherweise mit einem: "Und tschüß"
angeschlossen.
Will sagen: Das Kabel kommt nach hinten und wird nie wieder (höchstens
beim nächsten Umzug) bewegt.
Will sagen: Der Knickschutz ist weniger wichtig.
Jupp schrieb:> Strom-Stecker abgeschnitten und mehrdrähtige Litze direkt in> Lüsterklemme "geschraubt", da in der Wanddose keine Steckdose montiert> war
Las mich raten...
... die Dose befindet sich in der Wand HINTER dem Geschirrspühler!
Typischer Fall von "Geschirrspühler geht nicht ganz rein wenn der
Stecker in der Dose steckt"
Max Mustermann schrieb:> Las mich raten...> ... die Dose befindet sich in der Wand HINTER dem Geschirrspühler!>> Typischer Fall von "Geschirrspühler geht nicht ganz rein wenn der> Stecker in der Dose steckt"
[ ] Es gibt abgewinkelte Schukostecker
Sowas hilft z.B. ebay Nr. 301594530173
Nr. 161669813009 (sofern man obigen Rat ernst nimmt das der GS fast
nicht bewegt wird und ein Knickschutz weniger wichtig ist als die
Zugentlastung).
Und für Geizige: Nr. 301566103529
Old Papa schrieb:> Ich hol dann mal schon das Popcorn, hier geht sicher noch was los...
Nein, Nichts geht los. Ich weiß -Stunk machen und Anheizen sind Deine
Welt.
Manchmal klappt das aber eben auch nicht.
:-((
SCNR
Peter II schrieb:> Bei Steckern wo man die Stifte vom Plaste trennen kann, könnte man> auch> die Drähte direkt anlöten.
Könnte man, ist aber unzulässig. Zumal der Übergangswiderstand bei "nur
gelötet" schlechter als bei "ordentlich geschraubt" ist: Sogar nicht
anzuraten.
> Aber selbst die einfachen Aderendhülsen und einfachen Zangen sollte für> diesen zweck ausreichend sein.
Und dann schrauben. So wäre es zulässig.
Andrew Taylor schrieb:> Könnte man, ist aber unzulässig. Zumal der Übergangswiderstand bei "nur> gelötet" schlechter als bei "ordentlich geschraubt" ist: Sogar nicht> anzuraten.
nach welcher Richtlinie sollte das unzulässig sein? Oft geht das andere
ende vom Kabel auch nur auf eine Leiterplatte und ist dort gelötet.
Der Übergangswiderstand ist bei gleicher Fläche eventuell größer beim
Löten hat man aber eine größere Kontaktfläche als beim Schrauben. Und
damit insgesamt einen kleineren Widerstand.
Auch das Relais was die Heizung steuert ist oft eingelötet - so schlecht
kann löten auch nicht sein.
Jupp schrieb:> Oder kann jemand alternativ eine preiswerte Crimpzange + Aderendhülsen +> Schuko-Stecker empfehlen?
Bei sorgfältigen arbeiten sollten auch die "weichen" Aderenhülsen
reichen, die man ohne Speziaslzange montieren kann. Wichtig ist m.E.
das "richtige" anziehen der Schrauben (nicht zu lose und nicht zu fest).
Andrew Taylor schrieb:> [ ] Es gibt abgewinkelte Schukostecker>> Sowas hilft z.B. ebay Nr. 301594530173> Nr. 16166981300
Du bist ja ein ganz schlauer!
Aber hast du eine Ahnung wie viel(wenig) Platz hinter einem
Geschirrspühler unter einer 60cm tiefen Arbeitsplatte ist?
Geh mal von 25-30mm aus. Und davon braucht schon die Steckdosenblende
10mm.
Max Mustermann schrieb:> Du bist ja ein ganz schlauer!> Aber hast du eine Ahnung wie viel(wenig) Platz hinter einem> Geschirrspühler unter einer 60cm tiefen Arbeitsplatte ist?
Ja, habe ich. Weil ich jeden Monat 3 Küchen (EBK) aufbauen darf.
Somit weiß ich, was am GS geht.
Max Mustermann schrieb:> Du bist ja ein ganz schlauer!> Aber hast du eine Ahnung wie viel(wenig) Platz hinter einem> Geschirrspühler unter einer 60cm tiefen Arbeitsplatte ist?
warum sollte die Steckdose für den GS direkt dahinter sein. Da muss ja
schon bei der Planung etwas schief gegangen sein. Die Steckdose ist
üblicherweise dort wo auch die Wasser und Abwasser Anschlüsse sind und
dort ist genug platz.
Peter II schrieb:> Die Steckdose ist> üblicherweise dort
Tja, schön wäre es wenn Du richtig liegen würdest - tust du aber nicht.
Die Steckdose ist in 95% der Fälle die ich aufbauen durfte mittig hinter
dem GS.
Ebenso die Herdanschlußdose in 9 von 10 Küchen mittig hinter dem
Backofen.
> Wo auch die Wasser und Abwasser Anschlüsse sind
Wasser + Absser sind normalerweise exakt unter der Spüle, und da eine
Spüle eine 3D Vertiefung darstellt: Kann da nie der GS sein.
Mann, du hast keine Ahnung wie es WIRKLICH in der EBK Realität zugeht.
Andrew Taylor schrieb:>> Wo auch die Wasser und Abwasser Anschlüsse sind>> Wasser + Absser sind normalerweise exakt unter der Spüle, und da eine> Spüle eine 3D Vertiefung darstellt: Kann da nie der GS sein.
gut erkannt, aber die Steckdose kann dort sein. Und wurde von mir und
anderen Elektriker auch dort installiert.
Peter II schrieb:> muss ja> schon bei der Planung etwas schief gegangen sein
Ja ebend!
Aber erlebt man immer wieder!
Genauso wie Steckdose hinterm Kühlschrank (Macht schön eine Delle in den
Kondensator)
BtW: Ich hab auch schon einige EBK aufgebaut.
Andrew Taylor schrieb:> Ebenso die Herdanschlußdose in 9 von 10 Küchen mittig hinter dem> Backofen.
Ist auch völlig korrekt!
Weil..
1. Die Herdanschlssdose nicht so weit aufträgt
2. Der Einbaubackofen nicht so Tief ist wie ei GS oder KS.
Peter II schrieb:>> gut erkannt, aber die Steckdose kann dort sein. Und wurde von mir und> anderen Elektriker auch dort installiert.
[ ] Du weißt da "üblicherweise" und "kann" zwei wesentlich
unterschiedliche Begriffe sind.
Andrew Taylor schrieb:> Ebenso die Herdanschlußdose in 9 von 10 Küchen mittig hinter dem> Backofen.> Mann, du hast keine Ahnung wie es WIRKLICH in der EBK Realität zugeht.
dort gehört die Herdanschlußdose ja auch hin. Also ist sie in 90% der
Fälle schon mal richtig. Ist doch ein guter schnitt.
Scheinbar hast du in diesem Bereich nicht allzu viel Ahnung.
Peter II schrieb:> Scheinbar hast du in diesem Bereich nicht allzu viel Ahnung.
Ach Peter, Du hast Dir wie immer wieder Steine in den Weg gelegt und
dann reagierst Du wie oftmals kleine Kinder, denen man im Sandkasten
die Förmchen geklaut hat:
Sie jammern…fordern…sind chronisch beleidigt oder empört und wenn man
ihnen dann ihre Wünsche nicht erfüllt.
Somit: Werde glücklich mit Deinem Halbwissen.
Wenn Du der deutschen Sprache einigermaßen mächtig wirst, wirst Du
nachvollziehen können das ich nie behauptet habe das die HAD hinter dem
Herd falsch ist. Sondenr lediglich festgestellt habe das die HAD dort
ist.
Aber bis Dir das dämmert, dauert es wohl noch.
Andrew Taylor schrieb:> Ach Peter, Du hast Dir wie immer wieder Steine in den Weg gelegt und> dann reagierst Du wie oftmals kleine Kinder, denen man im Sandkasten> die Förmchen geklaut hat:> Sie jammern…fordern…sind chronisch beleidigt oder empört und wenn man> ihnen dann ihre Wünsche nicht erfüllt.>> Somit: Werde glücklich mit Deinem Halbwissen.
du hast doch damit angefangen:
> Mann, du hast keine Ahnung wie es WIRKLICH in der EBK Realität zugeht.
Ja ich habe jahrelang in diesem Bereich Praxiserfahrung und durfte schon
ausreichend Rohbauten elektrifizieren.
Kai Mauer schrieb:> Old Papa schrieb:>> Ich hol dann mal schon das Popcorn, hier geht sicher noch was los...>> Nein, Nichts geht los. Ich weiß -Stunk machen und Anheizen sind Deine> Welt.> Manchmal klappt das aber eben auch nicht.> :-((> SCNR
Hä? Ganz und gar nicht meine Welt. Bemüh' mal die SuFu...
Nix Stunk, aber schau den Thred an und bewerte selbst ;-)
Ansonsten habe ich Tipps wie andere auch gegeben.
Old-Papa
Mittlerweile gibt es als Problemlöser, sehr flache Stecker, die heissen
Evo-Plug oder so.
Warum sind wohl Teilweise die Steckdosen nicht da, wo sie sein sollten,
na ganz einfach, weil der Elektriker keinen Plan bekommen hat und somit
raten konnte.
Stecker anlöten, also diesen Tipp finde ich auch nicht gut, da man
erstmal einen sehr Leistungsstarken Lötkolben braucht, damit sich das
Zinn auch wirklich mit dem Material des Steckers verbindet. Beim Löten
solcher Verbindungen sieht zwar die Lötstelle augenscheinlich gut aus,
klebt aber teilweise in Wirklichkeit nur oberflächlich.
Wenn da was passiert, freut sich die Versicherung, da Sie nicht zahlen
muss, weils unsachgemäß montiert war!
Sven L. schrieb:> Beim Löten> solcher Verbindungen sieht zwar die Lötstelle augenscheinlich gut aus,> klebt aber teilweise in Wirklichkeit nur oberflächlich.
Jemand, der das jahrelang gemacht hat, kriegt die Lötstellen so gut hin,
daß nicht nur das Aussehen, sondern auch die Festigkeit in Ordnung ist.
Früher haben die Leute nämlich oft in der Lehre löten gelernt -und
zwar so lange, bis sie es konnten.
Maschinen enthalten in Form ihrer (modernen) Steuerungen Tausende von
Lötstellen, das macht sie nicht unzuverlässig.
Das mußte ich mal loswerden.
MfG Paul
Paul Baumann schrieb:> Früher haben die Leute nämlich oft in der Lehre löten gelernt -und> zwar so lange, bis sie es konnten.
4 Wochen haben wir das gelernt.
Gruß Frank
Ja früher hat man auch Ösen gelötet und das ganze dann mit einer
Schraube fixiert.
Nur ist es mittlerweile nicht mehr erlaubt, da das Zinn unter der
Klemmstelle schwindet.
Ja in Maschinen gibt es viele Lötstellen, das ist mir auch klar, nur da
sind Materialen gelötet die sich gut Löten lassen. Es gibt halt
Legierungen die sich eher schlechter Löten lassen, und wenn ich an
gewisse Stecke denke, würde ich diese dazu zählen!
Aber zum Thema:
Wenn man löten kann, dann würde man das sicher hinbekommen, wenn aber
jemand deswegen hier einen Thread auf macht, dann gehe ich davon aus,
das er es nicht kann, sonst hätte er es schon gemacht.
Sven L. schrieb:> ...wenn aber> jemand deswegen hier einen Thread auf macht, dann gehe ich davon aus,> das er es nicht kann, sonst hätte er es schon gemacht.
Wenn ich mir in Erinnerung rufe, wegen welcher sonstigen Nichtigkeiten
hier in der Länge und Breite diskutiert wird, dann würde es mich bei
einem solchen Thema auch nicht mehr wundern.
Sven L. schrieb:> Nur ist es mittlerweile nicht mehr erlaubt, da das Zinn unter der> Klemmstelle schwindet.
Es ist nicht mehr erlaubt, da man auf diese Weise für teuer Geld
Spezialwerkzeug verkaufen kann, was man sonst nicht bräuchte. Das ist
meine Erklärung für dieses Phänomen.
MfG Paul
Aderendhülsenzangen sind nur dafür das die Hülsen nicht vom Draht
rutschen.
Für private Anwendungen reicht es sie hinten mit einem Seitenschneider
etwas Stramm zu drücken.
Frag mal dein EVU nach einer Hülsenzange für 185mm².
Ich weiss nicht mal ob es dafür eine gibt.
Verzinne und quetschen (Festschrauben) ist keine Option, da das weiche
Zinn den Kontakt lockern lässt.
Gruss Bernd
(der die Hülsenzange täglich nutzt)
Was für ein Affentheater, nur um einen simplen Schukostecker
anzuklemmen.
Wie hab ich nur überlebt, als es noch keine Aderendhülsen und
Krimpzangen gab?
Natürlich sollte man wählen, ob man den Draht in ein Loch einführt oder
nur seitlich unter einer Schraube geklemmt wird.
Bei letzteren, eine Schlaufe, welche verzinnt wurde, die hat 30 Jahre
bei hohen Strom klaglos überstanden.
michael_ schrieb:> Was für ein Affentheater, nur um einen simplen Schukostecker> anzuklemmen.
stimmt!
aber zu oft nötig wenn ich so den "Pfusch" von anderen sehe kann man
offensichtlich nicht genug darüber reden.........(vor allen bei Geräten
in der Leistung über 100W)
michael_ schrieb:> Bei letzteren, eine Schlaufe, welche verzinnt wurde, die hat 30 Jahre> bei hohen Strom klaglos überstanden.
da gab es auch noch keine Norm die das Verboten hat. Seit dem es
Verboten hat ist es definiert nicht mehr sicher.
Vorher war alles ok, und alte Verbindungen dürfen ja auch bleiben. Da
sie vor der Norm gelötet wurden wissen sie das sie halten müssen.
Peter II schrieb:> Da> sie vor der Norm gelötet wurden wissen sie das sie halten müssen.
und haben es auch bewiesen was man von heutigen Lötungen nicht mehr
weiss.
Joachim B. schrieb:> aber zu oft nötig wenn ich so den "Pfusch" von anderen sehe kann man> offensichtlich nicht genug darüber reden.........(vor allen bei Geräten> in der Leistung über 100W)
100W? Eher 1000W.
Wenn ich einen Stecker für ein Küchenradio oder eine Stehlampe 60W neu
machen soll, dann wird es ohne Endhülse oder Krimpzange angeschlossen.
Nur nix dazulernen. "Hamm ma immer schon so gemacht", hat schon
"Jahrzehnte gehalten" usw.
Jede Generation kommt in das Alter mit solchen Ansichten, und klar, alle
haben Recht.
Noch eine Bitte, nicht auf "Tod" rumreiten, es ist nur ein Beispiel für
"nicht mehr Fell tragen".
Stand der Technik schrieb:> Nur nix dazulernen. "Hamm ma immer schon so gemacht", hat schon> "Jahrzehnte gehalten" usw.> Jede Generation kommt in das Alter mit solchen Ansichten, und klar, alle> haben Recht.
jetzt müsste man nur noch wissen, ab wann Verzinnte adern verboten
wurden. Wenn es erst in den 90er Jahren war, hat sich das nicht auf die
Unfälle ausgewirkt.
michael_ schrieb:> Wie hab ich nur überlebt, als es noch keine Krimpzangen gab?
Wahrscheinlich mit einer Crimpzange. :-)
> eine Schlaufe, welche verzinnt wurde,> die hat 30 Jahre bei hohen Strom klaglos überstanden.
Das war auch schon vor fünfzig Jahren Pfusch.
Hallo,
ist ja eine lebhafte Diskussion geworden, wenngleich sie sich in eine
Richtung entwickelt hat, die mir nicht so richtig weiterhilft. Für die
gut gemeinten Tipps bedanke ich mich herzlich. Die Steckdose befand sich
in der alten Wohnung tatsächlich direkt hinter dem Geschirrspüler. Ich
werde wegen der Belastung des Schuko-Steckers morgen mal nachsehen,
wieviel Watt Leistung das Gerät hat.
Ich habe z.B. folgende Crimpzange bei Amazon gefunden:
http://www.amazon.de/Schwabe-Profi-Crimpzange-Zwangssperre-Pressbereich-5mm%C2%B2-6/dp/B00475BKCG
Dann habe ich bei Obi diese Crimp-Zange gefunden:
http://www.obi.de/decom/product/LUX_Crimpzange_fuer_Aderendhuelsen_Kabelschuh_Comfort/9508896?c=crimpzange
Mir fällt auf, dass die Baumarkt-Zange anscheinend über ein weiteres
Quetschgesenk verfügt, dass deutlich anders konstruiert zu sein scheint
als das bei der Amazon-Crimp-Zange montierte Quetschgesenk.
Das eine Quetschgesenk hat ja in der Mitte einen relativ breiten Spalt,
und es sieht zudem so aus, als wenn die Einsätze auf der einen Seite
eine größere Öffnung haben als auf der anderen Seite.
Ist die Crimp-Zange bei Amazon gar nicht für Aderendhülsen geeignet?
Aderendhülsen werden in der Beschreibung zumindest nicht explizit
erwähnt.
Ich frage mich auch, was genau diese andere Form der Einsätze mit dem
breiten Spalt bei der Quetschung bewirkt?
Bei der Baumarkt-Crimp-Zange wurde auf dem 2. Foto anscheinend die
Isolierung der Aderendhülse eingeführt, wenn ich das richtig
erkenne...ich habe das so verstanden, dass nur die blanke Hülse
gequetscht wird und dann die Drähte durch punktuelle Deformierung der
Hülse an verschiedenen Stellen eingeklemmt wird. In dem Zusammenhang
habe ich schon von einer angeblich "gasdichten Verbindung" gelesen -
benötigt man dafür die quadratische Pressung von Luxus-Crimp-Zangen im
dreistelligen Euro-Bereich, oder erzeugen die billigeren Crimp-Zangen
zumindest Stellenweise in der Hülse diese gasdichte Verbindung?
Wenn ich das im 3. Bild der Baumarkt-Crimp-Zange richtig sehe, sind da
Querstreben, die dann punktuell die Hülse zusammenquetschen und
eventuell eine ähnliche Pressung wie auf diesem Bild erzeugen könnten:
http://www.uni-weimar.de/medien/wiki/images/Aderendhuelse-passend.JPG
Meine Fragen mögen für einige hier ja ein "Affentheater" sein und ich
habe auch den Beitag gelesen, laut dem es angeblich ausreichend sein
soll, die Hülse ohne Zange bzw. mit Hilfe der Madenschraube im Stecker
zu vercrimpen...ich interessiere mich aber grundsätzlich für die Dinge,
die ich so tue, und würde gerne etwas mehr wissen als das gefährliche
Halbwissen der pragmatischen "Packst Du hier rein - schraubst Du -
Fertig!"-Fraktion.
Jupp schrieb:> Bei der Baumarkt-Crimp-Zange wurde auf dem 2. Foto anscheinend die> Isolierung der Aderendhülse eingeführt, wenn ich das richtig erkenne...
Was auch immer das Bild da zeigen mag, das ist Schwachsinn. Das ist eine
isolierte Aderendhülse, und hier wird nur der Isolierkragen auf die
Isolation des eingeführten Leiters gequetscht.
Da hat jemand grundlegend nicht verstanden, worum es geht.
Wenn man Aderendhülsen crimpt, dann den metallischen Teil. Und dann
nimmt man auch zum Leiterdurchmesser passende Aderendhülsen; die
Baumarktabbildung zeigt deutlich zu große Hülsen (die dürfen sich auf
eine so verdrillte Litze gar nicht mehr aufschieben lassen).
So sieht eine anständig gecrimpte Aderendhülse aus:
http://cdn-reichelt.de/bilder/web/xxl_ws/D320/KN9753_02.png
Jupp schrieb:> Ich habe z.B. folgende Crimpzange bei Amazon gefunden:
Du brauchst keine Crimpzange, beide Modelle hätten eh nichts getaugt.
Du musst nur eine (1.5mm2 unisolierte) Aderendhülse über dein
abisoliertes Litzenkabelende fummeln, das ins Loch stecken und die
Schraube zudrehen, schon hält das alles fest ohne die Litzenäderchen
abzuscheren.
Crimpen musst du nur, wenn das Ende in eine Federklemme soll, oder vom
Hersteller bis zu dir transportiert wird, damit die Hülse nicht abfällt.
Jupp schrieb:> Hallo,>> ist ja eine lebhafte Diskussion geworden, wenngleich sie sich in eine> Richtung entwickelt hat, die mir nicht so richtig weiterhilft. Für die> gut gemeinten Tipps bedanke ich mich herzlich. Die Steckdose
Himmel hilf
vergiss doch an dieser Stelle mal das Wort Crimp das ist hier falsch und
bleibt falsch, darf ich dich an deine Frage erinnern?
Flexible Anschlussleitung an Schuko-Stecker anschließen
und da brauchst du Adernendhülsen und eine Zange und damit das klarer
wird habe ich hier Bilder eingefügt und Erklärungen:
Beitrag "Re: Flexible Anschlussleitung an Schuko-Stecker anschließen"
du brauchst eine Aderendhülsenzange bis 2,5mm² und Aderendhülsen, alles
andere z.B. bis 6mm² ist nichts für den Heimgebrauch ohne wissen wozu
und so klingst du.
Joachim B. schrieb:> du brauchst eine Aderendhülsenzange bis 2,5mm² und Aderendhülsen, alles> andere z.B. bis 6mm² ist nichts für den Heimgebrauch ohne wissen wozu> und so klingst du.
Naja, da man mit überdimensionierten Netzkabeln für > 500€ ja
angeblich einen "saubereren" Klang bekommt, gibts bei ähnlich
teuren Kabeln für Geschirrspüler ja vielleicht auch saubereres
Geschirr! :-)