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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Bei Schaltnetzteil geht immer die Sicherung kaputt


Autor: Ange P. (angeeinstein)
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Bei meinem Labornetzteil ging nach einem Kurzschluss die Sicherung 
kaputt(offiziell kurzschlusssicher).  Ich hab sie dann getauscht doch 
beim Einschalten ging auch die neue Sicherung. Das gleiche Problem hatte 
ich auch schon mal bei einem Netzteil von einem Ladegerät.  Hat da 
jemand eine Ahnung was das broblem sein könnte?  Ich bin mit so 
kleinbauteilen und Schaltungen relativ unerfahren also bitte nicht zu 
komplizierte Antworten.
Danke schon mal im Voraus.

: Verschoben durch Moderator
Autor: Peter X. (peter_x)
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Ange P. schrieb:
> Bei meinem Labornetzteil

Ist dessen Hersteller und das Modell geheim?

Autor: Udo S. (urschmitt)
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Ange P. schrieb:
> Ich bin mit so
> kleinbauteilen und Schaltungen relativ unerfahren also bitte nicht zu
> komplizierte Antworten.

Allgemein gesagt wird wohl eins oder mehrere dieser kleinen Bauteile 
kaputt sein.
Welche(s) kann man so aus der Ferne ohne weitere Informationen und 
Messungen nicht sagen.

Autor: Ange P. (angeeinstein)
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BLANKO PS-3005

Autor: Hans W. (hans-)
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hatte ich auch... sind die Transistoren vom Forward Converter tot...

Hab mein repariert und nach einem monat das selbe spiel... War bisher zu 
faul weiter zu forschen.. im normalbetrieb schaun die spannungen an den 
transistoren eigentich ok aus und die flanken an den gates auch...


=> wenn garantie tauschen, sonnst neues (billiges) kaufen und in das 
gehäuse vom kaputten selbst was reintun (z.B laptop netzteil + 
spannungsfolger mit mosfet => schönes, billiges und einfach zu bauendes 
NT)
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Autor: MaWin (Gast)
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Ange P. schrieb:
> Ich bin mit so kleinbauteilen und Schaltungen relativ unerfahren
> also bitte nicht zu komplizierte Antworten.

Die Antwort ist einfach:

Dein Netzteil ist kaputt.

Warum ein Labornetzeil (das offiziell kurzschlussfest ist) bei einem 
einfachen Kurzschluss kaputt geht, kann nur ein Designfehler der 
Schaltung sein, also ein Mangel angelegt vor dem Kauf.

Nur wenn du eine Batterie verpolt an den Ausgang anschliesst darf ein 
Labornetzteil wegen Misshanndlung kaputt gehen.

Noch Gewährleistung ? Dann umtauschen. Nur so lernen die, dass man 
solchen Schrott nicht verkaufen darf.

Und der Lernerfolg für dich: Das Billigste ist selten das Preiswerteste.

Autor: Ange P. (angeeinstein)
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Na dann mal danke für die Antworten :)

Autor: Ange P. (angeeinstein)
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jetzt hatte ich schon zum zweiten mal das auch die FI sicherung gegangen 
ist

Autor: oszi40 (Gast)
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Wirklich FI-Schalter??? 
https://de.wikipedia.org/wiki/Fehlerstromschutzschalter Dann ist was 
oberfaul! Evtl. vagabundiert eine lose Schraube im Gehäuse? (PS-3005 
Switching Mode Laboratory Power Supply, LCD 0-30V/0-5A )

Wenn NUR die Sicherung kaputt ginge war evtl. der Überstromstromsensor 
falsch eingestellt und dann ist es der Folgeschaden. Aber wenn sogar der 
FI kommt, ist irgendetwas mit der Isolation, was für die weitere 
Benutzung gefährlich sein kann. Also schnell zurück an Händler!

Autor: Ange P. (angeeinstein)
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Lose schraube gibts keine da hab ich geschaut. Auch sonst konnte ich 
nichts auffälliges entdecken.

Autor: oszi40 (Gast)
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Ange P. schrieb:
> nichts auffälliges entdecken.

Man kann auch im spannungsfreien Zustand messen statt 100 Sicherungen zu 
erneuern. Evtl. ist der Störschutzkondensator durchgeschlagen?

Autor: Ange P. (angeeinstein)
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Hab jetzt das Netzteil zurückgebracht (Garantie). Ich hab zwar jetzt 
fünf wochen warten müssen aber jetzt hab komentarlos ein neues erhalten. 
Nochmal danke für die Hilfe

Autor: Ange P. (angeeinstein)
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Das neue Netzteil ist wieder durch einen Kurzschluss kaputtgegangen. 
Nachdem die (vermutlich) einjährige Gewährleistung/Garantie noch bis 
April geht hab ich es wieder einschicken lassen und ein neues erhalten. 
Jetzt würde mich aber wirklich interessieren was da genau los ist, dass 
durch Kurzschlüsse ein (kurzschlusssicheres) Labornetzteil kaputtgeht. 
Hätte da jemand eine Idee?

: Bearbeitet durch User
Autor: Der Andere (Gast)
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Lies die Beiträge:

MaWin schrieb:
> Warum ein Labornetzeil (das offiziell kurzschlussfest ist) bei einem
> einfachen Kurzschluss kaputt geht, kann nur ein Designfehler der
> Schaltung sein, also ein Mangel angelegt vor dem Kauf.

Autor: Alfred B. (alfred_b979)
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MaWin schrieb:
> Warum ein Labornetzeil (das offiziell kurzschlussfest ist) bei einem
> einfachen Kurzschluss kaputt geht, kann nur ein Designfehler der
> Schaltung sein, also ein Mangel angelegt vor dem Kauf.

Könnte auch nach dem X-ten Umtausch nochmal passieren. Also - m.W. darf 
nach der 3. o. ä. (ich bin nicht sicher) erfolglosen "Nachbesserung" das 
Geld zurück verlangt werden. Leute, wer weiß genaueres?

: Bearbeitet durch User
Autor: petman (Gast)
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2 Reparaturversuche dann Umtausch oder Geld zurück.

Habs erst mit nem LENOVO Notebook durch.

Peter

Autor: michael_ (Gast)
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Wieviel Kurzschlüsse machst du so am Tag?
Und welcher Art sind die?

Autor: Alfred B. (alfred_b979)
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petman schrieb:
> oder

Das (allein, ohne weiteres) würde heißen, man wäre im schlimmsten Fall 
dazu verurteilt, bis an sein Lebensende immer wieder das Umtauschen 
(hinsenden, warten, Neugerät) durchzuziehen. Obwohl das Gerät eindeutig 
seine Spezifikation nicht einhält. Da muß doch mehr sein...

Autor: m.n. (Gast)
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Alfred B. schrieb:
> Obwohl das Gerät eindeutig
> seine Spezifikation nicht einhält.

Ich sehe keinen Hinweis, daß das Teil kurzschlußfest sein soll.
http://www.soselectronic.de/?str=371&artnum=135148...

Autor: michael_ (Gast)
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Deshalb hab ich ja auch schon gefragt, welcher Art.
Hier steht was mit kurzzeitig.
https://accu-online.de/Kategorien/Netzgeraete/Labo...

Autor: m.n. (Gast)
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michael_ schrieb:
> Deshalb hab ich ja auch schon gefragt, welcher Art.
> Hier steht was mit kurzzeitig.
> 
https://accu-online.de/Kategorien/Netzgeraete/Labo...

Da steht Müll. Wenn es als Konstantstromquelle betrieben werden kann, 
dann muß es auch unbegrenzt kurzschlußfest sein.

Autor: Thomas B. (thombde)
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•  Stabilisiert und kurzzeitig kurzschlussfest  (?)
•  Betriebsbedingungen:
•  Umgebungstemperatur: 0 - 40°C
•  Luftfeuchtigkeit: < 80%
•  Ununterbrochener Einsatz: max. 8h   (?)
Wollte jetzt eigentlich nicht meinen Senf dazugeben.
Aber wenn ich das im PDF lese kriege ich einen “Hals“.

Gruß
Thomas

Autor: Joe F. (easylife)
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https://accu-online.de/out/pictures/generated/prod...

Ist ja auch ein sehr großzügig dimensionierter Trafo da drinnen.
Wenn der 150 Watt liefert, fresse ich einen Besen.

Das Gerät ist vermutlich so lange kurzschlussfest, bis der hübsche 
Ausgangskondensator direkt an den Buchsen leer ist...

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Joe F. schrieb:

> Ist ja auch ein sehr großzügig dimensionierter Trafo da drinnen.

Sieht nach Ferrittrafo (Schaltnetzteil) aus. Da besagt die Grösse wenig.

Autor: Ange P. (angeeinstein)
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Also ich hab jedes Wort der Anleitung gelesen und da steht nicht dass 
man keine Kurzschlüsse machen darf

Autor: Kevin (Gast)
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Mal ne kurze Frage in die Runde: Wo kann man die Sicherung überhaupt 
wechseln ich hab das keine einzige Sicherung drinne gesehen...

Autor: oszi40 (Gast)
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Kevin schrieb:
> keine einzige Sicherung drinne gesehen

Bevor eine träge Sicheung schmilzt, ist schon viel Silizium geschmolzen.

Ein ORDENTLICHES Schaltnetzteil hat eine gut eingestellte 
Überstrombegrenzung. Damit sollte eigentlich der Überlastungsfall nie zu 
Schaden führen. Ausnahmen bestätigen diese Regel (besonders jeden 
Montag):-)

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Jetzt ist mir klar warum die meisten Hersteller moderner Geräte keine 
Schaltbilder bzw. Service Manuale bereitstellen:

Dann käme nämlich der oftmalige Pfusch ans Tageslicht den sich einige 
Hersteller offensichtlich leisten! Ich denke da natürlich nicht an die 
renommierten Produkte namhafter Hersteller.

Ich weiß das hilft Dir jetzt nicht viel, aber es mußte heraus.

Tust mir leid, Ange! Den einzigen Ratschlag den ich Dir geben kann ist, 
kauf Dir ein LNG von einem bewährten Hersteller gebraucht in der Bucht 
oder Gebrauchtgerätemarkt.(Stratron, HP, R&S, einige Chinesische sind 
auch OK.)

Wenn Du nicht unbedingt viel Strom brauchst, wähle ein Linear LNG.

Mit Schaltbildunterlagen wäre es leichter die Ursache zu ergründen und 
man hätte eine Chance die Ursache zu beheben.

Mein HP6024A Schaltlabornetzteil ist vollkommen kurzschlußfest. Die 
Stromreglung ist präzise. Ist also schon machbar. Auch die meisten PC 
Netzteile sind kurzschlußfest.


Mfg,
Gerhard

: Bearbeitet durch User
Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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Kurzschlußfest ist bei PC-Netzteilen aber relativ. Die liefern keinen 
Kurzschlußstrom wie ich es von einem Labornetzteil erwarte, sondern die 
schalten einfach ab.

> Hätte da jemand eine Idee?
Wenn das nächste Gerät ankommt, nochmal kurzschließen, den Knall 
abwarten, wieder zurück in die Kiste und ab zur Post. Danach Geld 
zurückverlangen.

Autor: oszi40 (Gast)
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Ben B. schrieb:
> Kurzschlußfest ist bei PC-Netzteilen aber relativ.
Sehr relativ. Lt. ct wären einige davon fast ausgebrannt beim Test.

> den Knall abwarten, wieder zurück in die Kiste
Beste Gelegenheit vor Ablauf der Gewährleistung. Garantie ist eine 
andere Geschichte. Die kann auch "auf das Gehäuse" sein.

Autor: Wolfgang A. (Gast)
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m.n. schrieb:
> Ich sehe keinen Hinweis, daß das Teil kurzschlußfest sein soll.
> http://www.soselectronic.de/?str=371&artnum=135148...

Was würde man den wohl sonst unter "Protection: Current Limit" 
verstehen?

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Wolfgang A. schrieb:
> m.n. schrieb:
>> Ich sehe keinen Hinweis, daß das Teil kurzschlußfest sein soll.
>> http://www.soselectronic.de/?str=371&artnum=135148...
>
> Was würde man den wohl sonst unter "Protection: Current Limit"
> verstehen?

Das ist doch implizit. Wenn Stromreglung 0-3A angegeben werden, dann 
darf bei einem absichtlichen Kurzschluß nichts passieren außer, daß das 
LNG den gerade eingestellten Strom kontinuierlich einstellbar zwischen 
ein paar mA bis 3A liefert. Die CC Anzeige muß aktiv sein. Dafür ist ja 
die Stromreglung vorgesehen. Jedes LNG mit richtigen Rang und Namen muß 
das anstandslos können;-)

Mir sieht das wirklich wie ein Design Fehler aus.

Gerhard

: Bearbeitet durch User
Autor: Mark S. (voltwide)
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Ich habe mal eins dieser gängigen Labornetzgeräte von Manson untersucht, 
die es u.a. bei Reichelt, Conrad etc gibt. Der Schaltplan liegt mir vor, 
und je länger ich den studierte, desto mehr Fehler fand ich. Wobei 
garnicht mal am Aufwand gespart wurde. Mein Resumée: 
Billig-Labornetzteile nur in Lineartechnik, das können die inzwischen, 
in Schaltnetzteiltechnik dauerts noch ne Weile (erst wenn der letzte 
TL494 von diesem Planeten verschwunden ist).

: Bearbeitet durch User

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