Hurra, "QEG",
eine Reinkarnation des "Raumquantengenerators", wird sie wieder
Finanziers abzocken, in sie zu investieren?
Diese Methoder der Erzeugung von Geld aus dem Nichts verspricht tolle
Erfolge.
Im Ernst etwas Aufklärung für die Wenigen, die dem QEG noch verfallen
könnten:
1. Jeder Widerstand oberhalb von 0 Kelvin rauscht.
2. Verlockender Gedanke: Die Rauschspannung gleichrichten und die
Leistung daraus nutzen.
3. Der Irrtum: So sehr positive Rauschspitzen eine ideale Diode am
Widerstand leiten lassen, so sehr verschiebt dieser Verlust an
Elektronen das Potenzial am Widerstand, bis nichts mehr rauskommt.
Derselbe verlockende Gedanke steckt auch im Raumquantengenerator, zur
Erforschung seines Gegenstücks der Diode wurde wohl um Investitionen
geworben.
Aber es ist so lukrativ, wenn Finanzleute meinen, auch mit Verstößen
gegen Gesetze der Thermodynamik Geld verdienen zu können.
Material: ""Strom aus dem großen Nichts" titelten die Schweizer
Zeitungen im Juni 1993 und berichteten von einer Firma in Rapperswil am
Zürichsee, die Investoren für Entwicklung und Produktion ihres
"Raum-Quanten-Motors" suchte. Die Firma versprach eine epochale
"Trendwende in der Energiegewinnung", die Atom- und Wasserkraftwerke
ablösen werde und wirtschaftlicher als Sonnenenergie sei. Ab Mitte 1994
sollte das Hausmodell RQM25 mit einer Ausgangsleistung von 20-30
Kilowatt sowie das größere Modell RQM200 mit einer Leistung von 190-210
Kilowatt
erhältlich sein und fünf mal billiger als ein thermisches Kraftwerk
produzieren können ... seit vier Jahren die RQM-Versuchsanlage in
Betrieb ist. Sie soll nach Angaben der Firma bis einen Monat vor der
Aktionärs-
GV Strom im Überschuß (Wirkungsgrad größer als 1) produziert haben, doch
bei der Besichtigung durch Aktionäre, Fachleute und Pressevertreter lag
ihr Wirkungsgrad rätselhafter weise wieder unter 1. ..."
(http://userpage.fu-berlin.de/~gerbrehm/nw/bischof_energie.pdf)
Ciao
Wolfgang Horn