Frage zu Trafo / Übertrager und Übertragungsverhalten?

Gast #4094024
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Hallo,
ich hab da mal eine kurze Frage zum Thema Übertragungsverhalten bei 
Übertragern.

Z.B. der folgende

http://www.mouser.com/ds/2/445/750510165-253912.pdf

woraus kann ich erkennen für welchen Frequenzbereich der geeignet ist?
Ich hätte quasi gerne gewusst, welche bei eine bestimmten Frequenz 
auftritt.
Also gehe ich in erster Näherung von einem Hochpaßverhalten aus! ;)

was verstehe ich unter "longitudinal balance" ? wird dort ja mit 20kHz 
bis 2MHz angeben.

Letztlich will ich wissen, wie z.B. das Verhalten bei f = 30MHz ist.


VG
Gast #4094146
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> ... woraus kann ich erkennen für welchen Frequenzbereich der geeignet ist?

Diese Bewertung muss der Entwickler machen.
Ggf. hilft das Ersatzschaltbild weiter, wenn man denn die
Werte kennt ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Transformator#Netzwerkmodellierung

Die
> "longitudinal balance"
ist sozusagen ein Mass für die Symmetrie des Trafos 
(Wicklungsausführung, ...):
http://www.voltech.com/Articles/086-627/002/2_16_GBAL_-_General_Longitudinal_Balance
Gast #4094178
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Ein Übertrager ist nicht für jede Frequenz geeignet. Es hängt auch von 
Deiner restlichen Schaltung ab. Durch Gegenkopplung z.B. kann man in 
manchen Fällen noch etwas zurechtbiegen. Wenn Dein ausgewählter 
Übertrager oben allerdings nur von 20kHz bis 2 MHz lt. Datenblatt 
getestet wurde, kann man bei 30 MHz keine super Werte erwarten. Du 
kannst ihn aber gern selbst ausmessen mit dem Wobbelgenerator um zu 
testen ob er für Dich NOCH verwendbar ist. Das wäre dann Lehrgeld.
Gast #4094303
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Moin,

Hildegard Smart schrieb:
> woraus kann ich erkennen für welchen Frequenzbereich der geeignet ist?

Indem man den fragt, der den Trafo aus dem Hut gezaubert hat, wenns im 
Datenblatt nicht drinnensteht. Wenn z.B. der Haendler schreibt: 
"Specifically designed for Ikanos's DSL chipsets" ...
Tja, dann wird das wohl kein Netztrafo sein und auch kein Balun zum 
Symmetrieren von UHF.
Wenn man gerne rechnet (oder simuliert, oder rechnen simuliert), kann 
man sich natuerlich auch aus den Angaben im Datenblatt den Frequenzgang 
einigermassen zusammenbasteln, wuerd' ich mal mutmassen, ohne dass ich's 
jetzt gemacht haett' - aber die Kupferwiderstaende (DC) sind gegeben, 
Streu- und Hauptinduktivitaet und Uebersetzungsverhaeltnis - was braucht 
man mehr zum Glueck?

Gruss
WK

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