Hallo zusammen, wir sind ein Startup und stecken gerade in einer Produktentwicklung für ein kleines USB-Gerät. Da wir mit Elektronik bis auf Arduino bisher kaum Berührung hatten, suchen wir nach Tipps und vielleicht auch jemanden, der uns (gegen Bezahlung) unter die Arme greifen kann. Die Anfoderung an die Funktionen sind überschaubar: - USB - Eingabe: ein Dreh-Drück-Encoder - Ausgabe: eine LED - es sollte kein extra zu installierender Treiber erforderlich sein (Mac, Win) - tauglich für günstige Serienproduktion, EMV, CE, FCC Weiterhin: - Als Startup käme uns entgegen, wenn möglichst keine Lizenzgebühren, USB-Registergebühren etc. anfallen. - Als Protokoll könnte HID dienen, andere Lösungen sind aber auch willkommen - Wir selbst können Java und C gut, Compiler aber nicht Natürlich könnten wir mit Boards von Arduino, Tiertex oder Teensy arbeiten und relativ schnell einen Prototyp bauen. Mein Eindruck nach dem Lesen hier im Forum ist aber, dass die darauf verwendeten Chips für unseren Zweck überdimensioniert und für eine Serienproduktion nachher zu teuer sind. Für Prototypen sind sie gut, aber warum nicht gleich jetzt an die spätere Serienproduktion denken. Daher meine Frage in die Runde: hat jemand von euch Erfahrung mit einer ähnlichen Schaltung, kennt Testboards mit deutlich einfacheren Chips als die bei Adruino & co verwendeten? Beispielsweise von Microchip gibt es Chips für ca. 1 USD, die mir das zu können scheinen was wir benötigen und nicht so groß und teuer sind wie die auf den Boards von Tiertex verwendeten (ca 5 USD). Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es da doch eine relativ einfache, kostengünstige Lösung geben müsste, ohne das ein Ingenieur das Rad neu erfinden muss. Für jemanden der das täglich macht, müsste so eine Schaltung doch relativ zügig erledigt sein und hat schon ähnliche Schaltungen in der Schublade liegen? Ich bin für jeden Tipp dankbar! Viele Grüße Felix PS: Alle Rahmenbedingungen wie verfügbarer Bauraum der Platine, der zu verwendende Encoder, Positionierung der Platine, verfügbarer Bauraum für Bauteile sind bereits in CAD vorhanden.
Also kurz zusammengefasst: Du steuerst die Abmessungen der Platine bei und den Rest soll jemand machen der das schon mal gemacht hat. Dann soll es auch fast nicht kosten.
Hallo, für das was, Ihr machen wollt, schaut euch doch mal die "digistump" an. Hat USB (software) und noch einige Ein- + Ausgänge. Gibts ab 2? Euro in China. Grüße
Wie groß soll denn die Serienproduktion werden ? Von Microchip kann man eine kostenlose Sublicence für eine PID (Product ID) erhalten, die soweit ich mich erinnere bis 10k Stück gelten würde. Für den PIC16F145x gibt es ein günstiges Demoboard (DM164127-2) und auch Demoapplikationen genau für dieses Board in den MLA (Microchip Libraries of Applications) Die Beispiele sind leider etwas extrem "generic" und für alle möglichen PICs und Boards, was das Ganze etwas unübersichtlich macht. Ich habe ds deshalb für unsere Studenten vereinfacht, sind aber bisher nur PIC18 drin. (-> Simplified Microchip PIC USB demos (C18/XC8 MLA) http://picforum.ric323.com/viewtopic.php?f=46&t=103) Einen 16F145x will ich aber irgendwann auch noch dazu nehmen. Ist schon auf einer Low-Pin-Count-USB Platine aufgelötet und wartet darauf ... (Encoder und LED werden wohl keine unüberwindbaren Hindernisse darstellen)
Ich möchte Euren Blick auch noch auf blink(1) mkii richten. http://blink1.thingm.com/ https://github.com/todbot/blink1/tree/master/hardware/firmware_mk2 https://www.kickstarter.com/projects/thingm/blink1-mk2-the-usb-rgb-led-improved/posts/668194 Die erste Version basierte auf AVR+VUSB, aber weil das mangels USB-Konformität Probleme machte, sind sie bei der mkii-Version auf PIC14F1454 umgestiegen. An der Firmware könnt Ihr Euch entlang hangeln. Nehmt auch ein gutes Buch über USB in die Hand, weil Ihr die Deskriptoren neu machen müsst. fchk
@Tueftler: Klasse, danke dir für den Tipp. Das originaltestboard kostet ja mehr, aber die Komponenten scheinen wirklich günstig, den Chip gibts für <1USD @Volker: das ist eine gute Frage mit den Stückzahlen, ist ja immer so eine Sache bei Startups. Nach den Prototypen wirds wohl in den dreistelligen Bereich gehen, dann hoffentlich relativ schnell in den 4stelligen. Wenns dann mal läuft können wir uns natürlich auch nochmal eine aufwändigere Neuentwicklung leisten, aber wenn wir gleich auf den richtigen Chip setzen wäre das natürlich klug. Danke Dir für den Tip mit dem PIC16F145x. das sieht auch gut aus! @Frank: danke Dir, das schauen wir uns mal genauer an. Bin begeistert wie schnell hier kompetente Antworten kommen, macht richtig Spaß!
Sebi B. schrieb: > Wir selbst können Java und C gut, Compiler aber nicht Ihr benutzt einen C Interpreter? Wuste gar nicht das es sowas gibt.
@Picer: ach quatsch, ich meinte Assembler :) gleich mal anpassen. da merkt man dass ich eher so semilaie bin :)
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