Frage zu Resonator Layout

Gast #4096652
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Hahne schrieb:
> Resonator nah an den Pins ist, dafür direkt
> neben den Pads Signale laufen

Das ist seltenst wünschenswert.

Hahne schrieb:
> twas weiter weg ist (1cm),
> dafür eine GND Fläche um die Pads?

Dürfte besser sein, sofern dabei nicht zulässige Kapazitäten 
überschritten  werden und vor allem darf es dadurch nicht zu einer 
Kopplung zwischen Eingang und Ausgang kommen.

Außerdem möchte solch ein Filter ja die vom Hersteller vorgeschriebenen 
Eingangs- und Ausgangsimpedanzen sehen.
Derartige Filter gibt es ja mittlerweile für die unterschiedlichsten 
Frequenzen und du schreibst nicht zu Typ und Verwendung.
#4096696
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atmel.com, doc2521.pdf (AVR042 - Hardware Design Considerations), Kap. 5 
bis 6: Using crystal and ceramic resonators, PCB Layout, Example Layout.

Im Text steht (wie auch im Layout-Beispiel zu sehen): Leiterbahnen und 
Anschlüsse von Resonator/Quarz und den 2 Zusatzkapazitäten mögl. nahe am 
µC, also mögl. kurz, und von Masseflächen umgeben. Na toll! Was nun?
Gast #4096713
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Rainer V. schrieb:
> Na toll! Was nun?

Dann  macht man das eben so.
Keramikresonatoren als Quarzersatz sind ohnehin nicht besonders genau 
und enthalten oft schon die für den Oszillator benötigten Kapazitäten.

Der Grund, dass man die Zuleitungen kurz halten und vor anderen Signalen 
schützen sollte, liegt darin , dass ein Oszillator eine analoge und 
meist auch hochohnmige  Schaltung ist, die leicht durch Störspannungen 
beeinflusst wird.
Gast #4096718
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P.S.:
Das ist nicht wirklich kritisch, aber ohne solche Hinweise des 
Herstellers kämen manche "Konstrukteure" bestimmt auf die Idee den Quarz 
auf die Frontplatte oder ein ein besonderes Fach zu verlegen, "damit man 
ihn besser wechseln kann".
#4096728
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1cm ist nicht "lang". Nicht bei lediglich 8MHz. Ebenso sind die 
zusätzlichen Kapazitäten durch die Leitung vollkommen irrelevant 
angesichts der ohnehin vorhandenen Lastkapazitäten. Und eine Kopplung 
zwischen Ein- und Ausgang des Oszillators ist ja explizit erwünscht.

Die "Umrahmung" mit GND soll weniger den Oszillator schützen, als 
vielmehr die Signale daneben vor Einstreuungen des Taktsignals.
#4096867
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Rainer V. schrieb:
> Axel Schwenke schrieb:
>> 1cm ist nicht "lang".
>
> Auf dem STK500 sind die µC-Taktleitungen noch viel länger.

Da hängt aber auch kein Quarz oder Resonator dran, sondern ein Treiber 
mit Logikpegel. Ein AVR auf dem STK500 läuft mit Extern Clock, nicht 
extern Quarz oder Resonator (auch wenn das mit dieser Fuseeinstellung 
fast immer funktioniert).

Gruß aus Berlin
Michael

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