Hallo, eine kurze Frage zum Layout um einen Keramik Resonator. Was ist besser, wenn der Resonator nah an den Pins ist, dafür direkt neben den Pads Signale laufen, oder wenn er etwas weiter weg ist (1cm), dafür eine GND Fläche um die Pads?
Hahne schrieb: > Resonator nah an den Pins ist, dafür direkt > neben den Pads Signale laufen Das ist seltenst wünschenswert. Hahne schrieb: > twas weiter weg ist (1cm), > dafür eine GND Fläche um die Pads? Dürfte besser sein, sofern dabei nicht zulässige Kapazitäten überschritten werden und vor allem darf es dadurch nicht zu einer Kopplung zwischen Eingang und Ausgang kommen. Außerdem möchte solch ein Filter ja die vom Hersteller vorgeschriebenen Eingangs- und Ausgangsimpedanzen sehen. Derartige Filter gibt es ja mittlerweile für die unterschiedlichsten Frequenzen und du schreibst nicht zu Typ und Verwendung.
Hallo, es soll ein 8MHz Resonator als Taktquelle für ein ATMEGA werden.
atmel.com, doc2521.pdf (AVR042 - Hardware Design Considerations), Kap. 5 bis 6: Using crystal and ceramic resonators, PCB Layout, Example Layout. Im Text steht (wie auch im Layout-Beispiel zu sehen): Leiterbahnen und Anschlüsse von Resonator/Quarz und den 2 Zusatzkapazitäten mögl. nahe am µC, also mögl. kurz, und von Masseflächen umgeben. Na toll! Was nun?
Rainer V. schrieb: > Na toll! Was nun? Dann macht man das eben so. Keramikresonatoren als Quarzersatz sind ohnehin nicht besonders genau und enthalten oft schon die für den Oszillator benötigten Kapazitäten. Der Grund, dass man die Zuleitungen kurz halten und vor anderen Signalen schützen sollte, liegt darin , dass ein Oszillator eine analoge und meist auch hochohnmige Schaltung ist, die leicht durch Störspannungen beeinflusst wird.
P.S.: Das ist nicht wirklich kritisch, aber ohne solche Hinweise des Herstellers kämen manche "Konstrukteure" bestimmt auf die Idee den Quarz auf die Frontplatte oder ein ein besonderes Fach zu verlegen, "damit man ihn besser wechseln kann".
1cm ist nicht "lang". Nicht bei lediglich 8MHz. Ebenso sind die zusätzlichen Kapazitäten durch die Leitung vollkommen irrelevant angesichts der ohnehin vorhandenen Lastkapazitäten. Und eine Kopplung zwischen Ein- und Ausgang des Oszillators ist ja explizit erwünscht. Die "Umrahmung" mit GND soll weniger den Oszillator schützen, als vielmehr die Signale daneben vor Einstreuungen des Taktsignals.
Axel Schwenke schrieb:
> 1cm ist nicht "lang".
Auf dem STK500 sind die µC-Taktleitungen noch viel länger.
Rainer V. schrieb: > Axel Schwenke schrieb: >> 1cm ist nicht "lang". > > Auf dem STK500 sind die µC-Taktleitungen noch viel länger. Da hängt aber auch kein Quarz oder Resonator dran, sondern ein Treiber mit Logikpegel. Ein AVR auf dem STK500 läuft mit Extern Clock, nicht extern Quarz oder Resonator (auch wenn das mit dieser Fuseeinstellung fast immer funktioniert). Gruß aus Berlin Michael
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