Gesucht: µC mit 4x PWM + Ethernet Schnittstelle

Gast #4099508
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Ich bin gerade dabei ein Konzept für ein 16 Bit RGBW Licht zu erstellen, 
welches über einen Ethernet Schnittstelle gesteuert werden soll.

Kennt jemand einen möglichst kleinen Mikrocontroller der über vier 16 
Bit PWM Ausgänge verfügt und eine min. 10 MBit/s  Ethernet Schnittstelle 
treiben kann, so dass man nur noch ein Übertrager zwischen schallten 
muss?
Gast #4099519
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Hallo Markus,

was Du möchstes ist sicherlich keinen Mikrocontroller und dann ernsthaft 
eine Ethernet Schnittstelle selbst aufbauen (Layout etc.).
Schau Dich einfach mal um welche Boards es gibt die einen vernünfigen 
Mikrocontroller haben mit der Ethernet Schnittstelle an Board. Da kommst 
Du schneller voran.

Eine Möglichkeit wäre Fa. Olimex (Googeln).

rgds
Gast #4099535
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Hallo 6A66,

der aufbau von µC mit Ethernet Schnittstellen inc. Layout ist für mich 
nicht neu. Es wahren aber bis jetzt µCs mit 150< PINs was für eine 
Lichtsteuerung etwas overdone ist.

Daher hat jemand für mich eventuell einen Tip bei welcehr µC Serie ich 
mit meiner Suche anfangen kann.
Gast #4099553
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Fürs einfarbige Dimmen reichen 8 Bit völlig aus. Wenn man einen 
Farbpunkt im CIE-1931 Diagramm, mit einer Genauigkeit von 3 SDCM 
ansteuern will, braucht man die jedoch hohe Auflösung von 16 Bit für das 
Farbmischen.
Gast #4099640
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Markus schrieb:
> Kennt jemand einen möglichst kleinen Mikrocontroller der über vier 16
> Bit PWM Ausgänge verfügt und eine min. 10 MBit/s  Ethernet Schnittstelle
> treiben kann, so dass man nur noch ein Übertrager zwischen schallten
> muss?

Anstelle der eingebauten Ethernet-Schnittstelle könnte man auch einen 
ESP8266 die Kommunikation per WLAN übernehmen lassen. Könnte das ganze 
etwas einfacher machen.
Gast #4099674
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Björn G. schrieb:
> Die gesamte PIC18F97J60-Familie
> MAC und PHY integriert.

Hat allerdings nur drei 16-bit Timer :-/ Ansonsten wirklich eine der 
wenigen Controller-Familien, die integriertes PHY haben (habe ansonsten 
nur Freescale MCF5223x und TI Stellaris M3S 6000/8000 mit integriertem 
PHY gefunden).

Mit externem PHY wäre man deutlich flexibler (wobei nicht klar ist, ob 
für den TO ein interner PHY zwingend notwendig ist).
Gast #4099692
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Markus schrieb:
> Fürs einfarbige Dimmen reichen 8 Bit völlig aus. Wenn man einen
> Farbpunkt im CIE-1931 Diagramm, mit einer Genauigkeit von 3 SDCM
> ansteuern will, braucht man die jedoch hohe Auflösung von 16 Bit für das
> Farbmischen.

3 SDCM ereichst Du dann aber auch nur wenn Du Deine LED vorher exakt 
vermessen hast. Schon die Hersteller Toleranzen pro LED sind höher.
Halten kannst Du das auch nur für eine bekannte und konstante 
Temperatur.
Also eine exakte Temperaturmessung dazu und auf Teufel komm raus jede 
Farbe über den Temperaturverlauf messen.

Das ganze natürlich pro Gerät und im endgültigen Aufbau sonst hast Du 
die Bauteiltoleranzen und Drift Deiner Stromquellen nicht mit drin.

Dann hast Du schon mal ein riesiges Datenfeld das die gröbsten 
Abweichungen rausnimmt.

Die Alternative ist ein Sensor der die Farben misst, was aber das 
Problem aufwirft das der irgendwo im Strahlengang sitzen muss.
Statt der LED muss dann aber der Sensor kalibriert werden.

Bleibt die Frage wie Du den CIE Farbraum in RGBW umrechnest.
Für RGB kenn ich das aber für das W ist mir noch keine Formel 
untergekommen.

Die 3SDCM Vorgabe eines Punktes im CIE Diagramm kenne ich als Vorgabe.
Das ist auf dem Papier zu erreichen, in der Praxis aber nur schwer noch 
schwerer zu messen und meist auch völlig irrelevant.
Gast #4099733
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Wenn schon externen Ethernet-Controller, warum nicht einen W5xxx von 
Wiznet?
Nimmt einem ne ganze Menge Arbeit ab..  ;)

Keine Ahnung ob der Stückpreis jetzt sooo relevant ist, bei deiner 
Anwendung..

Gruß
(Firma: DC3AX) #4100197
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Warum braucht es eigentlich 3 oder 4 Timer?
Reicht nicht ein Timer, der aber drei oder vier PWM Ausgänge hat?

LEDs werden meist mit 450Hz PWM Basisfrequenz getaktet, das kann jeder 
beliebeige Billig-uC in Software. Noch ein China-WiFi Modul mit 
Serieller dran und man hat für 6€ das Ding komplett gebaut.

Aber das wird eh so nix, weil man die LEDs über ihren Strom regeln muss, 
man braucht also auch 4 ADC Eingänge, eine Regel-Software und eine 
Kalibrier-Matrix, da die LEDs mit dem Strom auch ihre Farbe ändern...
Sonst sind die 16Bit Auflösung völlig für die Katz.

Gruß
Ulrich
Gast #4100213
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Tim schrieb:
> Aber 5 (E)CCP Module und ein Timer wird ja nicht durch ein PWM
> komplett ausgelastet.

Sorry, du hast recht. Mir war nicht bewusst, dass der PIC mehrere 
CCP-Module pro Timer unterstützt, ich war davon ausgegangen, dass es da 
ähnlich mau aussieht wie z.B. bei Atmegas.

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