Hallo Leute!
Ich bin Bachelorstudent im 12. Semester Elektrotechnik!
Nun stehe ich vor der Entscheidung, ein Thema für die Bachelorarbeit zu
finden:
1. Ich habe nie etwas mit C++ gemacht und könnte eine Arbeit in diesem
Bereich wählen. Dabei würde sich meine Studiendauer aber verlängern, da
ich mich erst in C++ einarbeiten müsste. Der Vorteil hierbei ist, dass
man mal was mit C++ gemacht hat. Es gibt ja viele Stellen, die C++
erfordern.
2. Ich mache etwas ohne intensive Einarbeitung in neue
Programmiersprachen und würde schneller fertig werden. Kann dann aber
kein C++.
Was würdet Ihr an meiner Stelle tun?
Habt vielen Dank und bitte seid gnädig!
VG
Tom Misch
Tomm schrieb:> Was würdet Ihr an meiner Stelle tun?
Als Bachelorarbeit was machen was ich kann und nebenher C lernen. C++
ist (noch) nichts für Etechniker, die machen noch alles in C und
Assembler (bin selber einer).
Cyblord ---- schrieb:> Was soll ein Bachelor mit C++? Mein Hamster braucht auch kein C++.> Mach> dir darüber Gedanken wenn du zu Ende studiert hast, d.h. den Master> hast.
Irgendwie wirst du immer langweiliger....kannst du eigentlich irgendwas
außer "Bachelor sind Studienabbrecher", "Bei uns in der Entwicklung
werden keine Bachelor eingestellt"? und dir darauf auch noch einen zu
wi**en? :)
Wen interessiert, ob du 12, 13 oder 14 Semester studiert hast?
Von den Blitzdurchziehern bist du doch eh Meilenweit entfernt. Da ist
ein Semester jetzt auch wurscht. Mach worauf du mehr Bock hast und gut
ist.
Und C++ wird sehr wohl auch bei ETechnikern verwendet. Auf uCs in etwas
abgespeckterer Form, aber verwendet wird es.
Eher dürfte es heute die Ausnahme sein, dass im beruflichen Umfeld noch
komplette Programme in Assembler geschrieben werden. Wer tut sich den
Aufwand an, so etwas zu warten(das mögen Hardcore Hobby ASM Puristen
natürlich nicht hören bzw. anders sehen)
A. B. schrieb:> Und C++ wird sehr wohl auch bei ETechnikern verwendet. Auf uCs in etwas> abgespeckterer Form, aber verwendet wird es.
Ja, irgendwer klopft auch eine Schraube mit dem Hammer in die Wand, weil
er keinen Schraubendreher besitzt. Im Moment ist der Anteil an C++
Software die von Etechnikern geschrieben wird in der Industrie
verschwindend gering. Sicher unter 5% für uC. Also lieber erstmal C
lernen, wird derzeit noch mehr gefragt und ist auch einfacher.
Cyblord ---- schrieb:> Was soll ein Bachelor mit C++? Mein Hamster braucht auch kein C++. Mach> dir darüber Gedanken wenn du zu Ende studiert hast, d.h. den Master> hast.
Mein Gott bist du eine Lusche.
Biste etwa neidisch weil ich als Bachelor mit 0 Jahren BE schon mehr
verdiene als du?
Tomm schrieb:> Kann dann aber kein C++
Also ja, es gibt Jobs, auch für E-Techniker in denen man C++ braucht.
Das sind aber meiner Einschätzung nach nicht die guten Jobs (mal
abgesehen von der Bezahlung).
Wenn Du Erfahrungen im Bereich Softwaredesign sammeln willst, lies Dir
mal "The Art of UNIX Programming" durch und programmiere auf einer
Controllerplattform Deiner Wahl ein kleines "Mini-Unix". Ja, das ist im
Rahmen einer Bachelorarbeit zumindest vom Arbeitsaufwand her möglich.
Das Problem mit den C++ Fanboys ist ganz einfach. C++ hat eigentlich nur
dann Sinn, wenn die Problemlösung sehr komplex ist. Jetzt hat man aber
sehr selten echt komplexe Probleme. Deshalb tendieren C++ Fans dazu auch
simple Probleme überkomplex zu lösen.
In anderen Sprachen wie C oder gar Assembler tut jedoch jedes bisschen
Komplexität weh. Deshalb nimmt man eine Art Schonhaltung ein und
versucht Probleme möglichst einfach zu lösen. Dabei entsteht dann
simpler, kleiner und einfach zu wartender Code.
In einem typischen C++ Laden findest Du da eher mal Codestellen wo
Programmierer X mal das coole neue Sprachfeature ausprobieren wollte von
dem er gerade gehört hat. Und da natürlich regelmäßig neue Features
hinzu kommen, wirst Du die meiste Zeit damit verbringen schlechten
Beispielcode für dieses Feature zu lesen.
Das Gleiche gilt natürlich Entsprechend auch für C# und Java Leute.
Autor schrieb:> Biste etwa neidisch weil ich als Bachelor mit 0 Jahren BE schon mehr> verdiene als du?
Du verdienst auf jeden Fall viel mehr Prügel als ich :)
Christian Berger schrieb:> In einem typischen C++ Laden findest Du da eher mal Codestellen wo> Programmierer X mal das coole neue Sprachfeature ausprobieren wollte von> dem er gerade gehört hat. Und da natürlich regelmäßig neue Features> hinzu kommen, wirst Du die meiste Zeit damit verbringen schlechten> Beispielcode für dieses Feature zu lesen.
Da ist leider was dran....
Tomm schrieb:> Ich bin Bachelorstudent im 12. Semester Elektrotechnik!
An welcher Uni kann man denn bitte so lange im Bachelorstudiengang
immatrikuliert sein?
Normalerweise wird man nach Regelstudienzeit (i.d.R. 6) + 2 Semester
rausgeworfen.
chris schrieb:> An welcher Uni kann man denn bitte so lange im Bachelorstudiengang> immatrikuliert sein?
An der Trolluniversität in Trollingen (da kommt übrigens auch der
berühmte Trollinger her, Prost).
chris schrieb:> Tomm schrieb:> Ich bin Bachelorstudent im 12. Semester Elektrotechnik!>> An welcher Uni kann man denn bitte so lange im Bachelorstudiengang> immatrikuliert sein?> Normalerweise wird man nach Regelstudienzeit (i.d.R. 6) + 2 Semester> rausgeworfen.
In dem man hier einem Troll glauben schenkt. Ist doch der x-te Versuch
in den letzten Tagen.
labbert doch nicht rum
Es ist überhaupt kein Problem, als Bachelor dank Härtefallanträgen
doppelt so lange zu studieren wie vorgesehen.
Aber
"Bereich Ausbildung und Beruf..ist eine einzige Müllhalde.
Nur die Psychos hier..echt Krank."
kann ich nur zustimmen.
Ich weiß, nur Getrolle. Aber zum Thema Studienzeit: Ich bin mir ziemlich
sicher, dass man bei uns beliebig lange hätte studieren können. Es gab
nur eine Grenze bis zu der man die Pflichtfächer erledigt haben musste.
(War allerdings auch recht großzügig bemessen bei 10 Semestern oder so)
Leute, also zumidest an einer TU ist es nicht unüblich, dass man 12-14
Semester studiert für einen Bachelorabschluss!
Hier finden sich leider recht wenige Antworten auf meine Fragestellung,
was ich echt schade finde!!!
Irgendwie krass, jeder studiert heutzutage und dabei bekommen viele
nicht mal das normale Leben gebacken.
Du musst doch selbst wissen, was Du kannst und was nicht bzw. wie
schnell Du lernst.
Ich habe mal gehört das Unis Bibliotheken haben, in denen man sich
Fachbücher ausleihen kann.
Es gab z.B mal ein Buch Visual C++ in 21 Tagen, da lernt man mal gewisse
Grunddinge und wenn man sich Mühe gibt ist man auch schneller fertig.
Warum wollt Ihr immer alle für jede noch so kleine Entscheidung die
Meinung von anderen hören?
Ok ich hab das im Alltag immer mal wieder beobachtet, das sich Leute die
Meinung von anderen holen, damit sie, wenn es schief geht nicht alleine
schuld sind!
Mal abgesehen von der Trollerei ist hier wieder ein kleiner Funke
Realität versteckt...
Tomm schrieb:> Was würdet Ihr an meiner Stelle tun?
Mal ehrlich: zu wissen, was ich tun würde, hilft dir nichts. Denn ich
hätte an deiner Stelle schon wesentlich früher etwas anderes getan...
Warum machst du nicht einfach mal das, was du (wenigstens ansatzweise)
kannst. Und machst das richtig, anstatt laufend was Neues nur
oberflächlich anzukratzen. "Können" hat ganz elementar was mit
"Dranbleiben" und "Durchhalten" und "Lernen" zu tun.
Tomm schrieb:> Was würdet Ihr an meiner Stelle tun?> Habt vielen Dank und bitte seid gnädig!> VG> Tom Misch
Ich würde den Weg des geringsten Widerstandes gehen, weil er auch einen
Ausblick auf eine gute Note gibt. Idealismus ist hier falsch am Platz,
man muss effizient studieren :)